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John
Heuzenroeder

Kommende Produktionen
Tenor John Heuzenroeder steht leicht seitlich zur Kamera und blickt den Betrachter mit einem dezenten Lächeln an. Er trägt einen dunklen Rollkragenpullover, eine graue Hose mit Karomuster sowie einen dunklen Mantel mit rotem Innenfutter. Die Hände stecken in den Hosentaschen. Vor einem hellblauen Hintergrund wirkt die Aufnahme modern und professionell. Das Foto zeigt ihn in nahezu voller Körperansicht.

vita

Der australische Tenor John Heuzenroeder, langjähriges Ensemblemitglied der Oper Köln, studierte u. a. am Victorian College of Arts in Melbourne und begann seine Karriere mit Auftritten an der Victoria State Opera und an der Opera Australia. Er arbeitete mit den Symphonieorchestern in Sydney, Melbourne, Adelaide und Tasmanien und nahm an renommierten australischen Musikfestivals teil. Für weiterführende Gesangsstudien ging er nach Sapporo / Japan und Glasgow / Schottland, schließlich ließ er sich in Deutschland nieder.

Neben zahlreichen Partien im lyrischen wie im Charakterfach widmet er sich besonders dem englischsprachigen Repertoire wie Tom Rakewell in „The Rake’s Progress“ an der Opera Australia und dem Theater Dortmund oder Quint in „The Turn of the Screw“. Sein Repertoire auf deutschen Bühnen beinhaltet Partien wie Rodolfo in „La Bohème“, Graf Almaviva in „Il barbiere di Siviglia“, Vašek in „Die verkaufte Braut“, Beppe in „Pagliacci“, Goro in „Madama Butterfly“, Freddy in „My Fair Lady“ sowie Alfred in „Die Fledermaus“.

Bei den Bregenzer Festspielen 2021 sang er unter der musikalischen Leitung von Andrés Orozco-Estrada die Partie Mime in einer konzertanten Aufführung von Richard Wagners „Das Rheingold“, Gastspiele führten ihn zuletzt u. a. an die Bühnen Wuppertal und das Staatstheater Wiesbaden. In Wuppertal sang er zuletzt Raoul de St. Brioche in „Die lustige Witwe“ und Arnalta in „L‘incoronazione di Poppea“ und Heinrich der Schreiber in „Tannhäuser“, an der Staatsoper Hannover die Knusperhexe in „Hänsel und Gretel“, am Staatstheater Augsburg Bob Boles in „Peter Grimes“ und in Mercadantes „Il giuramento“ beim Klangvokal-Festival in Dortmund. 2024 sang er den Torquemada in Ravels „L’heure espagnole“ zusammen mit dem Orchester „Les siècles“ beim Eröffnungskonzert des Festival Ravel in St. Jean de Luz.

An der Oper Köln feierte er mit einer breiten Palette von Tenorpartien Erfolge, u. a. als Pedrillo in „Die Entführung aus dem Serail“, Anfinomo in „Il ritorno d’Ulisse in patria“, Quint in „The Turn of the Screw“, Narr in „Wozzeck“, Oronte in „Alcina“, Jaquino in Beethovens „Fidelio“, Tinca / Gherardo in Giacomo Puccinis „Il trittico“, Pang in „Turandot“, Pirzel in „Die Soldaten“, Monostatos in „Die Zauberflöte“, Mann mit dem Esel in „Die Kluge“ und Bardolfo in Verdis „Falstaff“ sowie in vielen weiteren Partien. In der Rolle des Polonius trat er an der Oper Köln in der Deutschen Erstaufführung von Brett Deans „Hamlet“ unter der musikalischen Leitung von Duncan Ward auf.

In den vergangenen Jahren war er u. a. als Victorin in Erich Wolfgang Korngolds „Die tote Stadt“, Loge in „Das Rheingold für Jung und Alt“, Der Mann mit dem Esel sowie 1. Strolch in Carl Orffs „Die Kluge“, Asasello in „Der Meister und Margarita“ sowie als 1. Geharnischter und Monostatos in „Die Zauberflöte“, Pastor in „Miranda“ und Pang in „Turandot“ zu erleben. Arnalta und Nutrice in „L‘incoronazione di Poppea“ sang er 2024 in Toulon und in Köln. Weitere Rollen in Köln: Emmanuele Polizzi in der Uraufführung von Frank Pescis „The Strangers“, Cascada in „Die lustige Witwe“, Horace Adams in „Peter Grimes“, Der alte Faust in Gounods „Faust“, Gran Sacerdote in „Idomeneo“, Remendado in „Carmen“, Normanno in „Lucia di Lammermoor“, Ein junger Diener in „Elektra“ und Abdallo in „Nabucco“ sowie zahlreiche Tenorrollen in der Uraufführung von Philippe Manourys „Die letzten Tage der Menschheit“. In einer szenischen Einrichtung von Zimmermanns „Die Soldaten“ für die Kölner Philharmonie, die Elbphilharmonie Hamburg und die Philharmonie de Paris sang er 2024 wieder den Pirzel.

Für 25/26 stand er für die Oper Köln als Monostatos/Zweiter Priester in „Die Zauberflöte“, als Hexe von Endor in „Saul“, als Pang in „Turandot“, als Don Riccardo in „Ernani“ und als Trouble in der Kinderoper „Max und Moritz“ auf der Bühne.

In der Spielzeit 26/27 verkörpert er Henry Higgins in Dietrich Hilsdorfs Inszenierung von Frederick Loewes Musical „My Fair Lady“. Darüber hinaus singt er Arnalta / Nutrice / Famigliare I / Damigella in Ted Huffmans hochgelobter Inszenierung von Claudio Monteverdis „Die Krönung der Poppea“. In der Kinderoper Köln übernimmt er die Rollen Der Fischer & Erster Japanischer Gesandter in Beka Savićs Inszenierung aus dem Jahr 2015 von Igor Strawinskys „Die Nachtigall“, die in der neu errichteten, einzigartigen Kinderoper am Offenbachplatz gezeigt wird.

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