Olivia Boen
Vita
Die amerikanische Sopranistin Olivia Boen hat sich mit ihrer „geschmeidigen und samtigen Stimme, die ebenso agil wie tief ist“ (Olyrix) in einer Vielzahl von Opern- und Konzertdebüts in Europa und Nordamerika schnell auf der internationalen Bühne etabliert.
Zu den Höhepunkten der Saison 2025-26 zählen ihr Rollendebüt als Mrs. Naidoo in einer neuen Produktion von Glass' „Satyagraha“ an der Opéra national de Paris sowie ihr Debüt an der Oper Köln als Gretel in Humperdincks „Hänsel und Gretel“ und ihr Debüt als Mimi in Puccinis „La Bohème“ an der Opera North. Auf der Konzertbühne wird Boen ihr Debüt mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester als Vierte Magd in Strauss' „Elektra“ unter der Leitung von Alan Gilbert geben und Brahms' „Ein Deutsches Requiem“ mit Gerhard Löffler in der Hauptkirche St. Jacobi in Hamburg aufführen.
In der vergangenen Saison gab Boen eine Reihe von Haus- und Rollendebüts, darunter Alice in Verdis „Falstaff“ an der Opéra national de Paris, ein „mitreißendes“ (Wall Street Journal) Debüt als Fiordiligi in Mozarts „Così Fan Tutte“ an der Detroit Opera und drei Mozart-Rollendebüts an der Staatsoper Hamburg, wo sie auch erneut die Gretel in „Hänsel und Gretel“ sang, Servilia in „La clemenza di Tito“, Pamina in „Die Zauberflöte“ und Sifare in „Mitridate, re di Ponto“. Im Konzertbereich plante Boen Debüts mit dem BBC National Orchestra of Wales für Rossinis „Stabat Mater“ unter der Leitung von Nil Venditti, dem Orquesta Sinfónica de Castillay Leon für Brittens „Les Illuminations“ unter der Leitung von Mark Wigglesworth und mit dem Philharmonia Orchestra bei der britischen Premiere von Hans Abrahamsens „Two Inger Christensen Songs“ unter der Leitung von Chloe Rooke. Boen debütierte mit „Le Cercle de l'Harmonie“ in Konzertaufführungen und als Annina in Verdis „La traviata“ in der Philharmonie de Paris unter der Leitung von Jérémie Rhorer.
Zu den Höhepunkten ihrer Konzerttätigkeit zählen die Titelrolle in Schumanns „Das Paradies und die Peri“ in der Elbphilharmonie Hamburg, Gretel in „Hänsel und Gretel“ in einer konzertanten Aufführung mit dem BBC Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Sir Andrew Davis, Beethovens „Ah, Perfido!“ mit dem Royal Philharmonic Orchestra und Dvořáks „Stabat Mater“ beim Grant Park Music Festival.
Bis zur Saison 2023-24 war Boen Mitglied des Opernstudios an der Staatsoper Hamburg, wo sie Gretel in „Hänsel und Gretel“, Musetta in „La Bohème“ und Anna in „Nabucco“ sang. Darüber hinaus verkörperte sie die Rollen der Xenia in Frank Castorfs Neuproduktion von Mussorgskys „Boris Godunow“ und der Inez in Immo Karamons Neuproduktion von Verdis „Il trovatore“. Ihr Europadebüt gab Boen beim Verbier Festival unter der Leitung von Valery Gergiev als Die Stimme des Falken in Strauss' „Die Frau ohne Schatten“ und als Erste Dame in „Die Zauberflöte“ unter Stanislav Kochanovsky. Weitere Rollen waren die Gräfin Susanna in Wolf-Ferraris „Il Segreto di Susanna“, die Königinmutter in Jonathan Doves „The Little Green Swallow“, die Titelrollen in Händels „Alcina“ und „Serse“ sowie Poulencs „Les Mamelles de Tirésias“, Lauretta in Puccinis „Gianni Schicchi“ und die Zweitbesetzung der Donna Anna in Mozarts „Don Giovanni“.
Boen gab Konzerte in der Wigmore Hall, St. Martin-in-the-Fields, beim London Song Festival, in der Opera Holland Park, beim Verbier Festival, im LSO St. Luke’s, bei der Dame Myra Hess Recital Series, dem Ravinia Festival und tourte mit dem Oxford International Song Festival. Außerdem hat sie an Outreach-Projekten mit dem London Symphony Orchestra und der Opera Holland Park mitgewirkt, war Mitglied des Wigmore Hall French Song Exchange unter der Leitung von Dame Felicity Lott und François le Roux, war Samling Artist, 2021 City Music Foundation Artist und Steans Music Institute Vocal Fellow beim Ravinia Festival.
Boen wurde 2019 mit dem English Song Prize des London Song Festivals ausgezeichnet, belegte 2018 den ersten Platz (Lynne Cooper Harvey Foundation Award) beim Musicians Club of Women Competition, erhielt 2018 ein Stipendium des Frank Huntington Beebe Fund for Musicians und belegte 2017 den ersten Platz beim Tuesday Musical Competition.
Boen studierte am Oberlin Conservatory of Music und an der Guildhall School of Music and Drama, wo sie 2021 Finalistin der Goldmedaille war, und absolvierte zusätzliche Ausbildungen am Opera Theatre of Saint Louis, beim Verbier Festival, an der Internationalen Meistersinger Akademie und am Ravinia Steans Music Institute.
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December 2025
For blind and visually impaired visitors, we offer audio description during the performance and a tactile tour before the performance, from 6:00 p.m. to 7:00 p.m. in Hall 3. To participate in the audio description and tactile tour, please register in advance at tickets@buehnen.koeln or +49 221 221 28400.