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Macbeth

Giuseppe Verdi
Melodramma in vier Akten / Fassung 1865 mit Todesszene des Macbeth 1847
Libretto von Francesco Maria Piave
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Eine Produktion des Teatro La Fenice Venedig
Termine und Tickets
Nahaufnahme eines älteren Mannes mit cineastischer Wirkung. Frontal gezeigt, blickt er mit weit geöffneten, angespannten Augen in die Ferne. Eine Gesichtshälfte liegt im Schatten. Die Hände bedecken Nase, Mund und Wangen, als wolle er sich schützen. Feine Falten und glänzende Haut treten im starken Bühnenlicht hervor. Dramatisches Rot- und Blaulicht erzeugt harte Kontraste und betont Angst, Schuld und innere Unruhe. Inspiriert von der Figur Macbeth aus Giuseppe Verdis Oper Macbeth.
Abstraktes, stimmungsvolles Bild in warmen Orange-, Rot- und dunklen Violetttönen. Weiche Farbverläufe erzeugen eine dichte, flirrende Atmosphäre ohne erkennbare Formen. Die Komposition wirkt glühend und intensiv, mit dunkleren Randbereichen und einer leicht aufgehellten Mitte. So entsteht eine dramatische, spannungsgeladene Stimmung, die an Hitze, Unruhe und unterschwellige Bedrohung erinnert. Assoziative Anlehnung an die düstere, psychologisch aufgeladene Welt von Giuseppe Verdis Oper Macbeth.
Melodramma in vier Akten / Fassung 1865 mit Todesszene des Macbeth 1847
Libretto von Francesco Maria Piave
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Eine Produktion des Teatro La Fenice Venedig
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Beschreibung

Im Jahr 1847 arbeitete Giuseppe Verdi an einem Werk, wie man es noch nie zuvor auf der Opernbühne gesehen hatte. Ausgerechnet aus einer düsteren, blutrünstigen Shakespeare-Tragödie eine italienische Oper zu schaffen, war schon ein gewagtes Unterfangen. Aber noch dazu eine Oper, die sich ganz am Charakter des Originals orientieren sollte und weniger an den gewohnten Opernformen, das schien eigentlich unmöglich. „Ich glaube, es ist nun an der Zeit, die gewohnten Formen und gewohnten Modelle aufzugeben“, schrieb Verdi. Und so wagte er das Abenteuer eines musikalischen Dramas über seelische Abgründe im Strudel von Verbrechen, Schuld und Strafe, unter dem gewaltigen englischen Titel des Originals: „Macbeth“.

Dem Feldherrn Macbeth erscheinen nach gewonnener Schlacht Hexen, die ihn als Thane of Cawdor und als schottischen König grüßen. Der erste Ehrentitel bewahrheitet sich durch Ernennung auf wundersame Weise sofort. Aber König von Schottland – sollte das eine Prophezeiung sein oder gar eine Aufforderung, nach der Macht zu greifen? Die Versuchung nimmt überhand, Macbeth und Lady Macbeth ermorden den König, um selbst zu herrschen. Ein Verbrechen zieht das nächste nach sich. Statt Glück folgt eine Spur des Unheils. Alle Prophezeiungen der Hexen erweisen sich als trügerisch, bis Macbeth seiner eigenen Verblendung zum Opfer fällt und die Lady unter der unermesslichen Schuld wahnsinnig wird.

Giuseppe Verdi entwickelt in diesem Werk seinen unverwechselbaren Stil des italienischen musikalischen Dramas. Er folgt den beiden Hauptfiguren in emotionale Extremzustände, zuerst von Euphorie und Triumph, später von Angst und Verzweiflung. Große Kantilene und virtuose Koloratur gibt es hier ebenso wie trügerische Festlichkeit, groteske Szenen und geisterhafte Erscheinungen, von denen Macbeth heimgesucht wird.

Der italienische Regisseur Damiano Michieletto, dessen komödiantische Inszenierung von DER LIEBESTRANK das Kölner Publikum begeisterte, zeigt in dieser Produktion aus dem Jahr 2018 in eindringlichen Bildern die Versuchung und die Schuld von Macbeth.

besetzung

Die tagesaktuelle Besetzung entnehmen Sie bitte den jeweiligen Terminen.

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Una macchia è qui tuttora.

dt.: Ein Fleck bleibt immer. – Lady Macbeth
Eine Produktion des Teatro La Fenice, Venedig