Direkt zum Inhalt

Christoph
Seidl

Kommende Produktionen
Porträt des Bass Christoph Seidl vor hellgrauem Studiohintergrund. Er sitzt leicht nach vorn gelehnt, lächelt direkt in die Kamera und trägt einen leuchtend blauen Anzug mit weißem Hemd sowie ein gemustertes Einstecktuch. Sein lockiges braunes Haar und der volle Bart prägen sein Erscheinungsbild. Die entspannte Haltung vermittelt Offenheit und Selbstbewusstsein.

vita

Der österreichische Bass Christoph Seidl ist seit Beginn der Spielzeit 22/23 als Ensemblemitglied an der Oper Köln, wo er bisher u. a. als Osmin in „Die Entführung aus dem Serail“, Don Estoban in „Der Zwerg“, Alidoro in „La Cenerentola“, Seneca in „L’incoronazione di Poppea“, der Einarmige in „Die Frau ohne Schatten“, Sarastro in „Die Zauberflöte“, Sakristan in „Tosca“, Samuel in „Un ballo in maschera“, Nourabad in „Die Perlenfischer“, Commendatore in „Don Giovanni“, Colline in „La Bohème“, Zuniga in „Carmen“, Oberpriester des Baal in „Nabucco“, ein alter Diener in „Elektra“ zu erleben. Außerdem sang er in mehreren Kinderopern und in Saariahos „La passion de Simone“.

Sein Studium absolvierte der junge Bass bei Ralf Döring, Robert Holl und Florian Bösch an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, belegte Meisterkurse bei Angelika Kirchschlager, Thomas Hampson und Helmut Deutsch und war 2011 Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes.

Von 2014 bis 2016 war der junge Bassist im Jungen Ensemble des Theaters an der Wien, wo er u. a. als Gremin in „Eugen Onegin“ an der Wiener Kammeroper zu hören war und viele größere und kleinere Partien am Großen Haus übernehmen durfte. In dieser Zeit machte er sich auch einen Namen als Lied- und Konzertsänger, auch im Bereich der Kirchenmusik, mit einem großen Repertoire von Haydn über Mozart, Beethoven und Schubert bis in die Moderne. Konzertreisen führten ihn u. a. nach Brüssel (Palais des Beaux Arts „Bozar“), Moskau (Bolshoi) und New York (Avery Fisher Hall, Lincoln Center NYC). Als Mitglied des Young Singers Project 2013 debütierte Christoph Seidl als Osmin in der „Entführung aus dem Serail“ in einer Fassung für Kinder bei den Salzburger Festspielen. Des Weiteren wirkte er als Deputato in „Don Carlo“ im Großen Festspielhaus mit. Im selben Jahr führte sein Debüt in der Neuproduktion von Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk“ am Opernhaus Zürich zu seinem Engagement am Internationalen Opernstudio dieses Hauses für die Spielzeit 13/14. Christoph Seidl arbeitete bereits mit Dirigenten wie Bertrand de Billy, Theodor Currentzis, Hans Graf, Thomas Hengelbrock, René Jacobs, Fabio Luisi, Antonio Pappano oder Sebastian Weigle und Regisseur:innen wie Robert Carsen, Herbert Föttinger, Claus Guth, Tatjana Gürbaca, Andreas Homoki, Peter Stein oder Michael Sturminger zusammen. 

Von 2020 bis 2022 war Christoph Seidl Ensemblemitglied am Aalto-Theater Essen und sang dort u. a. Graf Waldner in „Arabella“, Gefängnisdirektor Frank in „Die Fledermaus“ und Eremit in „Der Freischütz“. In einer konzertanten Aufführung des „Rheingold“ mit Kent Nagano und Concerto Köln sang er in der Kölner Philharmonie und im Concertgebouw Amsterdam. 

Von 2016 bis 2020 war er Ensemblemitglied des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München und stand dort u. a. als Sarastro in „Die Zauberflöte“, Commendatore in „Don Giovanni“, Baculus in „Der Wildschütz“, Alidoro in „La Cenerentola“ und Colline in „La Bohème“ auf der Bühne. Außerdem gastierte er als Baculus am Opernhaus Kassel und war am Theater an der Wien als Hans Bast in „Peter Schmoll und seine Nachbarn“ von Carl Maria von Weber zu hören. Beim Wettbewerb der „Wagner-Stimmen“ im Herbst 2018 wurde er von der hochrangigen Jury mit dem 2. Preis ausgezeichnet.

In der Spielzeit 25/26 war er als Sarastro in „Die Zauberflöte“ und Alidoro in „La Cenerentola“ sowie als Antonio in „Le nozze di Figaro“, Fasolt in „Das Rheingold“ und Timur in „Turandot“ zu hören. 

In der Spielzeit 26/27 wird er als Onkel Bonze in Giacomo Puccinis „Madama Butterfly“ in der Inszenierung von Sabine Hartmannshenn zu sehen sein. In Giuseppe Verdis „Macbeth“ verkörpert er den Arzt in der am Teatro La Fenice gefeierten Produktion von Damiano Michieletto aus dem Jahr 2018. Außerdem singt er Sarastro in Michael Hampes märchenhafter Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts „Die Zauberflöte“. Darüber hinaus singt er Alfred P. Doolittle in Dietrich Hilsdorfs Inszenierung von Frederick Loewes Musical „My Fair Lady“ sowie Seneca in Ted Huffmans hochgelobter Inszenierung von Claudio Monteverdis „Die Krönung der Poppea“. In der Kinderoper Köln übernimmt er die Rolle des König Detlef in der Uraufführung von Philipp Matthias Kaufmanns „Der König verschenkt was“, eine Auftragskomposition anlässlich der Eröffnung der neu errichteten, einzigartigen Kinderoper am Offenbachplatz.

aktuelle Produktionen mit Christoph Seidl

kommende Termine mit Christoph Seidl

von angeboten in unseren abonnements profitieren

jetzt entdecken