Freikugeln - Der Freischütz in fünf Dimensionen
Termine und Tickets

nach „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber

Stückfassung von Brigitta Gillessen und Rainer Mühlbach, musikalisches Arrangement von Verena Guido

Koproduktion mit dem COMEDIA Theater

Für alle mit und ohne Hörbehinderung ab 8 Jahren

Beschreibung

In manchen Vollmondnächten tobt ein unheilvoller Sturm durch die Wolfsschlucht. Denn hier, mitten im Wald, werden Freikugeln gegossen. Mit Hilfe dieser besonderen Gewehrkugeln sitzt jeder Treffer, auch wenn man eigentlich gar nicht schießen kann. Und Max braucht dringend solche Freikugeln, damit er das Probeschießen besteht und endlich als Mitglied der Gemeinschaft anerkannt wird. Andernfalls ist er für immer als Versager gebrandmarkt und kann auch seine Freundin Agathe nicht heiraten. Um an die Freikugeln zu kommen, muss man allerdings einen Pakt mit dem Bösen eingehen.

Aus Carl Maria von Webers romantischer Oper DER FREISCHÜTZ wird ein Musiktheater für Menschen mit und ohne Hörbehinderung. Erstmals stehen in dieser Koproduktion der Oper Köln und des COMEDIA Theaters Taube Schauspieler*innen gemeinsam mit Sänger*innen auf der Bühne, um der Frage nachzugehen, wie Musiktheater für Menschen mit Hörbehinderung zugänglich(er) gemacht werden kann. Mittel der Barrierefreiheit werden dabei zum ästhetischen Bestandteil des Gesamtkunstwerks: Die Deutsche Gebärdensprache kommt gleichberechtigt neben Gesang, Lautsprache und Orchestermusik zum Einsatz. Musik und Klänge werden visualisiert, und auch der Geruchssinn wird angesprochen. Auf diese Weise wird die Geschichte vom Freischütz so inszeniert, dass Oper mit allen Sinnen erfahrbar und damit umfassende Zugänglichkeit für diese Kunstform geschaffen wird.

Die Vorstellungen finden im Comedia Theater statt (Vondelstraße 4-8, 50677 Köln).

Tickets erhalten Sie über das COMEDIA Theater hier. Es ist kein KVB-Ticket enthalten.

In der Inszenierung wird sowohl die Deutsche Gebärdensprache (DGS) als auch die deutsche Lautsprache auf der Bühne verwendet.

Hier finden Sie Informationen zu den sensiblen Inhalten des Stück.

mitwirkende

Musikalische Leitung
Inszenierung
Bühne & Kostüme
Deaf-Visual-Sign-Regie
Dramaturgie COMEDIA
Dramaturgie
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*Die tagesaktuelle Besetzung entnehmen Sie bitte den jeweiligen Terminen

