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Porträt von Tijl Faveyts. Der Bass blickt mit einem dezenten Lächeln direkt in die Kamera. Er trägt ein hellgraues Sakko über einem weißen Hemd und einer grauen Weste. Sein rötlich-blonder Bart ist kurz geschnitten, das Haar sehr kurz. Der Hintergrund ist hellblau und schlicht gehalten.

vita

Der belgische Bass Tijl Faveyts erlangte im Alter von 26 Jahren erstmals internationale Aufmerksamkeit, als er beim Festival d’Aix-en-Provence als Sarastro in „Die Zauberflöte“ auftrat. Seitdem hat er sich auf den führenden internationalen Opernbühnen etabliert und war zuletzt als Gurnemanz in „Parsifal“ bei den Wagner Days Budapest, Hunding in „Die Walküre“ an der Oper Köln und Arkel in „Pelléas et Mélisande“ an der Oper Bergen zu sehen.

Tijl Faveyts war Mitglied der Ensembles des Theater St. Gallen, des Aalto-Theaters Essen und der Komischen Oper Berlin, wo er sich ein umfangreiches und vielfältiges Repertoire erarbeitete. Zu seinen dortigen Partien zählen u. a. Daland in „Der fliegende Holländer“, König Marke in „Tristan und Isolde“, Hermann in „Tannhäuser“, Osmin in „Die Entführung aus dem Serail“, Don Basilio in „Il barbiere di Siviglia“, Sparafucile in „Rigoletto“, Ramfis in „Aida“, Oroveso in „Norma“, Hunding in „Die Walküre“, der Doktor in „Wozzeck“, Ferrando in „Il trovatore“, Gremin in „Eugen Onegin“, Comte des Grieux in „Manon“.

Ab der Spielzeit 2026/27 gehört er dem Ensemble der Oper Köln an.

Gastengagements führten ihn an zahlreiche bedeutende Opernhäuser und Festivals weltweit, darunter die Bayerische Staatsoper München, die Staatsoper Stuttgart, die Semperoper Dresden, die Oper Leipzig, die Bayreuther Festspiele, das Edinburgh Festival, das Hessische Staatstheater Wiesbaden, die Oper Bonn, die Vlaamse Opera, das Théâtre de la Monnaie Brüssel, die Opéra de Lille, das Gärtnerplatztheater München, die Wiener Festwochen, das Theater an der Wien, ABAO Bilbao, das Teatro Cervantes Málaga, die Nederlandse Opera Amsterdam, das Teatro Comunale di Modena und Reggio Emilia, das Lincoln Center New York, das NCPA Peking sowie die Israeli Opera Tel Aviv.

Er arbeitete mit renommierten Dirigenten wie Giacomo Sagripanti, Kazushi Ono, Fabio Luisi, Esa-Pekka Salonen, Christian Thielemann, Carlo Rizzi, Kent Nagano, Daniel Harding, Antonino Fogliani, Frank Beermann, Marc Albrecht, Daniele Gatti, Axel Kober, Alain Altinoglu und Pablo Heras-Casado zusammen sowie mit bedeutenden Regisseur:innen wie Mariame Clément, Barrie Kosky, Frank Castorf, Tatjana Gürbaca, Vincent Boussard und Stefan Herheim.

Auch als Konzertinterpret ist Faveyts regelmäßig an führenden Spielstätten zu hören, darunter die Elbphilharmonie Hamburg, der Musikverein und das Konzerthaus Wien, die Philharmonie Köln und Berlin, das Concertgebouw Brügge und das Concertgebouw Amsterdam. Sein Konzertrepertoire reicht von den großen Oratorien Bachs über Werke von Mozart, Haydn, Beethoven und Mendelssohn bis hin zu Kompositionen des 20. Jahrhunderts.

Zu seinen kommenden Engagements zählen Commendatore in „Don Giovanni“ am Aalto-Theater in Essen, Kezal in „Die verkaufte Braut“ und Vodnik in „Rusalka“ an der Oper Köln sowie Auftritte bei den Bayreuther Festspielen.

aktuelle Produktionen mit Tijl Faveyts

  • Rusalka

    Antonín Dvořák

    Eine Darstellerin als Nixe aus Rusalka von Antonín Dvořák liegt seitlich eingerollt auf einem schräg stehenden, weißen Metallbettgestell. Sie trägt ein helles, ärmelloses Kostüm in zarten Farbtönen. Die Bühne ist in kühlen, bläulichen Lichtstimmungen gehalten, im Hintergrund erheben sich geschwungene, wellenartige Strukturen, die eine Unterwasserwelt andeuten. Die Szene wirkt ruhig, traumartig und leicht surreal.

    Wiederaufnahme | MUSIKTHEATER am

kommende Termine mit Tijl Faveyts

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