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Judith Thielsen

Vita

Die in Norddeutschland geborene Mezzosopranistin absolvierte ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Erste Bühnenerfahrung sammelte sie in »gehengehengehen – kein Theater nach Thomas Bernhard«, einer Koproduktion der Opera Silens und der Theaterakademie Hamburg. Mit dieser Produktion war sie im Jungen Forum Musik, am Theater Hamburg und im Gasteig in München zu hören. Im Februar 2011 war sie mit Benjamin Brittens »The Rape of Lucretia«, einer Koproduktion der HfMT Hamburg und der Hamburgischen Staatsoper, in der Opera Stabile zu sehen, und im Dezember 2012 sang sie in Menottis »Amahl and the Night Visitors« die Rolle der Mutter in Hamburg. Ihre rege Tätigkeit als Konzert- und Liedsängerin führt Judith Thielsen durch ganz Deutschland. So gastierte sie u. a im Kieler Schloss, in der Liederhalle Stuttgart, in der Laeiszhalle in Hamburg, im Gasteig in München und beim Festival »Voices«. 2011 erhielt Judith Thielsen den Masefield Studienpreis der Alfred Toepfer Stiftung F.V.s. und war mehrfache Preisträgerin beim 18. Internationalen Johannes-Brahms Wettbewerb in Pörtschach. Mit dem Landestheater Kiel verband sie 2013.14 ein Gastvertrag.
Von 2014 bis 2016 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios der Oper Köln. In der Sparte Kinderoper war sie u. a. in der Titelrolle von Xavier Montsalvatges »Der gestiefelte Kater«, als Hexe Hillary, Matilda in »König Arthur« sowie als Der Tod in Strawinskijs »Die Nachtigall« zu erleben. An der Oper Köln hörte man sie außerdem als Kate Pinkerton in »Madama Butterfly«, Grisette in »Die lustige Witwe«, Brautjungfer in »Der Freischütz«, Mercédès in »Carmen« und mit ihrem Mozart-Debüt als Annio in »La clemenza di Tito«, als Heilige Margarete in »Jeanne d’Arc – Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna«, in der Titelpartie von Benjamin Brittens »The Rape of Lucretia« und als Tisbe in Rossinis »La Cenerentola«. Als Gast kehrt sie in der Saison 2016.17 u. a. in Ravels »L’enfant et les sortilèges«, Schönbergs »Pierrot lunaire« und Janáčeks »Das schlaue Füchslein« an die Oper Köln zurück.

 

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