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Giacomo Puccini

Tosca

Oper in drei Akten
Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
nach dem Drama »La Tosca« von Victorien Sardou
Musik von Giacomo Puccini (1858 – 1924)
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

So /
Jun 19
StaatenHaus Saal 1 / 18:00 – 20:30 / Wiederaufnahme / Einheitspreis € 15,-
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Inhalt

Vor dem Hintergrund der napoleonischen Zeit rollt die Handlung der Oper binnen 24 Stunden ab. Neun Monate sind seit dem Sturz der römischen Republik vergangen, und Scarpia, Polizeichef von Rom, hat ein Terrorregime errichtet, das jede republikanische Regung im Keim erstickt. Auch die Sängerin Floria Tosca und ihr Geliebter, der Maler Mario Cavaradossi, geraten in einen tödlichen Konflikt mit dem brutalen Polizeichef …

Inszenierung

Bereits 1889 hatte Puccini die berühmte Schauspielerin Sarah Bernhardt in Paris als Tosca im gleichnamigen Schauspiel von Victorien Sardou gesehen und war überwältigt. Er beschwor seinen Verleger Giulio Ricordi, sich um die notwendigen Rechte für eine Vertonung zu kümmern. Doch es dauerte mehr als zehn Jahre, bis er sein Vorhaben verwirklichen konnte. In keinem anderen Werk hat Puccini den Bruch, den Zwiespalt, die Wende der Epoche deutlicher erspürt und signalisiert. »Tosca« ist, genaugenommen, kein Musikdrama im Wagnerschen Sinn, sondern eher der Vorbote eines modernen Musiktheaters mit einer beinahe filmisch-aktionsbeladenen Handlung, um die sich die Musik biegsam und geschmeidig windet.

Besetzung

Musikalische Leitung Alfred Eschwé / Inszenierung Thilo Reinhardt / Bühne Paul Zoller / Kostüme Ulli Kremer / Licht Andreas Grüter / Chorleitung Rustam Samedov / Dramaturgie Birgit Meyer /

Floria Tosca
Mario Cavaradossi
Baron Scarpia
Cesare Angelotti
Der Mesner
Sciarrone
Ein Hirt / Attavanti

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