Direkt zum Inhalt
Porträt der amerikanischen Mezzosopranistin Anna Kelly. Sie blickt mit einem leichten Lächeln direkt in die Kamera und trägt eine weiße Bluse. Vor einem hellen, einfarbigen Hintergrund fällt ihr langes dunkles Haar locker über die Schultern.

vita

Die amerikanische Mezzosopranistin Anna Kelly ist ab der Spielzeit 26/27 Mitglied des Internationalen Opernstudios der Oper Köln. Hier wird sie u. a. als Kate Pinkerton in „Madama Butterfly“, Hänsel in „Hänsel und Gretel“, Mercédès in „Carmen“ und Dritte Dame in „Die Zauberflöte“ zu erleben sein.

Anna Kelly schloss 2022 ihr Studium an der Yale School of Music ab und war von 2024 bis 2026 Mitglied des Artist Diploma Program der Juilliard School. Sie absolvierte renommierte Nachwuchsprogramme wie die Houston Grand Opera Young Artists’ Vocal Academy, die Wolf Trap Opera, die Palm Beach Opera und die Music Academy of the West und erhielt Wettbewerbsstipendien der Presser Foundation for Musical Philanthropy, der National Association of Teachers of Singing sowie der Schmidt Vocal Competition.

Zudem wurde sie bei zahlreichen Gesangswettbewerben ausgezeichnet. Zu ihren wichtigsten Erfolgen zählen das Halbfinale des Metropolitan Opera Laffont Competition (2022), das Halbfinale des Houston Grand Opera McCollum Competition, der Albert Sherman Memorial Award beim Opera Index Competition (2023), der dritte Preis beim Gerda Lissner Lieder/Art Song Competition (2023), der erste Preis (Tier II) und der Publikumspreis beim James Toland Vocal Arts Competition (2023), erste Preise in beiden Kategorien des Young Patronesses of the Opera Competition (2022 und 2024) sowie Finalteilnahmen am Giulio Gari Competition und am Opera Florham Competition (2023).

In der Spielzeit 25/26 debütierte Anna Kelly als Hänsel in „Hänsel und Gretel“ an der Juilliard Opera. Darüber hinaus übernahm sie ein Cover für Mrs. Quickly in Verdis „Falstaff“ und war in Liederabenden mit Brahms’ „Altrhapsodie“ sowie Wagners „Wesendonck-Liedern“ zu erleben. Im Konzertbereich gastierte sie mit dem Phoenix Symphony Orchestra in vier Aufführungen von Händels „Messiah“, sang Mahlers 3. Sinfonie mit dem Glacier Symphony Orchestra sowie Beethovens 9. Sinfonie mit der Fort Wayne Philharmonic. Im Sommer 2026 gab sie ihr Debüt an der Santa Fe Opera als Hélène Allatini in der amerikanischen Erstaufführung von Tobias Pickers „Lili Elbe“ und übernahm zudem ein Cover für Kate Pinkerton in „Madama Butterfly“.

Zu Beginn des Jahres 2025 trat Anna Kelly mit dem Irish National Symphony Orchestra als Zweitplatzierte des International Veronica Dunne Competition in Dublin auf und präsentierte Werke von Mozart, Strauss und Massenet. Im Frühjahr debütierte sie als Mère Marie in „Dialogues des Carmélites“ der Juilliard Opera und übernahm ein Cover der Titelpartie in „L’enfant et les Sortilèges“. Anschließend war sie mit dem Amadeus Chamber Orchestra in Knoxville zu hören und sang umfangreiche Ausschnitte aus den Partien Octavian („Der Rosenkavalier“) und Komponist („Ariadne auf Naxos“). Zum Abschluss der Frühjahrssaison erhielt sie einen Laffont Education Grant der Metropolitan Opera. Im Sommer war sie als Apprentice Artist an der Santa Fe Opera engagiert und übernahm Cover für Waltraute in „Die Walküre“ sowie Marcellina in „Le nozze di Figaro“.

Die Spielzeit 2024 war geprägt von zahlreichen Debüts. Sie gab ihr Debüt an der Sarasota Opera als Federica in Verdis „Luisa Miller“; außerdem übernahm sie dort ein Cover der Titelpartie in „Carmen“. Im weiteren Verlauf der Saison trat sie zweimal in der Carnegie Hall auf: zunächst als Mezzosopran-Solistin in Haydns „Nelsonmesse“ mit dem New England Symphonic Ensemble im Stern Auditorium, anschließend beim Winners Concert der Gerda Lissner Foundation in der Zankel Hall.

Im Sommer 2024 war Anna Kelly bei der Opera Saratoga engagiert, wo sie als Dorabella in „Così fan tutte“ und als Agatha in „Guys and Dolls“ debütierte. Den Abschluss der Saison bildete ein Liederabend mit der Bel Canto Society in Highlands (North Carolina), bei dem sie Auszüge aus „Norma“, „Carmen“ und „Werther“ sang. Im Herbst begann sie das Artist Diploma an der Juilliard School und nahm dort an einer live übertragenen Meisterklasse mit Isabel Leonard sowie an der Liederabend-Reihe teil. Gemeinsam mit Dr. Lydia Brown gestaltete sie ein Programm mit Werken von Alma Mahler, Hugo Wolf, Johannes Brahms, Alexander Zemlinsky und Erich Wolfgang Korngold.

Im Frühjahr 2022 debütierte sie mit der Yale School of Music als Ruggiero in Händels „Alcina“ und schloss anschließend ihr Masterstudium ab. Danach wurde sie in das Studio Artist Program der Music Academy of the West aufgenommen und wirkte an einer Produktion von „Eugen Onegin“ mit. Sie war Bailey Apprentice Artist an der Palm Beach Opera und übernahm das Cover für Meg Page in „Falstaff“, studierte die Partie der Dorabella in „Così fan tutte“ ein und war in Szenen aus „Cendrillon“ und „Don Giovanni“ zu erleben.

Den Sommer 2023 eröffnete Anna Kelly mit einem Solo-Liederabend im Metropolitan Club of Washington D.C., begleitet von Pianist und Dirigent Tyson Deaton. Auf dem Programm standen Werke von Lully, Rameau, Bernstein, Joseph Marx, Berg und Grieg. Anschließend war sie Mitglied des Studio Program der Wolf Trap Opera, wo sie Cover für Athamas in „Semele“ übernahm, die Partie des Siebel in „Faust“ einstudierte und Szenen als Sister Helen Prejean („Dead Man Walking“), Ruth („The Pirates of Penzance“) und Tisbe („La Cenerentola“) sang. Außerdem trat sie als Solistin in mehreren Galakonzerten mit dem Waterbury Symphony Orchestra und dem Mid-Atlantic Symphony Orchestra auf und debütierte zum Jahresende als Cherubino in einer konzertanten Kurzfassung von „Le nozze di Figaro“ der Washington Opera Society.

aktuelle Produktionen mit Anna Kelly

kommende Termine mit Anna Kelly

von angeboten in unseren abonnements profitieren

jetzt entdecken