Richard Wagner
Die Walküre
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Die Walküre
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Erster Tag des Bühnenfestspiels DER RING DES NIBELUNGEN

Libretto vom Komponisten

In deutscher Sprache mit Übertiteln

Beschreibung

Sturm und Gewitter, unbändige Leidenschaft, Inzest und göttlicher Zorn – all das gärt bereits in den ersten Takten des Orchestervorspiels zur WALKÜRE und lässt erahnen, was im Folgenden geschieht. In der WALKÜRE, dem ersten Tag des Bühnenfestspiels DER RING DES NIBELUNGEN, richtet Wagner den Blick auf die Generation von Wotans Nachkommen: Auf das Geschwisterpaar Siegmund und Sieglinde, die nach vielen Jahren der Trennung schicksalhaft aufeinandertreffen und sich ineinander verlieben. Und auf die Walküren, Brünnhilde und ihre acht Schwestern, deren Aufgabe es ist, die im Kampf gefallenen Helden nach Walhall zu bringen. Als Wotans Ehefrau Fricka von dem inzestuösen Verhältnis von Siegmund und Sieglinde erfährt, fordert sie von Wotan, dem ein Ende zu setzen. Also befiehlt Wotan seiner Lieblingstochter Brünnhilde, Siegmund im Kampf gegen dessen Rivalen Hunding zu stürzen. Brünnhilde aber beschützt Siegmund entgegen Wotans Befehl. Zur Strafe versetzt Wotan Brünnhilde in einen tiefen Schlaf und entzündet einen Feuerkreis um sie, den nur ein Furchtloser durchschreiten kann …

Mit der WALKÜRE erreichte Wagners Musiksprache eine neue Stufe seiner Kunst. In riesigen deklamatorischen Passagen werden die Protagonist*innen psychologisch komplex entwickelt. Gleichzeitig erweckt die Musik Empathie für die inneren Konflikte der Figuren und verleiht ihren Gefühlen Ausdruck. Nicht zuletzt ist DIE WALKÜRE der Teil der Tetralogie mit den meisten Hits: Der „Walkürenritt“, Siegmunds „Winterstürme wichen dem Wonnemond“ und „Wotans Abschied und Feuerzauber“ erfreuen sich auch jenseits der Opernbühne großer Beliebtheit. Auch DIE WALKÜRE gelangte am 26. Juni 1870 im Münchner Nationaltheater unter viel Jubel zur Uraufführung. Regisseur Paul-Georg Dittrich zeigt DIE WALKÜRE als intensives psychologisches Kammerspiel, das uns Wotans Experiment an dessen Kindern vor Augen führt. Musikalisch wird Wagners Partitur wiederum von Dirigent Marc Albrecht zum Leben erweckt.

Hier finden Sie Informationen zu den sensiblen Inhalten des Stück.

mitwirkende

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*Die tagesaktuelle Besetzung entnehmen Sie bitte den jeweiligen Terminen

