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Porträt des Tenors Paweł Brożek. Er hat kurzes, dunkelbraunes, nach hinten gestyltes Haar, einen gepflegten Kurzbart mit Oberlippen- und Kinnbart sowie dunkle Augen. Er blickt mit ernstem Gesichtsausdruck direkt in die Kamera und trägt ein schwarzes Hemd. Das Bild ist stimmungsvoll und schattig ausgeleuchtet.

vita

Der Tenor Paweł Brożek wurde in Polen geboren und studierte Gesang an der Krzysztof Penderecki Academy of Music in Kraków und an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Marek Rzepka.

Er war Mitglied des Young-Artists-Programms der Polnischen Nationaloper in Warschau (Teatr Wielki) und erhielt zahlreiche Auszeichnungen bei sowohl polnischen als auch internationalen Gesangswettbewerben. Das polnische Kulturministerium zeichnete ihn bereits zweimal für seine außerordentlichen künstlerischen Leistungen aus.

Neben den Titelpartien von Händels „Serse“ und Offenbachs „Orphée aux enfers“ zählen Nemorino („L’elisir d’amore“), Neréo („Mefistofele“) oder Don Basilio („Le nozze di Figaro“) zu seinem Repertoire. 2015 debütierte er als Wagner in Boitos „Mefistofele“ an der Oper in Krakau, 2016 als Lenski in „Eugen Onegin“ am Teatr Wielki in Posen, ein Jahr später gab er dort den Tamino in Mozarts „Die Zauberflöte“.

Von 2015 bis 2017 war Paweł Brożek Mitglied der Jungen Oper Hannover, anschließend war er von 2017 bis 2025 fest im Ensemble an der Staatsoper Hannover engagiert. Hier war er bereits u. a. als Tamino in „Die Zauberflöte“, Pietro in Schrekers „Die Gezeichneten“, Wenzel in „Die verkaufte Braut“ sowie auch als James Gadshill in „Der Vampyr“, Roderigo in „Otello“ und Borsa in „Rigoletto“ zu erleben. In der Spielzeit 24/25 debütierte er u. a. als Beppe in „Pagliacci“, als Michelis in „The Greek Passion“ und als Der Haushofmeister bei der Feldmarschallin und Der Haushofmeister bei Faninal sowie als Ein Wirt in „Der Rosenkavalier“ an der Staatsoper Hannover. Seit der Spielzeit 25/26 ist er freischaffend und u. a. als Flavio in „Norma“ an der Oper Leipzig zu hören.

In der Spielzeit 26/27 ist er als Der Haushofmeister Der Marschallin / Ein Wirt in Richard Strauss’ „Der Rosenkavalier“ zu erleben – der Eröffnungspremiere des wiedereröffneten Kölner Opernhauses am Offenbachplatz.

Paweł Brożek besuchte Meisterkurse bei Jerzy Artysz, Anita Garanča, Ryszard Karczykowski, Izabela Kłosińska, Wladimir Kuzmienko und Rudolf Piernay. Er arbeitete u. a. mit Regisseurinnen wie Dirk Schmeding, Barbora Horáková, Lydia Steier, Ingo Kerkhof, Eva-Maria Höckmayr, Elisabeth Stöppler und Vasily Barkhatov und Dirigentinnen wie Ivan Repušić, Alessandro De Marchi, Benjamin Reiners, Stephan Zilias, Giulio Cilona und Michele Spotti zusammen.

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