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Porträt des Tenors Young Woo Kim vor hellgrauem Studiohintergrund. Er steht leicht seitlich zur Kamera, blickt mit ruhigem Ausdruck direkt in das Objektiv und trägt einen beigefarbenen Mantel über einem weißen T-Shirt sowie eine dunkle Hose. Sein kurzes schwarzes Haar, Schnurrbart und Kinnbart prägen sein Erscheinungsbild. Die entspannte Haltung mit einer Hand in der Hosentasche vermittelt Gelassenheit und Selbstbewusstsein.

vita

Der koreanische Tenor Young Woo Kim begann mit einem Stipendium sein Gesangsstudium an der Chugye University for the Arts. Er wurde seither mit mehreren internationalen Preisen ausgezeichnet, so z. B. mit dem „Irene Sandford Competition Award“ der Royal Irish Academy of Music. Von 2016 bis 2018 war er Mitglied im Internationalen Opernstudio der Oper Köln und in dieser Zeit bereits u. a. als Toniolo in Gassmanns „Gli uccellatori“ („Die Vogelfänger“), Der Jüngling in Schrekers „Die Gezeichneten“ und Gastone in „La Traviata“ zu hören. Außerdem sang er in Bernd Alois Zimmermanns „Die Soldaten“ die Partie des Zweiten jungen Offiziers. Außerdem wurde er 2017 vom Magazin „Opernwelt“ als vielversprechendes Talent betitelt, das man im Auge behalten sollte.

Mit Beginn der Spielzeit 18/19 wechselte er ins feste Ensemble der Oper Köln. Zu den seitdem von ihm an der Oper Köln verkörperten Partien zählen u. a. Fenton in Verdis „Falstaff“, Hoffmann in „Hoffmanns Erzählungen für Kinder“, Daniel Buchanan in Kurt Weills „Street Scene“, Mambre in Rossinis „Mosè in Egitto“, Sou-Chong in „Das Land des Lächelns“ (konzertant), Ein Hirt in „Tristan und Isolde“, Don José in „Carmen“, die Titelrolle in Gounods „Faust“, 1. Geharnischter in „Die Zauberflöte“, Siegmund in „Die Walküre für Jung und Alt“ oder Hoffegut in „Die Vögel“. 2021 wurde ihm für seine besonderen künstlerischen Leistungen vom Verein Freunde der Kölner Oper e.V. der Offenbach-Preis verliehen. 2022 war er zudem im Rahmen des Südkorea-Gastspiels als Siegmund in „Die Walküre für Jung und Alt“ zu erleben.

Seit 2022 sang er die Tenorpartie in Beethovens 9. Sinfonie in Dortmund, Erik im „Fliegenden Holländer“ an der Oper Köln und auf der Felsenbühne Sachsen, Radames in „Aida“ am Theater Bielefeld, Bacchus in „Ariadne auf Naxos“ beim Garsington Opera Festival, Cavaradossi in „Tosca“ an der Hamburgischen Staatsoper und an der Oper Köln, im Sydney Opera House und in Melbourne sowie 2024 an der Opera North in England, den Don José in „Carmen“ an der Staatsoper Hannover sowie die Titelpartie in „Faust“ an der Oper Köln.

24/25 war er Radames an der Oper Frankfurt, Ismaele in „Nabucco“ an der Oper Köln und Don José in „Carmen“ in Köln und am Sydney Opera House. An der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf stand er als Cavaradossi und an der Korea National Opera als Prinz in „L’amour des trois oranges“ auf der Bühne. Außerdem wurde er bei den „International Opera Awards“ 2024 als junger Sänger nominiert.

In der Saison 25/26 stand er als Des Grieux in „Manon Lescaut“, Ernani in „Ernani“ und als Calaf in „Turandot“ auf der Bühne der Oper Köln. Die Rolle des Calaf sang er außerdem am Sydney Opera House und Seoul Art Center, den Cavaradossi an der Hamburgischen Staatsoper. Des Weiteren ist er als Siegfried in „Götterdämmerung“ in der Elbphilharmonie, Kölner Philharmonie, Pariser Philharmonie und bei den Dresdner Musikfestspielen zu hören.

26/27 singt er im wiedereröffneten Kölner Opernhaus die Titelrolle in Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ und den Macduff in Verdis „Macbeth“. Als Siegfried in „Götterdämmerung“ setzt er eine konzertante Tournee unter Kent Nagano mit Auftritten in Paris, Wien, Luzern, Dresden und Hamburg fort.

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