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Madama Butterfly

Giacomo Puccini
Tragedia giapponese in drei Akten
Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Termine und Tickets
Nahaufnahme einer jungen asiatischen Frau in warmer, cineastischer Lichtstimmung. Mit langem schwarzem Haar und dichtem Pony blickt sie im Halbprofil nachdenklich zur Seite. Ihr Gesicht ist weich ausgeleuchtet, die roten Lippen setzen einen Akzent. Sie trägt ein helles Gewand. Zarte Äste mit weißen Blüten rahmen ihr Gesicht, eine rote Blüte setzt einen Kontrast. Der unscharfe Hintergrund verstärkt die stille, melancholische und poetische Wirkung. Inspiriert von Cio-Cio-San aus Puccinis Madama Butterfly.
Abstraktes Moodbild zur Oper Madama Butterfly von Giacomo Puccini: Weich verschwommene Farbflächen in warmen Beige- und Rosétönen im oberen Bereich gehen fließend in kühle Blau- und Grautöne im unteren Bereich über. Die unscharfe, traumartige Bildwirkung erzeugt eine ruhige, melancholische und atmosphärische Stimmung ohne klar erkennbare Formen oder Figuren.
Tragedia giapponese in drei Akten
Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
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Beschreibung

Ein japanisches Mädchen, eine große Liebe und ein Versprechen, das von Anfang an auf brüchigem Boden steht. Cio-Cio-San, genannt Butterfly, heiratet den amerikanischen Marineoffizier Pinkerton. Doch während er die Ehe als vorübergehendes exotisches Abenteuer betrachtet, glaubt sie fest an seine Liebe. Nachdem Pinkerton in die USA zurückkehrt, wartet Butterfly jahrelang auf ihn – bis er schließlich mit seiner amerikanischen Ehefrau nach Japan reist, um das gemeinsame Kind an sich zu nehmen …

Die „japanische Tragödie“ basiert auf einem Theaterstück von David Belasco, das der Komponist 1900 in London besuchte. Obwohl Puccini kein Englisch verstand und selbst niemals Japan bereiste, war er von dem Stoff derart berührt, dass er sofort beschloss, ihn zu vertonen. Möglicherweise lag der Geschichte sogar eine wahre Begebenheit zugrunde.

Für das Libretto gewann Puccini sein bewährtes Team: Luigi Illica und Giuseppe Giacosa, die den Text ganz im Sinne seiner Intention ausarbeiteten. MADAMA BUTTERFLY lag Puccini zeitlebens besonders am Herzen. Er bezeichnete es nicht selten als sein bestes und modernstes Werk.

Und tatsächlich wird in dieser Oper Puccinis Kunst der musikalischen Detailmalerei auf die Spitze getrieben. Mit außergewöhnlicher Sensibilität verbindet er das Exotische mit seiner unverwechselbar sinnlichen Tonsprache und erschafft eine beinahe naturalistische Klangwelt, die das fremde Milieu lebendig werden lässt.

Die Uraufführung am 17. Februar 1904 an der Mailänder Scala geriet zunächst zu einem spektakulären Misserfolg. Doch Puccini gab nicht auf: Er überarbeitete das Werk in insgesamt vier weiteren Fassungen. In seiner endgültigen Gestalt wurde MADAMA BUTTERFLY schließlich zu einer der erfolgreichsten und meistgespielten Opern der Welt.

Die Regisseurin Sabine Hartmannshenn zeichnet in ihrer Interpretation ein psychologisch scharfes Porträt Cio-Cio-Sans und legt die zeitlosen Aspekte von Liebe, Macht und kulturellem Missverständnis schonungslos offen.

besetzung

Cio-Cio-San

Kate Pinkerton

Pinkerton

Fürst Yamadori

Onkel Bonze

Yakusidé

Der kaiserliche Kommissar

Der Standesbeamte

Mutter

Tante

Die tagesaktuelle Besetzung entnehmen Sie bitte den jeweiligen Terminen.

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Con onor muore chi non può serbar vita con onore.

dt.: Mit Ehre stirbt, wer nicht ehrenvoll weiterleben kann. – Cio-Cio-San
Mit freundlicher Unterstützung von Juwelier Gadebusch