Richard Strauss
Der Rosenkavalier
Termine und Tickets
Nahaufnahme zweier Personen vor einem intensiven roten Hintergrund mit cineastischer Bildwirkung und warmer Lichtgebung: Im Zentrum steht eine androgyn wirkende Person mit kurzen, rot-braunen Haaren, die sorgfältig mit Wasserwelle gelegt sind. Ihre blauen Augen blicken ruhig und direkt nach vorn in Richtung des Betrachters. Ihr Gesicht ist weich ausgeleuchtet, die Haut wirkt glatt und ebenmäßig, der Ausdruck ist ernst, beinahe nachdenklich. Sie trägt ein schlichtes, dunkles Jackett, das ihre klare, reduzierte Erscheinung unterstreicht. Von rechts im Vordergrund ist eine zweite, sehr weiblich wirkende Person mit blonden, zum Zopf gebundenen Haaren nur teilweise sichtbar – unscharf, mit dem Rücken zur Kamera. Sie trägt einen hellen, beigefarbenen Blazer, der weich fällt und ihre Silhouette betont. Ihre Hand liegt sanft an der Wange der zentralen Figur, die Fingerspitzen berühren das Gesicht behutsam. Zwischen beiden entsteht eine intime, gespannte Nähe. Die Szene evoziert die Figuren aus der Oper Der Rosenkavalier von Richard Strauss, darunter die Feldmarschallin und entweder Octavian und Sophie, wobei die genaue Zuordnung bewusst offen bleibt.
Abstraktes Moodbild mit weichen Farbverläufen in warmen Beige-, Rosé- und tiefen Rottönen. Die Farben fließen sanft ineinander und erzeugen eine ruhige, atmosphärische Bildwirkung mit warmer Lichtanmutung. Das Bild greift die Farbwelt des Premierenmotivs von Der Rosenkavalier auf und vermittelt eine elegante, leicht melancholische Stimmung.

Komödie für Musik

Dichtung von Hugo von Hofmannsthal

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Beschreibung

Ins Schlafzimmer einer Fürstin und mitten hinein in die intime Unterhaltung mit ihrem jugendlichen Liebhaber führt die Oper DER ROSENKAVALIER. Nach der antiken Tragödie ELEKTRA schwebte Richard Strauss und dem Dichter Hugo von Hofmannsthal etwas ganz Neues vor: eine Komödie für Musik. Heiter, leicht und elegant, versöhnlich, aber dennoch tief in der Empfindung und den Gedanken – und natürlich österreichisch burlesk und zugleich melancholisch abgeklärt. So erschufen die Autoren die berühmte Figur der Feldmarschallin Fürstin Werdenberg, die nicht umsonst den Vornamen Marie-Therèse trägt, und übertrugen ihr die beherrschende Rolle in der 1911 uraufgeführten Oper DER ROSENKAVALIER.

Allein die Feldmarschallin weiß, dass alles der Zeit und der Vergänglichkeit unterliegt. „Die Zeit, die ist ein sonderbar Ding. Wenn man so hinlebt, ist sie rein gar nichts. Aber dann auf einmal, da spürt man nichts als sie. Sie ist um uns herum, sie ist auch in uns drinnen“. Weder Octavian, der bald schon verflossene Liebhaber, kann diesen Gedanken folgen, noch der ungehobelte Vetter Baron Ochs, dessen skrupellose Anbahnung einer Heirat mit der jungen Sophie die Feldmarschallin souverän durch Intrige verhindert. Zu deren Protagonisten macht sie Octavian, der nicht nur als Rosenkavalier den zeremoniellen Heiratsantrag an Sophie überbringt, sondern auch als Zofe Mariandl dem Baron ordentlich den Kopf verdreht. Da Strauss den Octavian als „Hosenrolle“ für Mezzosopran geschrieben hat, erleben wir eine Frau, die einen Mann spielt, der eine Frau spielt.

Ganz ausdrücklich nehmen Strauss und Hofmannsthal hier auf Mozarts LE NOZZE DI FIGARO Bezug und entfalten am Beginn des 20. Jahrhunderts ein beeindruckendes Lebens- und Seelenpanorama in einem imaginierten 18. Jahrhundert, mit Kunstsprache und berückenden Klangeffekten aus der meisterhaften Strauss’schen Moderne. Sogar die Walzer passen perfekt, obwohl sie gar nicht in die geschilderte Zeit gehören. So verschieben sich die Zeitebenen in dieser wie verzauberten Oper, die davon erzählt, dass sich zwar nichts festhalten, aber möglicherweise alles zum Guten lenken lässt.

Die musikalische Leitung der großen Eröffnungsproduktion im Opernhaus übernimmt Generalmusikdirektor Andrés Orozco-Estrada. Erstmals in Köln inszeniert die prominente französische Regisseurin Marie-Ève Signeyrole, die international sowohl Filme als auch Opern inszeniert und einen frischen Blick auf Strauss’ und Hofmannsthals berühmtes Meisterwerk wirft.

mitwirkende

Inszenierung & Videokonzept
Kostüme
Chorleitung
Musikalische Leitung
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*Die tagesaktuelle Besetzung entnehmen Sie bitte den jeweiligen Terminen

besetzung

Die Feldmarschallin Fürstin Werdenberg
Der Baron Ochs auf Lerchenau
Octavian
Herr von Faninal
Jungfer Marianne Leitmetzerin
Valzacchi
Ein Polizeikommissar / Notar
Der Haushofmeister der Marschallin / Ein Wirt
Der Haushofmeister bei Faninal
Drei adelige Waisen
Ein Tierhändler
Lakaien der Marschallin / Vier Kellner
Ein Hausknecht
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Termine und Tickets

September 2026

27 / 09
Der Rosenkavalier
Richard Strauss
So., 16:00 bis 20:00 Uhr, Opernhaus

Premiere

Zum Abo-Vorverkauf geht es hier. Der Einzelkartenverkauf beginnt am 4. Mai 2026.

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Oktober 2026

01 / 10
Der Rosenkavalier
Richard Strauss
Do., 18:00 bis 22:00 Uhr, Opernhaus

Zum Abo-Vorverkauf geht es hier. Der Einzelkartenverkauf beginnt am 4. Mai 2026.

Mehr Infos und Besetzung
16 / 10
Der Rosenkavalier
Richard Strauss
Fr., 18:00 bis 22:00 Uhr, Opernhaus

Zum Abo-Vorverkauf geht es hier. Der Einzelkartenverkauf beginnt am 4. Mai 2026.

Mehr Infos und Besetzung
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Mit freundlicher Unterstützung des Kuratoriums der Oper Köln
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Und in dem ‚Wie‘, da liegt der ganze Unterschied.
Die Feldmarschallin

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