besetzung

Agathe (Schauspieler*in)
Agathe (Sängerin)
Max (Schauspieler)
Max (Sänger)
Erbförster Kuno / Ottokar
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    Auf einer Theaterbühne stehen zwei Darstellerinnen der Figur Agathe nebeneinander und wenden sich einander zu. Sie tragen identische Kostüme: schwarze Röcke, weiße Blusen und gelb gemusterte Westen sowie dunkle Halsbänder. Beide haben dunkles, hochgestecktes Haar. Ihre Gesten sind aufeinander bezogen und wirken wie ein Spiegelspiel; die Darstellerin rechts verwendet dabei Deutsche Gebärdensprache (DGS), wodurch die Szene als zweisprachige Darstellung lesbar wird.
Im Bühnenbild hinter ihnen steht zentral ein großer, verzierter Rahmen, in dem ein weißes Kleid wie ausgestellt präsentiert wird. Um den Rahmen herum befinden sich dekorative Elemente wie florale Ornamente und Figuren. Links im Hintergrund ist ein beleuchtetes Regal mit Requisiten zu sehen, das in grünlichem Licht schimmert. Die gesamte Szene wirkt märchenhaft und leicht surreal und stammt aus der Oper Freikugeln, in der Agathe in doppelter Ausführung gezeigt wird.
    Agathe aus der Oper „Freikugeln“ steht auf der Bühne vor einem dekorativen Schild mit der Aufschrift „Freikugeln“ und zeigt eine Gebärde in Deutscher Gebärdensprache. Sie trägt ein weißes Oberteil mit gelber Weste. Agathe hebt beide Hände seitlich neben ihren Kopf, etwa auf Höhe der Schläfen. Die Finger sind weit gespreizt und zeigen nach oben, die Handflächen sind nach vorne gerichtet. Durch die symmetrische Haltung beider Hände entsteht eine markante, fast kronen- oder geweihartige Form. Die Hände sind leicht nach außen gedreht, die Ellbogen zeigen ebenfalls etwas nach außen.
Ihr Gesichtsausdruck ist konzentriert und leicht angespannt, die Lippen sind zusammengepresst, was die Gebärde zusätzlich betont und ihr Ausdruckskraft verleiht. Die Haltung wirkt bewusst gesetzt und theatral, sodass die Gebärde klar sichtbar und lesbar für das Publikum ist. Im Hintergrund sind stilisierte Bühnenrequisiten und grüne Lichteffekte zu sehen.
    Zwei Darsteller verkörpern gemeinsam Max aus der Oper „Freikugeln“ und stehen eng nebeneinander auf einer dunklen Bühne. Beide tragen grüne Jacken. Sie halten zusammen ein Gewehr, das nach links oben gerichtet ist, wobei der vordere Darsteller zielt und angespannt blickt, während der hintere ihn von der Seite unterstützt und sich dicht an ihn lehnt. Ihre Körper sind leicht nach vorne geneigt, die Haltung wirkt konzentriert und spannungsvoll. Das Licht hebt die beiden Figuren stark aus dem dunklen Hintergrund hervor und lenkt den Fokus auf die gemeinsame Handlung.
    Erbförster Kuno und Ännchen aus der Oper „Freikugeln“ stehen nebeneinander auf der Bühne vor einem dekorativen Vorhang, auf dem der Satz „Ist Max gut genug?“ zu lesen ist. Beide tragen grüne Hüte; Kaspar ist in dunklere, jagdliche Kleidung mit langem Bart gekleidet, während Ännchen ein farbenfroheres Kostüm mit pink kariertem Oberteil und heller Rockpartie trägt.
Beide Figuren zeigen gleichzeitig eine Gebärde: Ihre Arme sind nach vorne gerichtet, die Hände zu einer Art „Zeigegeste“ geformt, wobei die Finger ausgestreckt sind und in dieselbe Richtung weisen. Die Haltung wirkt synchron und bewusst gesetzt, als würden sie gemeinsam auf etwas oder jemanden aufmerksam machen. Ihre Blicke folgen der Richtung der Hände, wodurch die Szene eine klare, fokussierte Spannung erhält. Im unteren Bühnenbereich sind dekorative Elemente wie Seile und Stoffe sichtbar.
    Drei Darsteller sitzen dicht nebeneinander auf einer Theaterbühne und blicken aufmerksam nach vorne. In der Mitte sitzt Kaspar, erkennbar an seinem auffälligen Kostüm mit schwarzer Lederjacke, roten Akzenten und einem weißen Hemd. Er gestikuliert intensiv mit beiden Händen und hält ein kleines Stück Brot in der rechten Hand. Sein Gesichtsausdruck wirkt angespannt und eindringlich.