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    Siegmund und Sieglinde stehen sich als Silhouetten gegenüber, eingerahmt von schmalen, vertikalen Lichtstreifen. Hinter ihnen dominiert ein übergroßer, leuchtender Vollmond die Szene. Nebel liegt über dem Boden, zwischen Farnen und Baumstämmen, und verstärkt die geheimnisvolle, spannungsgeladene Atmosphäre ihres ersten Aufeinandertreffens in Wagners DIE WALKÜRE.
    Auf einer düster beleuchteten Bühne mit einem großen, kahlen Baum stehen drei Figuren: Siegmund und Sieglinde lehnen sich einander intensiv zugewandt versteckt vor dem Baumstamm gegenüber, während Hunding im Hintergrund des Baumes wachsam und bedrohlich beobachtet. Die Szene ist in kühles, dramatisches Licht getaucht und erzeugt eine gespannte, emotionale Atmosphäre aus Die Walküre von Richard Wagner.
    Auf einer düsteren Bühnenlandschaft stehen drei Figuren – Sieglinde, Siegmund und Hunding – aus Wagners Die Walküre. Links ein schlichtes Holzhaus, davor stehen Sieglinde und Siegmund in grüner Kleidung. Rechts steht Hunding etwas abseits zwischen stilisierten, senkrechten Lichtstäben, die einen Wald andeuten. Im Hintergrund dominiert ein großer, heller Vollmond, der die Szene in kaltes Licht taucht. Seitlich sind schwarz-weiße Videoprojektionen mit Überwachungsästhetik zu sehen.
    Eine intensive Nahaufnahme einer Opernszene aus Wagners Die Walküre: Sieglinde und Siegmund stehen eng aneinandergelehnt vor einem großen, rauen Baumstamm. Siegmund wirkt geschwächt und verletzt – sein helles T-Shirt ist aufgerissen und gibt mehrere blutige Schnittwunden an seiner Seite frei. Mit gesenktem Kopf und geschlossenen Augen stützt er sich gegen den Baum.
Sieglinde steht dicht neben ihm, halb schützend, halb verzweifelt. Mit einer Hand umfasst sie sein Gesicht, als wolle sie ihn stützen oder wachhalten, während ihr Blick nach außen gerichtet ist – wachsam und erschrocken zugleich. Beide tragen moderne, schlichte Kleidung in gedeckten Farben.
Der Hintergrund wird von einem übergroßen, warm leuchtenden Vollmond dominiert, der einen starken Kontrast zur kühlen, bläulichen Ausleuchtung der Vorderbühne bildet. Nebel zieht am Boden entlang und verstärkt die dramatische, bedrohliche Stimmung. Die Szene vermittelt einen Moment großer Intimität und Gefahr zugleich.
    Auf einer modern gestalteten Bühne steht Fricka wütend mit weit geöffnetem Mund vor einem warm orangefarbenen Vorhang, der die rechte Bildhälfte dominiert. Links scheint ein riesiger Vollmond durch. Sie trägt einen langen, gelben Rock und eine n olivgrüne Seidenbluse. Vor ihr steht eine Sitzgruppe mit einem Tisch voller leerer Alkoholflaschen.
    Eine Opernszene aus Wagners Die Walküre: Im Vordergrund steht Wotan in moderner Interpretation mit zurückgekämmtem blondem Haar, Augenklappe, weißem Hemd und auffällig glänzender, rostfarbener Hose. In einer dynamischen Bewegung dreht er sich halb zum Publikum und versprüht Champagner aus einer geöffneten Flasche, sodass Tropfen durch die Luft spritzen. Neben ihm steht ein niedriger Tisch mit mehreren Gläsern und Flaschen, dahinter ein orangefarbenes Sofa, was der Szene einen beinahe luxuriösen, loungeartigen Charakter verleiht.
Im Hintergrund ist Brünnhilde zu sehen, von Wotan abgewandt. Sie trägt einen hellen, schlichten Overall und steht ruhig vor einem überdimensionalen Vollmond, der die Bühne dominiert. Ihre Körperhaltung wirkt nachdenklich und distanziert, als würde sie sich innerlich abwenden.
Die Bühne kombiniert warme und kühle Elemente: Während der Vordergrund durch Möbel und Farben eine fast weltliche, moderne Atmosphäre erzeugt, schafft der große Mond im Hintergrund eine mythisch-entrückte Stimmung. Die Szene kontrastiert Wotans überschäumende, fast exzessive Geste mit Brünnhildes stiller, isolierter Präsenz.
    Auf einer dramatisch ausgeleuchteten Bühne hält Brünnhilde eine abgeschnittene Haarsträhne in die Höhe, während sie in der anderen Hand eine Schere trägt. Ihr Ausdruck ist intensiv und entschlossen. Hinter ihr sind rote Vorhänge, Nebel und angedeutete Bühnenelemente zu sehen, die die spannungsgeladene Szene aus Die Walküre unterstreichen.
    Eine dramatisch ausgeleuchtete Opernszene aus Wagners Die Walküre zeigt Brünnhilde und Siegmund in einer düsteren, nebelverhangenen Waldlandschaft. Im Vordergrund links liegt Siegmund am Boden, halb aufgerichtet, den Körper angespannt, während er ein Schwert hochhält. Sein Oberkörper ist teilweise entblößt, und seine Haltung wirkt erschöpft und zugleich kämpferisch.
Im Hintergrund steht Brünnhilde aufrecht und unbewegt zwischen hohen, vertikalen Lichtstäben, die wie stilisierte Baumstämme wirken. Sie trägt ein helles, schlichtes Kostüm und hält einen runden Schild vor sich, aus dessen Zentrum ein intensives, weißes Licht strahlt. Das Licht durchbricht den Nebel und erzeugt eine fast übernatürliche Aura um sie herum, wodurch sie entrückt und machtvoll erscheint.
