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Kristi Anna
Isene

Kommende Produktionen
Porträt der Sopranistin Kristi Anna Isene mit langen blonden Haaren und grauer Bluse. Sie lächelt in die Kamera; im Hintergrund ist unscharfes Grün zu sehen.

vita

Die norwegische Sopranistin Kristi Anna Isene absolvierte ihr Studium an der Grieg Academy in Bergen und am Institut für Musiktheater in Karlsruhe. Bereits während ihres Studiums wirkte sie in Opernproduktionen wie „Hänsel und Gretel“, „Die Liebe zu den drei Orangen“, „L’Enfant et les Sortilèges“ und „Dido and Aeneas“ mit.

In der Spielzeit 14/15 debütierte sie in der Titelrolle in Dvořáks „Rusalka“ der Jungen Oper der Staatsoper Stuttgart sowie als Fiordiligi in Mozarts „Così fan tutte“ am Theater Vorpommern. Sie gastierte bei den Volksschauspielen Ötigheim, Opernbühne Bad Aibling, der Pasinger Fabrik München, den Brandenburgischen Sommerkonzerten, dem Theater Haugesund und bei den Ludwigsburger Festspielen.

In den Spielzeiten 15/16 und 16/17 gehörte sie fest zum Ensemble des Theaters Vorpommern. Hier interpretierte sie Rollen wie Micaëla in „Carmen“, den Fuchs in „Das schlaue Füchslein“, Gräfin Mariza in der gleichnamigen Operette, Amelia in „Un ballo in maschera“, Elisabeth in „Tannhäuser“ und Lucy Harris in „Jekyll and Hyde“. Sie gastierte 2016 und 2017 beim Classic Open Air am Gendarmenmarkt Berlin sowie als Elisabeth („Tannhäuser“) an der Opera na Zamku in Stettin.

17/18 bis 20/21 war Kristi Anna Isene festes Ensemblemitglied am Theater Münster und sang dort Partien wie Elisabetta in Verdis „Don Carlo“, Harper Pitt in Eötvös’ „Angels in America“, Noémi in „Cendrillon“, Donna Elvira in „Don Giovanni“, Cio-Cio-San in „Madama Butterfly“, Anna Maurrant in „Street Scene“, Fatamorgana in „Die Liebe zu den drei Orangen“, Amelia in „Un ballo in maschera“ und Contessa in „Le nozze di Figaro“. Als Harper Pitt war sie ebenfalls am Theater Freiburg zu Gast.

Als Interpretin zeitgenössischer Musik wurde sie für das Opernprojekt „Donne Romane“ der Europäischen Kulturtage Karlsruhe mit „Sequenza III“ von Luciano Berio, als Gunda in der Oper „Kein Ort. Nirgends“ von Anno Schreier an der Young Opera Company in Freiburg, für die Uraufführungen von Matthias Heeps „Momo“ an der Jungen Oper der Staatsoper Stuttgart sowie für „Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor“ von Martin Baltscheit am Stadttheater Ingolstadt engagiert. In der Rolle der Trud Minde in Eugen Engels’ Uraufführung von „Grete Minde“ feierte sie am Theater Magdeburg großen Erfolg.

In der Spielzeit 25/26 war sie an der Oper Köln als Gerhilde in Wagners „Die Walküre“ zu hören. In der Spielzeit 26/27 spielt sie eine der drei adeligen Waisen in Strauss’ „Der Rosenkavalier“.

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