Links und rechts neben ihm sitzen zwei Darsteller der Figur Max in nahezu identischen, grünlichen Kostümen mit hellen Einsätzen. Beide reagieren auf Kaspar und wirken konzentriert und leicht irritiert. Der Darsteller rechts nutzt Deutsche Gebärdensprache (DGS) und macht die Figur Max somit zweisprachig erfahrbar.
Im Hintergrund sind schemenhaft Schriftzüge zu erkennen, darunter „7 äffen“, sowie grafische Elemente, die an eine stilisierte Tafel erinnern. Die Szene stammt aus der Oper Freikugeln und zeigt eine intensive Interaktion zwischen den Figuren Max und Kaspar.
    Vordergrund liegt die Darstellerin der Agathe mittig auf einer riesigen Holzbox, den Kopf auf dem Schoss von Ännchen auf einem Kissen abgestützt, in einem gelb gemusterten Oberteil, weißer Bluse und schwarzen Hosen. Sie wirkt nachdenklich und ruhig. Diese Darstellerin nutzt Deutsche Gebärdensprache (DGS) und macht die Figur Agathe zweisprachig erfahrbar.
Links neben ihr sitzt Ännchen in einem auffälligen Kostüm aus rosa Oberteil und gemustertem Kleid. Sie beugt sich leicht zu Agathe hinunter und tätschelt sie, während sie zur rechten Person, ebenso Agathe, blickt. Sie spricht zu beiden. Rechts sitzt die zweite Darstellerin der Agathe, ebenfalls in gelb gemusterter Weste und weißer Bluse, und blickt aufmerksam zur Mitte der Szene.
Im Hintergrund ist ein großes, rahmenartiges Bühnenbild zu sehen, das eine winterliche Szene zeigt: Erbförster Kuno mit Gewehr bewegt sich durch eine verschneite Landschaft unter einem blauen, nächtlichen Himmel. Links steht ein dekorativer Rahmen mit einem ausgestellten Kleid. Die Szene stammt aus der Oper Freikugeln.
    Auf einer Theaterbühne ist eine Darstellerin als Agathe aus der Oper „Freikugeln“ zu sehen. Sie steht im Vordergrund, hebt beide Arme weit nach oben und öffnet den Mund, als würde sie kraftvoll singen. Ihr Gesichtsausdruck ist intensiv und emotional, zwischen Hoffnung und Anspannung.
Sie trägt ein weißes Hemd mit einer auffälligen, gelb-grün gemusterten Weste sowie dunkle Hosen. Ihr lockiges Haar ist locker hochgesteckt. Die Körperhaltung ist aufgerichtet und ausdrucksstark, wodurch die Szene eine starke dramatische Wirkung erhält.
Im Hintergrund ist ein dekorativer Bühnenraum zu sehen: Ein großes, rahmenartiges Element zeigt eine Schneiderpuppe mit einem blau leuchtenden Oberteil. Daneben steht eine helle, skulpturartige Frauenfigur, umgeben von einem floralen, kreisförmigen Ornament mit weißen Blüten und kleinen Vogelelementen. Rechts ist ein weiterer gerahmter Bereich mit kühlem, blauem Licht angedeutet.
Die Lichtgestaltung kombiniert warme und kühle Töne und verstärkt die emotionale Spannung der Szene zwischen innerem Aufruhr und märchenhafter, leicht entrückter Atmosphäre.
    Auf einer düster beleuchteten Theaterbühne steht ein Darsteller als Kaspar aus der Oper „Freikugeln“ im Vordergrund. Er trägt ein kontrastreiches Kostüm aus weißen, schwarzen und roten Elementen mit auffälligen Details an Schultern und Ärmeln. Sein Gesicht ist stark geschminkt, mit blasser Haut und dunklen Augenpartien, was ihm ein unheimliches, fast dämonisches Aussehen verleiht. Mit ausgebreitetem Arm und intensiver Mimik wirkt es, als würde er eine beschwörende oder drohende Geste ausführen.
Neben ihm steht ein Objekt auf einem Gestell: eine schwarze, wolfsartige Figur mit Hörnern und leuchtend roten Augen, die aus einem dunklen Stoff hervorragt und eine bedrohliche Präsenz erzeugt. Der Stoff fällt wie ein Umhang nach unten und verstärkt die gespenstische Wirkung.
