Kalender

Februar

MO DI MI DO FR SA SO
01
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 23:00
Zillche en Jefahr
02
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 23:00
Zillche en Jefahr
03 04
StaatenHaus Saal 1 / 11:00 - 14:30
Zillche en Jefahr
StaatenHaus Saal 1 / 16:00 - 19:30
Zillche en Jefahr
05 06
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 23:00
Zillche en Jefahr
07
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 23:00
Zillche en Jefahr
08
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 23:00
Zillche en Jefahr
09
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 23:00
Zillche en Jefahr
10 11
StaatenHaus Saal 1 / 11:00 - 14:30
Zillche en Jefahr
StaatenHaus Saal 1 / 16:00 - 19:30
Zillche en Jefahr
12 13
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 23:00
Zillche en Jefahr
14 15 16 17
StaatenHaus Saal 2 / 19:00 - 22:30
Idomeneo
18
StaatenHaus Saal 1 / 18:00 - 19:50
Dark Matter II
19
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 21:20
Dark Matter II
20 21 22
StaatenHaus Saal 2 / 19:00 - 22:30
Idomeneo
23 24
StaatenHaus Saal 3 / 18:00 - 19:15
Romeo und Julia
25
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 - 21:30
Idomeneo
26 27
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 12:45
Romeo und Julia
28
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 12:45
Romeo und Julia
StaatenHaus Saal 2 / 19:00 - 22:30
Idomeneo
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Tanz an der Oper Köln

Der Tanz der Bühnen Köln hat seine eigene Website. Tanzliebhaber unter Ihnen finden alle Informationen zu den Tanzgastspielen, den Kompanien und den Choreografen gesammelt auf einer Website: www.tanz.koeln.

»Alles ist möglich« — so die Aussage unseres Kulturdezernenten auf einem Panel zum Thema Zukunft der Tanzstadt Köln. Wenn alles nach Plan läuft, ziehen die Bühnen Köln im Sommer 2024 zurück an den Offenbachplatz. Zurück bleibt in Köln-Mülheim das Depot, ein etablierter und unbedingt zu erhaltender Kulturstandort mit zwei Bühnen und einem wunderbaren Garten, der von vielen Menschen genutzt wird. Ein niedrigschwelliger Raum der Begegnung, von denen es in unseren Großstädten nur wenige gibt. Ein Haus für den Tanz suchen die Tanzschaffenden und Freund*innen des Tanzes in Köln schon seit langem. Seit über zehn Spielzeiten kommen internationale Tanzkompanien aus aller Welt ins Depot und die Begeisterung der Choreograf*innen und Tänzer*innen ist einhellig: Was für ein großartiger Ort für den Tanz und was für ein emphatisches und offenes Tanzpublikum. Ein Tanzhaus für Köln, das wäre ein Meilenstein für die Zukunft der Tanzstadt Köln, in der diese Kunstform seit der Spielzeit 2009.10 trotz vieler Schwierigkeiten und Hürden kontinuierlich wieder internationales Renommee erwirbt. Ist die Zukunft des Depots und eines permanenten Tanzhauses für Köln noch ungewiss, so ist jedoch gesichert, dass auch in der Spielzeit 2023.24 im Depot (und im Staatenhaus) elf herausragende und fulminante Tanzgastspiele aus neun Ländern zu sehen sind. Dazu kommen eine Premiere und drei Wiederaufnahmen von »Richard Siegal /Ballet of Difference am Schauspiel Köln« sowie eine Koproduktion der Oper Köln mit dem »XXTanzTheater« und dem Kulturamt. Im Staatenhaus gastiert die »São Paulo Dance Company«, die sich lustvoll und mühelos zwischen brasilianischem und zeitgenössischem Tanzvokabular hin- und herbewegt. In einer zweiten Auflage von »Dark Matter II« zeigen wir Choreografien aus ganz verschiedenen Schaffensperioden von Marco Goecke, getanzt von vier Tanzensembles aus Deutschland. Das »Nederlands Dans Theater« beendet im Mai 2024 die Tanzsaison im Staatenhaus mit einem hochenergetischen Abend der Choreograf*innen Ohad Naharin, Crystal Pite und dem Newcomer Nadav Zellner. Auch im Depot bekommen vier junge, talentierte, bei uns noch recht unbekannte Choreograf*innen eine Plattform. Oona Doherty kommt mit ihrer Kompanie aus Belfast zu uns. Ihre Arbeiten behandeln Themen wie Identität, Klasse und Gender, ihre Handschrift ist rau und ungeschliffen, aber auch poetisch und zärtlich. Wir koproduzieren die Uraufführung »Pupo« der jungen Italienerin Sofia Nappi, inspiriert von »Pinocchio«. Dabei liegt ihr Augenmerk auf der melancholischen Seite dieser Geschichte. Botis Seva, ein Newcomer der britischen Tanzszene, zeigt »Mama«. Seine Kompanie »Far from the Norm« steht für ein engagiertes Ensemble, das Hip-Hop mit zeitgenössischem Tanz und afrikanischen Stilen fusioniert und sich mit den Themen der Schwarzen Community Londons auseinandersetzt. Shahar Binyamini aus Israel präsentiert sein Stück »More Than«. Ursprünglich aus der Wissenschaft kommend, forscht er mit seinen Tänzer*innen an der Schnittstelle zwischen Körper, Geist und Seele. Komplementiert werden die Arbeiten der Newcomer*innen von vier Stücken bereits etablierter Choreograf*innen. Maria Campos und Guy Nader zeigen »Made of Space« um Rhythmus, Zeit, Raum und Vergänglichkeit zu live gespielter Musik. »Momo« heißt die neueste Arbeit von Ohad Naharin und seiner »Batsheva Dance Company« zu einem Soundtrack von Laurie Anderson und dem »Kronos Quartet«. Im Dezember kommt das Kollektiv »Peeping Tom« mit ihrer Deutschlandpremiere von »S 62° 58‘, W 60° 39‘« zu uns, eine visuell beeindruckende kinematografische Performance. Wim Vandekeybus und »Ultima Vez« präsentieren »Infamous Offspring», ein fiktives Tanz-, Film- und Theaterstück. Ich freue mich auf die nächste Tanzsaison, nicht zuletzt, weil der Tanz mit Ihnen, liebes Publikum, die besten Gastgeber*innen der Tanzstadt Köln hat: Neugierig auf das Neue und Fremde, begeisterungsfähig für die Virtuosität der Tänzer*innen, treu gegenüber den in Köln bereits bekannten Künstler*innen und nicht zuletzt gegenüber dem Tanzort Depot.

Tanz Köln Tanzbroschüre 2023.24

Tanz Köln Tanzbroschüre 2023.24

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