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März

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StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:40
Cäcilia Wolkenburg »Offenbach«
02
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 21:45
Karneval noch einmal klassisch
03
StaatenHaus Saal 1 / 16:00 - 19:10
Cäcilia Wolkenburg »Offenbach«
04 05
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:40
Cäcilia Wolkenburg »Offenbach«
06 07 08 09 10
StaatenHaus Saal 3 / 17:15 - 18:00
Rusalka
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 - 21:20
Rusalka
11 12 13
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Rusalka
14 15 16
StaatenHaus Saal 3 / 18:45 - 19:10
Rusalka
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 22:50
Rusalka
17
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Fidelio
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Fidelio
22
StaatenHaus / 16:00 - 17:30
Opernführung im StaatenHaus
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Rusalka
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StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:10
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Johannes Martin Kränzle im Gespräch
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29
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31
StaatenHaus Saal 3 / 18:00 - 21:00
La scuola de' gelosi
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Jacques Offenbach

La Grande-Duchesse de Gérolstein

Die Großherzogin von Gerolstein
Premiere anlässlich des 200. Geburtstags von Jacques Offenbach
Opéra-bouffe in drei Akten
Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
Musik von Jacques Offenbach (1819 - 1880)

So /
Jun 19
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 – 21:00 / Premiere / 16 € - 125 €
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Inhalt

Es gab in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts niemanden von Relevanz in den europäischen Hauptstädten, der diese Dame nicht kannte; sie war in aller Munde, diese ominöse »Großherzogin von Gerolstein« – und galt zugleich als das wichtigste kulturelle Ereignis der zum Zeitpunkt ihrer Uraufführung weithin ausstrahlenden Pariser Weltausstellung.

Auch wenn ihre konkrete Adelsbezeichnung und die in diesem Falle eher nebensächliche Stückhandlung, welche uns in die Zeit der deutschen Kleinstaaterei und Kleckerles-Fürstentümer führt, den Eindruck erwecken, es handele sich bei ihr um eine deutsche Souveränin aus der Eifel, so kann das nicht darüber hinwegtäuschen, dass man es hier ureigentlich mit einer ›waschechten Pariserin‹ zu tun hat, denn in der Weltkulturhauptstadt jener Zeit wurde sie über das Taufbecken gehalten – mit dem Datum der Uraufführung am 12. April 1867 im Pariser Théâtre des Variétés.

Im Übrigen zeichnet sich diese ›Opéra bouffe‹ durch all das aus, was in der französischen Metropole der damaligen Zeit für den Erfolg einer Operette unerlässlich war: Zündende Melodien, Rhythmus, Witz, Esprit, Biss und raffiniert kaschierte erotische Anzüglichkeiten. In der mit pikanten Seitenhieben gespickten Handlung um die eigenwillige Gerolsteiner Monarchin mit Torschlusspanik, die sich weit unter ihrem Stand in den schmucken Soldaten Fritz verliebt, sich dann aber – in ihrer Eitelkeit gekränkt, weil von ihm abgewiesen – an einem dilettantischen Mordkomplott gegen ihn beteiligt, um schließlich mit Ach und Krach anderweitig unter die Haube zu kommen, mischen sich all diese Ingredienzen aufs Allerfeinste. Dabei ist der satirische Zeigefinger stets frisch und frech auf militärisches Tamtam, korrupte Bürokratie, diplomatisches Säbelrasseln und ein ganzes Arsenal menschlicher Schwächen gerichtet, wobei trotz allem mit guter Laune festgehalten werden darf, dass das wichtigste Utensil eines Mannes natürlich sein ›Degen‹ ist. Der Triumphzug dieses Werks führte denn auch umgehend von Paris über Wien und Berlin bis in die Vereinigten Staaten.

Bei der »Großherzogin von Gerolstein« handelt es sich um eine der prominentesten und wertvollsten Schöpfungen jener Komponier- und Schreibwerkstatt des kongenial zusammenwirkenden, hoch produktiven Teams, bestehend aus dem in Köln – also unweit der Eifel – aufgewachsenen Komponisten Jacques (Jakob) Offenbach und seinem brillanten Autoren-Duo Henri Meilhac und Ludovic Halévy. Zu den weiteren Operetten-Großtaten dieser personellen Konstellation zählten unter anderem »La Belle Hélene«, »Blaubart«, »La vie parisienne«, »La Périchole« und »Die Banditen«.

Inszenierung

Maestro François-Xavier Roth wendet sich anlässlich des 200. Geburtstags des ›Franzosen aus Köln‹ Jacques Offenbach mit dieser Neuproduktion erstmals in Köln dem ihm auch persönlich am Herzen liegenden Genre der ›Opéra bouffe‹ zu – gemeinsam mit dem französischen Regie-Ausstattungs-Duo Renaud Doucet und André Barbe, das an der Oper Köln bereits mit »Arabella« und »Il matrimonio segreto« seine künstlerische Visitenkarte hinterlassen hat.

»Mir gefällt ein Mann enorm, trägt er eine Uniform!«
(Großherzogin)

Besetzung

Musikalische Leitung François-Xavier Roth / Inszenierung Renaud Doucet / Bühne & Kostüme André Barbe / Licht Andreas Grüter / Choreografie Cécile Chaduteau / Chorleitung Rustam Samedov / Dramaturgie Georg Kehren /

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