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Paul-Georg
Dittrich

Kommende Produktionen

vita

Paul-Georg Dittrich studierte Schauspielregie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Er inszenierte u. a. an der Staatsoper Stuttgart, Deutschen Oper Berlin, Oper Köln, am Aalto Musiktheater Essen, Staatstheater Kassel, an der Oper Halle, Staatsoper Hamburg, am Landestheater Linz, Volkstheater Wien, Schauspiel Frankfurt, Theater Bremen, Staatstheater Braunschweig, Staatstheater Darmstadt, Theater Heidelberg, Schauspielhaus Wien, Staatstheater Schwerin und Theater Augsburg.

Auszeichnungen waren u. a. der Theaterpreis Hamburg Rolf Mares 2018 in der Kategorie „Herausragende Inszenierung“ für „I.th.Ak.A.“ von Samuel Penderbayne an der Staatsoper Hamburg; Deutscher Theaterpreis FAUST 2017 – Nominierung in der Kategorie „Regie Musiktheater“ für die Operninszenierung „La damnation de Faust“ von Hector Berlioz am Theater Bremen; Deutscher Theaterpreis FAUST 2016 – Nominierung in der Kategorie „Regie Musiktheater“ für die Operninszenierung „Wozzeck“ von Alban Berg am Theater Bremen.

Im Fokus von Dittrichs Arbeiten stehen neben dem poetischen Geschichtenerzählen und der fantasievollen Einbeziehung von audiovisuellen Medien immer auch die künstlerische Suche nach einer zeitgenössischen Symbiose zwischen Musik- und Sprechtheater, nach experimentellen Spielformen und unkonventionellen Raumtheatersetzungen. Im Herzen dieser theatralen Handschrift kreist der Gedanke, dass ohne Konflikte kein Theater existieren kann. Dass Theater ein Ort des Widerspruchs sein muss, weil nur so erst ein Dialog zwischen Menschen entstehen kann.

Paul-Georg Dittrich ist eine gefragte Stimme zum aktuellen wissenschaftlichen Diskurs zu Oper und Musiktheater. Bisher verfasste er u. a. Texte, Essays, Artikel für das Magazin „Die Deutsche Bühne“ sowie in „Oper raus!: Ästhetische Neuformatierungen und gesellschaftliche Widersprüche (Thurnauer Schriften zum Musiktheater)“ und „Oper und Film: Geschichten einer Beziehung“.

Seit 2025 unterrichtet Paul-Georg Dittrich als Professor an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin im Bereich Musiktheaterregie/Produktionsdramaturgie. Außerdem ist er Gründungsmitglied des interdisziplinären Musiktheaterkollektivs „HearEyeSay“.

An der Oper Köln inszeniert er in den nächsten Jahren Wagners „Ring“. In der Spielzeit 25/26 inszenierte er bereits „Das Rheingold“, gefolgt von „Die Walküre“. 26/27 wird sich der Ring mit „Siegfried“ fortsetzen.

aktuelle Produktionen mit Paul-Georg Dittrich

  • Siegfried

    Richard Wagner

    Nahaufnahme eines jungen Mannes in cineastischer Lichtstimmung. Im Profil nach rechts gewandt, blickt er wachsam und entschlossen in die Ferne. Das silbrig-blonde Haar ist zurückgekämmt, mehrere Ohrringe verleihen ihm eine moderne, leicht rebellische Note. Kühles Blau- und Violettlicht modelliert die glänzende Haut und betont die Gesichtskonturen. Der dunkle Hintergrund verstärkt die dramatische Wirkung. Zeitgenössische Interpretation der Figur Siegfried aus Richard Wagners Oper Siegfried.
    Abstraktes Bild in kühlen, ineinander verlaufenden Farbtönen von Blau, Violett und dunklem Rot. Die weichen Übergänge erzeugen eine ruhige, zugleich geheimnisvolle Atmosphäre. Die Farbkomposition wirkt tief und vielschichtig, mit einem dunklen, nahezu schwarzen Randbereich, der die Bildmitte leicht aufhellt. Insgesamt entsteht eine dichte, dramatische Stimmung, die an Nacht, Spannung und innere Kraft erinnert und die mythische, intensive Welt von Richard Wagners Oper Siegfried assoziativ widerspiegelt.

    Premiere | OPER am

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