Die Bühne ist von dichtem Bodennebel durchzogen, vereinzelt sind Pflanzen und Farngewächse sichtbar, die die Waldatmosphäre verstärken. Kalte, bläuliche Lichttöne dominieren die Szene und unterstreichen die Spannung zwischen den Figuren: Siegfrieds körperliche Anstrengung im Vordergrund und Brünnhildes ruhige, fast unnahbare Präsenz im Hintergrund.
    Eine Opernszene aus Wagners Die Walküre zeigt Wotan und Siegmund in einer nebelverhangenen, stilisierten Waldlandschaft. Im Vordergrund bewegt sich Siegmund energisch durch flaches Wasser, sodass Spritzer aufwirbeln. Er trägt eine offene Jacke und Jeans; sein T-Shirt ist zerrissen und gibt mehrere blutige Schnittwunden am Oberkörper frei. In der rechten Hand hält er ein Schwert. Seine Körperhaltung wirkt angespannt und zielgerichtet, als sei er auf der Flucht oder im Kampf.
Hinter ihm folgt Wotan in auffälligem, orangenem Mantel mit Gürtel und Augenklappe. Er geht aufrechter und kontrollierter, beinahe unbewegt im Vergleich zu Siegmund, was eine bedrohliche, überlegene Präsenz vermittelt.
Die Bühne ist von dichtem Nebel durchzogen, mit Farnen und niedrigen Pflanzen am Boden, die eine feuchte, naturhafte Umgebung andeuten. Vertikale Lichtstäbe im Hintergrund erinnern an stilisierte Baumstämme und erzeugen eine kühle, künstliche Waldästhetik. Dahinter ist ein großer, diffuser Mond sichtbar, der die Szene in ein gedämpftes, silbriges Licht taucht und die Spannung zwischen den Figuren verstärkt.
    Eine groß angelegte Ensembleszene aus Wagners Die Walküre zeigt die Walküren – Helmwige, Gerhilde, Ortlinde, Waltraute, Siegrune, Roßweiße, Grimgerde und Schwertleite – zusammen mit Brünnhilde und Sieglinde in einer futuristisch anmutenden Bühnenumgebung.
Im Zentrum liegt Sieglinde auf einer mobilen Krankenliege, die von mehreren Frauen umringt wird. Die Figuren beugen sich dicht zu ihr hinunter, einige stützen ihren Körper, andere beobachten sie aufmerksam oder wirken angespannt und besorgt. 
Die Walküren tragen einheitlich wirkende, moderne Kostüme in gedeckten Grün- und Grautönen, teilweise kombiniert mit weißen Elementen, die an medizinisches oder funktionales Personal erinnern. Einige sind barfuß, andere tragen helle Stiefel.
Der Hintergrund wird von einer großen, leuchtenden digitalen Projektion dominiert, die an ein medizinisches Interface erinnert: Diagramme, Körperumrisse und Datenanzeigen in kühlen Blau- und Türkistönen suggerieren eine Hightech-Überwachungssituation. Rechts steht eine zylindrische, kapselartige Apparatur mit Tür und Leiter, die wie ein futuristisches medizinisches Gerät wirkt. Dahinter ist ein großer, diffuser Mond sichtbar.
Die Szene verbindet mythische Figuren mit einer klinisch-technischen Ästhetik und erzeugt so eine Mischung aus Opernpathos, Science-Fiction und Notfallsituation.
    Eine stilisierte Opernszene aus Wagners Die Walküre zeigt Wotan im Zentrum, umgeben von den Walküren, während Brünnhilde im Hintergrund in einer raketenartigen Kapsel sitzt.
Wotan steht frontal im Mittelpunkt der Bühne, selbstbewusst und nahezu regungslos. Er trägt ein modernes Kostüm: ein weißer Mantel über Hemd und Krawatte, dazu glänzende, rostfarbene Shorts und schwarze Stiefel. Eine Augenklappe verleiht ihm ein markantes, autoritäres Erscheinungsbild.
Um ihn herum gruppieren sich die Walküren in hellblauen und weißen, retro anmutenden Uniformen, die an Krankenschwestern erinnern. Einige knien oder beugen sich zu ihm, berühren seine Arme und Schultern oder schauen ihn mit intensiven, emotional aufgeladenen Gesichtsausdrücken an – zwischen Verehrung, Sorge und dramatischer Erregung.
Im rechten Hintergrund sitzt Brünnhilde in einer kapselartigen, raketenähnlichen Struktur mit Tür und kleiner Treppe. Ihre Körperhaltung wirkt angespannt und isoliert, als sei sie von der Gruppe getrennt oder in einer eigenen Situation gefangen.
Die Bühne ist stark stilisiert: Über den Figuren spannt sich eine leuchtend orangefarbene Decke aus geometrischen Lichtflächen, die den Raum in warmes, künstliches Licht taucht. Dahinter ist ein großer, diffuser Mond sichtbar, der einen Kontrast zwischen futuristischer Innenarchitektur und mythischer Bildwelt schafft. Insgesamt entsteht eine Mischung aus Science-Fiction-Ästhetik, Ritual und emotional aufgeladener Gruppenszene.

Termine und Tickets

März 2026

29 / 03
Die Walküre
Richard Wagner
So., 17:00 bis 21:45 Uhr, StaatenHaus Saal 1

Premiere

Einführung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

HIER finden Sie Informationen zu den sensiblen Inhalten des Stück.

Mehr Infos und Besetzung

April 2026

01 / 04
Die Walküre
Richard Wagner
Mi., 18:00 bis 22:45 Uhr, StaatenHaus Saal 1

Einführung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

HIER finden Sie Informationen zu den sensiblen Inhalten des Stück.

Mehr Infos und Besetzung
04 / 04
Die Walküre
Richard Wagner
Sa., 17:00 bis 22:10 Uhr, StaatenHaus Saal 1

Einführung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

HIER finden Sie Informationen zu den sensiblen Inhalten des Stück.

Mehr Infos und Besetzung
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