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Oktober

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Die Nachtigall
02
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Theaternacht: Comedian Harmonists
Schädelstatt im StaatenHaus / 21:00 - 21:30
Theaternacht: Comedian Harmonists
03
StaatenHaus Saal 3 / 15:15 - 15:35
Tristan und Isolde
StaatenHaus Saal 1 / 16:00 - 21:00
Tristan und Isolde
04
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 - 12:20
Die Nachtigall
StaatenHaus / 16:00 - 17:30
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05 06
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R(h)einhören!
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09
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Tristan und Isolde
12
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Barkouf ou un chien au pouvoir (oder ein Hund an der Macht)
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Tristan und Isolde
14 15 16 17
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31
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Die Nachtigall
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Antonio Salieri

La scuola de' gelosi

Dramma giocoso in zwei Akten
Libretto von Caterino Mazzolà
Musik von Antonio Salieri (1750 - 1825)
Originalproduktion des Theaters an der Wien
in der Kammeroper (2017)
Kölner Erstaufführung

So /
Mär 19
StaatenHaus Saal 3 / 18:00 – 21:00 / Premiere / € 41,-

Inhalt

Eine Frau ohne Liebhaber ist nicht tugendhaft, sondern reizlos. Ein Ehemann ohne Mätresse gilt als impotent oder ruiniert. – Zumindest galt das, in privilegierten Kreisen, zu Antonio Salieris Zeit.

Antonio Salieri, geboren 1750 in der Republik Venedig, ging 1766 als Schüler von Florian Leopold Gassmann nach Wien, wo er 1825 verstarb. Er avancierte zu einem der erfolgreichsten Opernkomponisten seiner Zeit und zählte als Hofkapellmeister des Wiener Hofes zu den einflussreichsten Musikerpersönlichkeiten Europas. Zu seinen Schülern zählten u. a. Beethoven, Schubert und Liszt. Heutzutage glauben nicht wenige die Legende, er habe seinen vermeintlichen Konkurrenten Mozart vergiftet.

Sein dramma giocoso »La scuola de’ gelosi« (»Die Schule der Eifersucht«) erlebte seine Uraufführung in der Karnevalssaison 1778 / 1779 in Venedig und in der Folge in ganz Europa, so auch 1783 in einer überarbeiteten Fassung am Wiener Burgtheater.

Ein reicher Kaufmann ist blind vor Eifersucht und kurz davor, seine Ehefrau einzusperren. Der notorisch treulose Graf hat sich aber für seine nächste Eroberung ausgerechnet die Frau des Kaufmanns auserkoren … Ein rasanter Schlagabtausch mit leichtfüßigem Witz beginnt, dennoch bleibt das Stück eine Charakterstudie über Eifersucht, Treue und Untreue.

Selbst Johann Wolfgang von Goethe verehrte dieses Stück, wie er in einem Brief an Charlotte von Stein formuliert: »Die Oper gestern war einnehmend und gut aufgeführt. Es war ›La scuola de’ gelosi‹, Musik von Salieri, die Oper ist das Lieblingsstück des Publikums, und das Publikum hat recht. Die Oper ist sehr abwechslungsreich, und alles ist mit gutem Geschmack geschrieben. Mein Herz wurde von jeder Arie bewegt, besonders von den Finali und den Quintetten, die anbetungswürdig sind.«

Inszenierung

Regisseurin Jean Renshaw steht als Garant für eine raffiniert-turbulente Inszenierung in einem sich drehenden und bewegenden Bühnenbild von Christof Cremer, der zugleich für die fantastischen Roben der Figuren verantwortlich zeichnet. Das Team brachte in der Saison 2017.18 mit großem Erfolg Gassmanns »Gli uccellatori« auf die Bühne.

»Ich will das Muster aller Männer sein!«
(Blasio, I. Akt)

Besetzung

Musikalische Leitung Arnaud Arbet / Inszenierung Jean Renshaw / Bühne & Kostüme Christof Cremer / Licht Nicol Hungsberg /

Graf Bandiera
Gräfin Bandiera
Blasio, Getreidehändler
Ernestina, Blasios Ehefrau
Lumaca, Blasios Diener
Carlotta, ein Kammermädchen
Der Leutnant, Blasios Cousin und Freund des Grafen
Carosello Dubbio