Die Bühne ist in kühles, bläuliches Licht und leichten Nebel getaucht, wodurch eine geheimnisvolle, unheilvolle Atmosphäre entsteht. Im Hintergrund sind angedeutete dekorative Elemente und geschwungene Formen zu erkennen, die den Eindruck eines magischen oder finsteren Ortes verstärken.
    Drei Darsteller stehen dicht beieinander in einer intensiven, düster ausgeleuchteten Szene auf der Bühne. Sie befinden sich in einer runden, rot leuchtenden Konstruktion, die wie ein Kessel oder eine magische Vorrichtung wirkt. In der Mitte steht Kaspar in einem auffälligen Kostüm mit schwarzer Lederjacke, roten Elementen und weißem Hemd. Sein Gesicht ist stark ausgeleuchtet, die Augen weit geöffnet, wodurch er angespannt und fast entrückt wirkt. Vor ihm steht ein kleiner metallener Topf.
Links neben ihm steht der Schauspieler der Figur Max, der Deutsche Gebärdensprache (DGS) nutzt. Er beugt sich leicht nach vorne und führt eine präzise Handbewegung aus, die Teil der Gebärdensprache ist, während er konzentriert auf das Geschehen blickt. Rechts steht der Sänger der Figur Max, ebenfalls aufmerksam und angespannt, und beobachtet Kaspar und die Handlung im Zentrum.
Die Szene ist von starkem Kontrast geprägt: kaltes blaues Licht auf den Figuren und ein intensives rotes Leuchten aus der Konstruktion, was eine bedrohliche, magische Atmosphäre erzeugt. Die Darstellung stammt aus der Oper Freikugeln und zeigt eine zentrale, unheimliche Interaktion zwischen Kaspar und Max.
    Auf einer Theaterbühne ist eine größere Gruppe von Figuren in einer dramatischen Szene versammelt. Im Zentrum kniet die Sängerin der Agathe in einem weißen Kleid mit gelb gemusterter Weste und wirkt erschüttert, eine Hand an den Kopf gelegt. Neben ihr kniet die Schauspielerin der Agathe, die sie unterstützt und tröstend berührt; sie nutzt Deutsche Gebärdensprache (DGS) und macht die Figur zweisprachig erfahrbar.
Links sitzt Ottokar in einem auffälligen orangefarbenen Mantel auf einem Stuhl und beobachtet die Szene. Hinter ihm steht Kaspar in dunkler Kleidung und wirkt angespannt. In der Mitte im Hintergrund steht Ännchen, die die Hände vor der Brust hält und besorgt auf Agathe blickt.
Rechts stehen zwei Darsteller der Figur Max nebeneinander: der Sänger und der Schauspieler. Der Schauspieler nutzt DGS und trägt ein Gewehr über der Schulter. Beide wirken betroffen und blicken in Richtung Agathe.
Das Bühnenbild zeigt im Hintergrund dekorative Elemente wie einen Rahmen mit einem weißen Kleid und eine grün beleuchtete Nische. Die Szene stammt aus der Oper Freikugeln und zeigt eine konflikthafte, emotional aufgeladene Situation zwischen den zentralen Figuren.

Termine und Tickets

April 2026

11 / 04
Freikugeln - Der Freischütz in fünf Dimensionen
Sa., 15:00 bis 16:10 Uhr, Comedia Theater

Premiere

Tickets erhalten Sie über das COMEDIA Theater HIER. Es ist kein KVB-Ticket enthalten.

Mehr Infos und Besetzung
12 / 04
Freikugeln - Der Freischütz in fünf Dimensionen
So., 15:00 bis 16:10 Uhr, Comedia Theater

Tickets erhalten Sie über das COMEDIA Theater HIER. Es ist kein KVB-Ticket enthalten.

Mehr Infos und Besetzung
14 / 04
Freikugeln - Der Freischütz in fünf Dimensionen
Di., 11:00 bis 12:10 Uhr, Comedia Theater

Tickets erhalten Sie über das COMEDIA Theater HIER. Es ist kein KVB-Ticket enthalten.

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Koproduktion mit COMEDIA Theater
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Mit freundlicher Unterstützung der Kämpgen-Stiftung
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Mit freundlicher Unterstützung des LVR-Dezernats Kultur
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Mit freundlicher Unterstützung der Kulturentwicklungsplanung der Stadt Köln
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