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Filip
Filipović

Kommende Produktionen
Filip Filipović sitzt und blickt in die Kamera. Er trägt einen dunkelgrauen Pullover und eine dunkle Hose, die Hände sind vor ihm ineinandergelegt.

vita

Von Diapason als Sänger mit einer „überschwänglichen und kraftvollen“ Stimme und von Ópera Actual als „fokussiert und klar“ beschrieben, hat sich Filip Filipović als einer der führenden Tenöre seiner Generation etabliert. Er gewann den zweiten Preis beim Internationalen Hans-Gabor-Belvedere-Gesangswettbewerb in Dortmund und wurde von der Zagreber Philharmonie zum Jungen Musiker des Jahres 2023 ernannt. Er ist festes Ensemblemitglied des Kroatischen Nationaltheaters in Zagreb.

Die Spielzeit 26/27 steht im Zeichen einer Reihe bedeutender internationaler Debüts. Am Teatro Colón in Buenos Aires wird er als Herzog von Mantua in „Rigoletto“ debütieren. Diese Partie wird er auch bei seinem Debüt an der Oper Köln übernehmen, in der Inszenierung von Katharina Thalbach und unter der musikalischen Leitung von Matteo Beltrami. Sein italienisches Bühnendebüt gibt er beim Donizetti Opera Festival in Bergamo in „Le convenienze ed inconvenienze teatrali“, in einer Neuinszenierung von Silvia Paoli unter der musikalischen Leitung von Alberto Zanardi. An der Ópera de Oviedo singt er Ferrando in „Così fan tutte“ unter der musikalischen Leitung von Lucas Macías und in einer Inszenierung von Marta Eguilior.

Am Kroatischen Nationaltheater in Zagreb gibt er sein Rollendebüt als Rodolfo in „La bohème“ in einer Inszenierung von Mario Pontiggia und kehrt als Pollione in „Norma“ sowie als Herzog von Mantua in „Rigoletto“ zurück. Alle drei Produktionen stehen unter der musikalischen Leitung von Pier Giorgio Morandi. Außerdem übernimmt er erneut die Partie des Walther von der Vogelweide in „Tannhäuser“.

Zu seinen Konzertengagements während der Spielzeit zählen Beethovens 9. Sinfonie mit der Filarmonica Arturo Toscanini und Kent Nagano in Parma, Mahlers Das klagende Lied im Auditorio Nacional de Música in Madrid mit dem Spanischen Nationalorchester unter Vasily Petrenko sowie Mendelssohns Elias im Palau de la Música Catalana mit dem Orchester des Gran Teatre del Liceu und dem Orfeó Català. Im Rahmen des Donizetti Opera Festivals tritt er außerdem unter der musikalischen Leitung von Riccardo Frizza bei einer Gala zu Ehren von Gianandrea Gavazzeni anlässlich des 30. Todestages des Dirigenten auf. Den Abschluss seiner Spielzeit bildet sein Debüt am Teatro Petruzzelli in Bari in Rossinis Petite messe solennelle.

Die Spielzeit 25/26 bedeutete einen großen Schritt nach vorn in seiner internationalen Karriere. Er debütierte an der Opéra Royal de Wallonie-Liège als Alfred in „Die Fledermaus“, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona als Edmondo in „Manon Lescaut“ unter der musikalischen Leitung von Josep Pons sowie bei ABAO Bilbao Opera als Leicester in „Maria Stuarda“. Zudem trat er erstmals am Teatre Principal de Palma als Herzog von Mantua in „Rigoletto“ auf. In Zagreb erweiterte er sein Repertoire um Pollione in „Norma“ und Walther von der Vogelweide in „Tannhäuser“. Im Konzert sang er Mendelssohns Lobgesang am Teatro de la Maestranza in Sevilla, Verdis Requiem in Zagreb und Rijeka sowie Beethovens Messe in C-Dur op. 86 im Auditorio Nacional de Música in Madrid. Außerdem wirkte er im Abschlusskonzert des Granada Festivals mit.

Zu seinen weiteren Auszeichnungen zählen erste Preise beim Internationalen Lav-Mirski-Gesangswettbewerb in Osijek und beim Internationalen Vera-Kovač-Vitkai-Gesangswettbewerb in Novi Sad, der Ferdo-Livadić-Preis für eine herausragende Künstlerpersönlichkeit sowie der erste Preis beim 10. Kroatischen Papandopulo-Wettbewerb für junge Musiker. 2024 erhielt er außerdem den 37. Ivo-Vuljević-Preis von Jeunesses Musicales Croatia als herausragendster junger Musiker des Landes.

Er arbeitete unter anderem mit Dirigenten wie Pier Giorgio Morandi, Ivan Repušić, Riccardo Frizza, Plácido Domingo, Donato Renzetti, Iván López Reynoso, Lucas Macías, Srba Dinić und Valentin Egel zusammen.

Sein Opernrepertoire umfasst Tamino in „Die Zauberflöte“, Ferrando in „Così fan tutte“, den Herzog von Mantua in „Rigoletto“, Alfredo in „La traviata“, Ismaele in „Nabucco“, Ruggero in „La rondine“, Pollione in „Norma“, Leicester in „Maria Stuarda“ und Rodolfo in „La bohème“. Zu seinem Konzertrepertoire zählen Beethovens 9. Sinfonie und Missa solemnis, Rossinis Stabat Mater und Petite messe solennelle, Mendelssohns Lobgesang und Elias sowie Verdis Requiem.

aktuelle Produktionen mit Filip Filipović

  • Rigoletto

    Giuseppe Verdi

    Szene aus Rigoletto von Giuseppe Verdi: Eine Gruppe elegant gekleideter Männer in dunklen Anzügen und Fräcken steht dicht gedrängt vor einer klassizistischen Architekturkulisse mit Säulen und Balustraden; ihre Körperhaltung wirkt geneigt und gespannt, als würden sie gemeinsam auf etwas reagieren.

    Wiederaufnahme | OPER am

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