Stéphanie Müther
Vita
Die dramatische Sopranistin Stéphanie Müther gibt in der Partie der Walküre-Brünnhilde ihr Hausdebüt an der Oper Köln. Im Januar 2025 verkörperte sie mit großem Erfolg die Isolde an der Deutschen Oper Berlin, unter dem Dirigat von Sir Donald Runnicles. Bereits 2018 erklomm sie den Wagnerolymp als Brünnhilde in „Die Walküre“ an der Biwako Hall in Kyoto mit dem Kyoto Symphony Orchestra, wo sie 2019 und 2020 mit „Siegfried“ und „Götterdämmerung“ Michael Hampes Ring vervollständigte.
Sie erweiterte ihre Wagnererfahrungen mit einer „Götterdämmerung“ von Elisabeth Stöppler an der Chemnitzer Oper, die mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST ausgezeichnet wurde. In Chemnitz sang sie ferner den kompletten Ring als Brünnhilde und war als Ortrud in „Lohengrin“ zu erleben.
Alle drei Brünnhilden sang sie auch im Dortmunder Ring von Starregisseur Peter Konwitschny, der im Mai 2022 mit „Die Walküre“ seinen erfolgreichen Start feierte und in der Spielzeit 24/25 seinen Abschluss fand. Ebenso an der Oper Dortmund gab sie ihre Rollendebüts als „Turandot“, Ortrud und „Tosca“.
Im Sommer 2022 war sie zum ersten Mal bei den Bayreuther Festspielen als Zweite Norn und Waltraute zu hören und übernahm als Cover alle Brünnhilde-Partien. Neben Klaus Florian Vogt und Günther Groissböck stand Stéphanie Müther als Ortrud ebenfalls auf der Bühne der Oper Leipzig. Kommende Engagements brachten sie erneut auf die spanische Opernbühne in Oviedo, wo sie 2024 zuletzt die Partie der Ortrud in „Lohengrin“ verkörperte.
Stéphanie Müther begann als Mezzosopranistin in Rollen wie Herodias in „Salome“, Fioretta in „I Medici“ und Sesto in „La clemenza di Tito“, vervollständigte aber 2016 erfolgreich ihren Fachwechsel und gab ihr Debüt im dramatischen Sopranfach als Lady Macbeth am Theater Erfurt. Zu ihren Auszeichnungen zählen das Colette-Mosetti-Stipendium 2001, der Migros-Preis und das Bayreuth-Stipendium in 2013. Sie arbeitete mit namhaften Regisseur*innen wie Peter Konwitschny, Katharina Thalbach und Vera Nemirova, sowie mit namhaften Dirigent*innen wie Claudio Abbado, Mariss Jansons, Charles Dutoit, Gabriel Feltz, Cornelius Meister, Gabriel Feltz, Nicholas Carter, Patrick Hahn, Christoph Gedschold und Joana Mallwitz zusammen.
Am Konservatorium Genf, Standort Neuchâtelois, absolvierte sie ein Masterstudium unter der Leitung von Jeanne Roth und war 2005–2007 Mitglied des Schweizer Opernstudios. In Zusammenarbeit mit Ion Buzea und Jeanne Roth, perfektioniert sie ihr aktuelles und künftiges Opernrepertoire. Darüber hinaus widmet sie sich ebenfalls der spanischen Gesangsliteratur, die ihr durch die Arbeit mit Teresa Berganza nähergebracht wurde.
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April 2026
Introduction 30 minutes prior to the performance and follow-up discussion following the performance.
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