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Christian
Miedl

Kommende Produktionen
Ein Porträtfoto von Bariton Christian Miedl. Er blickt direkt in die Kamera, trägt ein weißes Hemd mit offenem Kragen und hat kurze Haare und einen Stoppelbart.

vita

Christian Miedls Engagements der letzten Zeit umfassen u. a. Mephisto in Hosokawas „Natasha“ (UA) am New National Theatre Tokyo, Uomo in Parrás „Orgia“ am Gran Teatre del Liceu Barcelona, die Titelpartie in Henzes „Prinz von Homburg“, Malaspina in Sciarrinos „Luci mie traditrici“ und Peter Besenbinder in Humperdincks „Hänsel und Gretel“ an der Staatsoper Stuttgart, Schönbergs „A Survivor from Warsaw“ mit dem Orquesta Nacional de España, die Titelpartie von Bruneau-Boulmiers „Mallory“ mit der Hamburgischen Staatsoper, Musiklehrer in Strauss’ „Ariadne auf Naxos“ in Limoges, Neuwirths „Orlando“ an der Wiener Staatsoper sowie Gunther in „Götterdämmerung“ und konzertant Amfortas in „Parsifal“ in der Casa da Música Porto, dazu sein Album „Songs of the Night“ mit Liedern der Romantik, Moderne und Avantgarde.

Auf der Opernbühne war er u. a. an der Mailänder Scala, der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper, der Hamburgischen Staatsoper, der Staatsoper Stuttgart, den Wiener Festwochen sowie an den Opernhäusern von Lyon, Frankfurt, Köln, Bonn, Basel, Malmö und Seattle und zuvor am Badischen Staatstheater Karlsruhe zu erleben, wo er als Ensemblemitglied zentrale Partien von Mozart und Rossini sang und auch eine Liedreihe einführte.

In der Spielzeit 26/27 ist er als Herr von Faninal in Richard Strauss’ „Der Rosenkavalier“ zu erleben – der Eröffnungspremiere des wiedereröffneten Kölner Opernhauses am Offenbachplatz.

Er ist regelmäßig Gast auf internationalen Konzertpodien, u. a. im Concertgebouw Amsterdam, im Gewandhaus Leipzig, in der Münchner Philharmonie am Gasteig, beim Lucerne Festival, in der Cité de la Musique Paris, in der Suntory Hall Tokyo, in der Casa da Música Porto, bei der Mozartwoche Salzburg, beim Holland Festival, in der Laeiszhalle Hamburg und in der Philharmonie Köln.

Er sang u. a. mit dem Orchestre National de la Radio France, dem Ensemble intercontemporain Paris, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Orchestra Nazionale della RAI, dem WDR-Sinfonieorchester, den Hamburger Philharmonikern, den Rundfunkorchestern von MDR und SWR und dem Ensemble ASKO|Schoenberg unter Dirigenten wie Marc Albrecht, Pierre Bleuse, Pierre Boulez, Dennis Russell Davies, Peter Eötvös, Daniel Harding, Susanna Mälkki, Kent Nagano, Kazushi Ono, Simone Young und Lothar Zagrosek.

Große Publikums- und Presseerfolge haben ihn in den letzten Jahren zu einem gefragten Interpreten zeitgenössischer Literatur gemacht, mit Opernpartien wie Henzes „Prinz von Homburg“, Prior Walter in Eötvös’ „Angels in America“, Malaspina in Sciarrinos „Luci mie traditrici“ sowie Valmont in der US-Premiere von Francesconis erotisch-dramatischer Oper „Quartett“ beim Spoleto Festival USA (Produktion des Royal Opera House Covent Garden). An der Oper Köln war er in diesem Bereich als Son in Liza Lims „Tree of Codes“ (UA) zu erleben.

Im Konzertbereich war Christian Miedl Solist bedeutender Uraufführungen, darunter Wolfgang Rihms „Der Maler träumt“ mit dem Holländischen Rundfunk, Ennio Morricones „Jerusalem“ mit der italienischen RAI und Peter Eötvös’ „Atlantis“ (Neufassung) mit Radio France.

Zudem ist er ein gefragter Interpret in Partien wie Elias, Matthäuspassion-Christus, Brahms-Requiem und Carmina Burana.

Christian Miedl wurde in Passau geboren und lebt heute in Köln. Nach einem ersten Bundespreis beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ studierte er parallel zu seinem internationalen Wirtschaftsstudium Liedinterpretation am Salzburger Mozarteum bei Wolfgang Holzmair. Seine Gesangslehrer waren Kjellaug Tesaker (Salzburg), Margreet Honig (Amsterdam), Patricia McCaffrey (New York) und Abbie Furmansky (Berlin). Zu seinen Auszeichnungen gehört der Konzertpreis des Francisco-Viñas-Wettbewerbs Barcelona.

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