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Ioan Hotea lächelt in die Kamera. Er trägt ein violettes kariertes Sakko über einem dunklen Rollkragenpullover vor einem dunklen Hintergrund.

vita

Ioan Hotea wurde 1990 in Baia Mare, Rumänien, geboren und gewann 2015 bei Plácido Domingos Operalia-Wettbewerb in London jeweils den ersten Preis in den Kategorien Oper und Zarzuela.

Seine ersten künstlerischen Schritte machte er in der bildenden Kunst: Während seiner Ausbildung am Kunstgymnasium seiner Heimatstadt entdeckte er die klassische Musik und die Oper und wurde dazu ermutigt, klassischen Gesang zu studieren. Dieser unerwartete Wechsel brachte ihm in den folgenden Jahren zahlreiche nationale Preise ein, darunter den ersten Preis bei der Nationalen Olympiade für klassische Musik. Dieser Preis sicherte ihm die Aufnahme an der Nationalen Musikuniversität Bukarest, an der er 2012 seinen Abschluss machte. Seine erste große Partie an der Staatsoper Bukarest war im Alter von 22 Jahren Nemorino in „L’elisir d’amore“. In der Folge erweiterte er sein Repertoire um drei weitere große Partien: Conte d’Almaviva in „Il barbiere di Siviglia“, Don Ottavio in „Don Giovanni“ und Alfredo in „La traviata“.

2013 gab er sein internationales Debüt in Gian Carlo Menottis „Amelia al ballo“ an der Opéra de Monte-Carlo. Im selben Jahr trat er an der Seite von Edita Gruberova im Konzert „Donizettis drei Königinnen“ am Theater an der Wien auf. Seitdem führte ihn seine internationale Karriere an die bedeutenden Opernhäuser der Welt: 2014 debütierte er an der Opéra National de Paris als Tebaldo in „I Capuleti e i Montecchi“, 2016 am Opernhaus Zürich als Ernesto in „Don Pasquale“ in der Inszenierung von Grischa Asagaroff und unter der musikalischen Leitung von Enrique Mazzola. In der Spielzeit 2016/2017 debütierte er als Nemorino am Royal Opera House Covent Garden in London, in der Spielzeit 2017/2018 in „Il barbiere di Siviglia“ an der Wiener Staatsoper. 2020 gab er sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper in München als Ferrando in „Così fan tutte“, 2021 an der Staatsoper Hamburg als Chevalier des Grieux in Massenets „Manon“ und an der Deutschen Oper Berlin als Edgardo in „Lucia di Lammermoor“. 2022 debütierte er am Grand Théâtre de Genève als Prinz Léopold in Halévys „La Juive“ unter der musikalischen Leitung von Marc Minkowski sowie an der Semperoper Dresden als Ferrando in „Così fan tutte“ unter der musikalischen Leitung von Omer Meir Wellber.

Ab 2015 war Ioan Hotea auch Ensemblemitglied am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, wo er nahezu alle Hauptpartien seines Repertoires sang, darunter die Titelpartie in „Werther“, Tamino in „Die Zauberflöte“ und Rinuccio in „Gianni Schicchi“. Zudem wirkte er in Giuseppe Verdis „Messa da Requiem“ mit. Bei den Internationalen Maifestspielen Wiesbaden sang er außerdem den Duca di Mantova in „Rigoletto“, Don Ottavio und Ferrando.

Zu seinen jüngsten Auftritten zählen „I Capuleti e i Montecchi“ am Teatro Colón in Buenos Aires, „Falstaff“ an der Polnischen Nationaloper in Warschau, „Rigoletto“ in Leipzig und Essen, „Nabucco“ am Theater Bonn mit seinem Rollendebüt als Ismaele, „Gianni Schicchi“ bei ABAO Bilbao, „La traviata“ an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf, „Rigoletto“ am Teatro Massimo in Palermo, Messiaens „Saint François d’Assise“ in Hamburg, „Lucia di Lammermoor“ an der Staatsoper Hamburg und „La Juive“ am Teatro Regio in Turin.

Zu seinen kommenden Projekten gehören „Rigoletto“ an der Oper Köln und bei Oper im Steinbruch, „La bohème“ in Bonn, „Gianni Schicchi“ in Dortmund und Gounods „Faust“ in Tel Aviv.

aktuelle Produktionen mit Ioan Hotea

  • Rigoletto

    Giuseppe Verdi

    Szene aus Rigoletto von Giuseppe Verdi: Eine Gruppe elegant gekleideter Männer in dunklen Anzügen und Fräcken steht dicht gedrängt vor einer klassizistischen Architekturkulisse mit Säulen und Balustraden; ihre Körperhaltung wirkt geneigt und gespannt, als würden sie gemeinsam auf etwas reagieren.

    Wiederaufnahme | OPER am

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