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Walter Braunfels

Die Vögel

Ein lyrisch-phantastisches Spiel
in zwei Aufzügen nach Aristophanes
Dichtung und Musik von Walter Braunfels (1882 – 1954)
› in deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

So /
Dez 21
StaatenHaus Saal 1 / 18:00 – 20:30 / Premiere / 16 € - 125 €

Inhalt

Ratefreund und Hoffegut, zwei kunstsinnige Bürger aus einer großen Stadt, suchen im Reich der Vögel einen Rückzugsort von den Zumutungen der rastlosen Zivilisation. Unmittelbar nach ihrer Ankunft unterbreitet Ratefreund, ganz Tatmensch und Stratege, den gefiederten Wesen einen ideell verlockenden und zugleich politisch brisanten Plan: Mit dem Bau einer wehrhaft befestigten Stadt, ›Wolkenkuckucksheim‹ genannt, soll sich für die Vögel die Gründung eines neuen Reichs verbinden, das einerseits den ›schönen Künsten‹ gewidmet ist, ihnen dabei aber zugleich die Herrschaft über die Menschen und die Götter sichert. Nach anfänglichem Zögern lassen die Vögel sich von der ehrgeizigen Idee überzeugen und schlagen, schließlich von einem wahren Taumel der Begeisterung ergriffen, auch die Warnungen des einst von Göttervater Zeus gezüchtigten Prometheus in den Wind. Das Strafgewitter der Götter lässt für die Vogelwelt nicht lange auf sich warten, und das kunstgigantische Projekt ›Wolkenkuckucksheim‹ endet in Krieg und Zerstörung. Die beiden Besucher aus der Großstadt kehren wohl oder übel wieder dahin zurück, woher sie gekommen waren. Was der Romantiker Hoffegut dabei mit sich nimmt, ist die schwärmerische Erinnerung an seine nächtliche Begegnung mit der Nachtigall, durch die ihm die träumerische Ahnung von einer idealen Welt und ein Gefühl von Unendlichkeit vermittelt wurden.

Inszenierung

Walter Braunfels, ein von der Spätromantik geprägter Tonschöpfer, galt in der Zeit der Weimarer Republik als einer der wichtigsten Opernkomponisten. Die Arbeit an seiner bekanntesten Oper, »Die Vögel«, erstreckte sich über mehrere Jahre und war wesentlich von den Eindrücken geprägt, die der Komponist durch den Ersten Weltkrieg erfahren musste. In den 1920er-Jahren eine der meistgespielten Opern überhaupt, geriet »Die Vögel« spätestens durch das von den Nationalsozialisten über alle Werke des Komponisten verhängte Aufführungsverbot in Vergessenheit. Erst in jüngerer Zeit von der Fachwelt wieder mit größerer Unvoreingenommenheit betrachtet und im ganzen Ausmaß ihrer Bedeutung gewürdigt, wird diese lyrisch-phantastische Oper auch vom Publikum immer wieder als ein besonderes musikalisches Geschenk wahrgenommen.

Nach »Jeanne d’Arc – Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna« ist dies bereits die zweite Braunfels-Oper, die innerhalb kurzer Zeit an der Oper Köln zu hören ist. Nadja Loschky, die Regisseurin dieser Neuproduktion, gab an der Oper Köln in der Saison 2018.19 mit Dvořák »Rusalka« ihren viel beachteten Einstand. Dirigent Gabriel Feltz, der im StaatenHaus immer wieder musikalische Erfolge verantwortet hat, ist hier zuletzt im Rahmen des Streamings von Erich Wolfgang Korngolds »Die tote Stadt« in Erscheinung getreten.

»Ach, ich habe gelebt!«

Besetzung

Musikalische Leitung Gabriel Feltz / Inszenierung Nadja Loschky / Co-Regie Wolfgang Nägele / Bühne Ulrich Leitner / Kostüme Irina Spreckelmeyer / Licht Nicol Hungsberg / Chorleitung Rustam Samedov / Dramaturgie Yvonne Gebauer /

Hoffegut, Bürger einer großen Stadt
Ratefreund, Bürger einer großen Stadt
Wiedehopf, einstens ein Mensch, nun König der Vögel
Nachtigall
Zaunschlüpfer
1. Drossel
3. Schwalbe
2. Meise
2. Wendehals
4. Wendehals
Adler & Stimme des Zeus
Flamingo

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