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Fabien Teigné fand über Kurse in räumlicher Gestaltung zunächst zum Design, bevor er sich auf das Bühnenbild spezialisierte. Sein Studium absolvierte er an der École des Arts Décoratifs in Straßburg unter der Leitung von Pierre-André Weitz. An dessen Seite wirkte er an rund zwanzig Inszenierungen mit, darunter „Tannhäuser“ (Grand Théâtre de Genève), „Idomeneo“ (Festival d’Aix-en-Provence), „Alceste“ und „Aida“ (Opéra national de Paris), „Les Huguenots“ (La Monnaie, Brüssel) sowie „Dialogues des Carmélites“ (Théâtre des Champs-Élysées).

Seit 2012 entwirft er die Bühnenbilder für die Opern- und Musiktheaterproduktionen von Marie-Ève Signeyrole. Zu den gemeinsamen Arbeiten zählen unter anderem „Eugène Onéguine“, „La soupe pop“ und das Puccini-Triptychon (Opéra national de Montpellier), „Le monstre du Labyrinthe“ (Festival d’Aix-en-Provence), „Samson et Dalila“ und „Norma“ (Opéra du Rhin), „Carmen“ (Nationaloper Riga), „Ronja Räubertochter“ (Oper Zürich), „Nabucco“ (Oper Lille), „La damnation de Faust“ (Oper Hannover), „Turandot“ (Semperoper Dresden), „Cassandra“ (La Monnaie, Staatsoper Berlin), „Roméo et Juliette“ (Theater an der Wien), „Macbeth“ (Deutsche Oper Berlin) sowie „Médée“ (Opéra-Comique).

Darüber hinaus arbeitete Fabien Teigné mit Regisseuren wie David Gauchard („Der Freischütz“, Opéra de Limoges) und Kristian Fredric („Fando und Lis“, Opéra de Saint-Étienne) sowie mit dem Choreografen Claude Brumachon („Faust“, Opéra de Limoges) zusammen.

Für die Spielzeit 26/27 sind unter anderem „Werther“ (Bayerische Staatsoper München) sowie weitere Produktionen in Nancy und Genf geplant.

Für seine Arbeit wurde er mit dem Kritikerpreis für die beste Bühnenbildgestaltung 2022–2023 ausgezeichnet (für „Faust“, Opéra de Limoges, Regie: Claude Brumachon).

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