Direkt zum Inhalt
Bariton Insik Choi blickt frontal in die Kamera. Er trägt einen hellen Rollkragenpullover unter einem beigefarbenen Mantel. Sein dunkles Haar ist zurückgekämmt. Vor einem hellblauen Hintergrund wirkt die Aufnahme ruhig und professionell. Es handelt sich um ein Porträtfoto vom Oberkörper aufwärts.

vita

Der südkoreanische Bariton studierte bei Kwangdong Kim Gesang an der Yonsei Universität in Seoul. Während seines Studiums nahm er bereits an mehreren Meisterkursen teil, u. a. bei Helmut Deutsch, Hong Hye Kyung und Samuel Youn. Zudem zählte er im März 2015 zu den Finalisten des Wettbewerbs „JoongAng Music Concours“.

Insik Choi stand in Südkorea bereits u. a. als Conte Almaviva in Mozarts „Le nozze di Figaro“, Marcello in Puccinis „La Bohème“ sowie als Mandarin in „Turandot“ auf der Opernbühne. Im Sommer 2018 belegte er den dritten Platz bei der „Ópera de Tenerife international singing competition“ und gewann gleichzeitig den Publikumspreis. 2023 gewann Insik Choi den 1. Preis und den Publikumspreis beim Vincerò World Singing Competition in Verona.

Von 2015 bis 2017 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios der Oper Köln, seit Beginn der Saison 17/18 ist er Ensemblemitglied der Oper Köln. Sein Hausdebüt gab er als Kammerherr in Strawinskys „Die Nachtigall“, gefolgt von seiner Interpretation des Prinzen Tarquinius in Benjamin Brittens „The Rape of Lucretia“.

Seitdem sang er u. a. die Titelrolle in Purcells „König Arthur“, mehrere Rollen in „Die Heinzelmännchen zu Köln“, Der König in Orffs „Die Kluge“, das Phantom in „Hoffmanns Erzählungen für Kinder“, Marcello in „La Bohème“, Don Fernando in „Fidelio“, Barone Douphol in „La Traviata“, Monsieur de Brétigny in Jules Massenets „Manon“, Heger in „Rusalka“, Orphée / Geigenlehrer in „Je suis Jacques“ und der Mandarin in „Turandot“.

Weitere Partien waren u. a. Wotan in „Der Ring des Nibelungen für Jung und Alt“, auch im Rahmen des Gastspiels der Oper Köln in Südkorea, Wiedehopf in Braunfels’ „Die Vögel“, der König in „Die Kluge“, der Heger in „Rusalka“, Escamillo in „Carmen“, Chorèbe in „Les Troyens“, Marcello in „La Bohème“, Lord Enrico Ashton in „Lucia di Lammermoor“, Der Einäugige in „Die Frau ohne Schatten“, Orest in „Elektra“, Marcello in „La Bohème“, Belcore in „Der Liebestrank“ und Zurga in „Die Perlenfischer“. Diese Rolle übernahm er auch bei einer konzertanten Aufführung mit dem Antonio-Vivaldi-Orchester in Italien. An der Koreanischen Nationaloper sang er Frank in „Die Tote Stadt“.

In der Spielzeit 25/26 sang Insik Choi an der Oper Köln die Rolle des Lescaut in „Manon Lescaut“, Peter/Besenbinder in „Hänsel und Gretel“, Don Carlos in „Ernani“ und Ping in „Turandot“.

In der Spielzeit 26/27 wird er als Lindorf / Luther / Coppélius / Miracle / Dappertutto in Stefan Herheims Produktion von Jacques Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ zu sehen sein. Außerdem verkörpert er Alberich in Richard Wagners „Siegfried“, dem neuen Kölner Ring-Konzept von Paul-Georg Dittrich. In Giuseppe Verdis „Macbeth“ verkörpert er Macbeth in der am Teatro La Fenice gefeierten Produktion von Damiano Michieletto aus dem Jahr 2018. Darüber hinaus singt er Rigoletto in Giuseppe Verdis „Rigoletto“.

aktuelle Produktionen mit Insik Choi

kommende Termine mit Insik Choi

von angeboten in unseren abonnements profitieren

jetzt entdecken