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Februar

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14 15 16 17
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Idomeneo
18
StaatenHaus Saal 1 / 18:00 - 19:50
Dark Matter II
19
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 21:20
Dark Matter II
20 21 22
StaatenHaus Saal 2 / 19:00 - 22:30
Idomeneo
23 24
StaatenHaus Saal 3 / 18:00 - 19:15
Romeo und Julia
25
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 - 21:30
Idomeneo
26 27
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Romeo und Julia
28
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Romeo und Julia
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Idomeneo
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Marco Borggreve

Marc Albrecht

Vita

Marc Albrecht ist einer der interessantesten Dirigenten seiner Generation. Er ist international als Dirigent des deutsch-österreichischen spätromantischen Repertoires von Wagner über Strauss bis zu Zemlinsky, Schreker und Korngold gefragt und pflegt darüber hinaus mit Überzeugung die ganze Bandbreite von Mozart bis zur zeitgenössischen Musik. Ein kammermusikalischer Ansatz prägt seine Arbeit mit dem Orchester. Albrecht liebt den großen Orchesterapparat und versteht es, die schier unendlichen Klangmöglichkeiten des Orchesters auszuschöpfen. Zugleich versucht er stets, das sinfonische Geflecht kammermusikalisch transparent zu machen. Auf verblüffende Weise gelingt es ihm, selbst in den dicht gearbeiteten Sinfonien von Bruckner und Mahler, bei aller Klangopulenz die Struktur deutlich werden und die Musik atmen zu lassen. Bei Marc Albrecht gehen ein analytischer Ansatz und ein emotionales Musizieren Hand in Hand. Seine künstlerische Arbeit wurde zahlreich gewürdigt: Im Oktober 2021 mit dem OPUS KLASSIK als „Dirigent des Jahres“ für die Einspielung von Zemlinskys „Die Seejungfrau“ mit dem Netherlands Philharmonic Orchestra (Pentatone), 2020 die Ernennung zum „Ritter des Ordens des Niederländischen Löwen“ sowie die Verleihung des „Prix d'Amis“ der Dutch National Opera, zwei der renommiertesten Preise der Niederlande. Im selben Jahr erhielt Marc Albrecht einen weiteren OPUS KLASSIK in der Kategorie "Beste Operneinspielung 20./21.Jhd." für die bei NAXOS erschienene DVD von Korngolds „Das Wunder der Heliane“ an der Deutschen Oper Berlin. Vom International Opera Award wurde er 2019 zum „Conductor of the Year” gekürt und die Produktion von Alban Bergs „Wozzeck“ an der Dutch National Opera aus dem Jahr 2017 für einen GRAMMY in der Kategorie „Best Opera Recording“ nominiert. Zudem wurde 2016 die Dutch National Opera während seiner Amtszeit als Chefdirigent zu Europas „Opernhaus des Jahres“ ernannt. Die Berliner Morgenpost beispielsweise schrieb 2018 über die Inszenierung: „Das eigentliche Wunder des Abends aber passiert im Graben. Marc Albrecht kostet Korngolds Klangrausch gute drei Stunden lang aus, (...). Mit großer Lust widmet er sich den Details, die aus den Klangwogen auftauchen, legt Schichten frei, nur um sich gleich wieder miteinander verschmelzen zu lassen“. „Eine berauschende Interpretation“ urteilt auch der Tagesspiegel 2020 über die Einspielung von Zemlinskys „Die Seejungfrau“, und in einer Bachtrack-Rezension der BBC Proms 2019 heißt es: „Albrecht [...] versetzte mich in eine unheilvolle Landschaft, wie ich sie in dieser Musik noch nie zuvor erlebt hatte. Durch die sorgfältige Hervorhebung bestimmter Soli oder Abschnitte und die natürliche Anpassung des Gleichgewichts wurde er der überbordenden Akustik der Royal Albert Hall nicht nur gerecht: Er schöpfte sie voll aus. [...] Albrechts Dirigat riss [die Musik] vom Notenblatt.“ Ausgewählte Gastdirigate führen Marc Albrecht in der Saison 2023/24 an die Opernhäuser in Berlin, Köln, Rom und Dresden; er gastiert außerdem unter anderem beim Netherlands Philharmonic Orchestra, der Philharmonia Zürich, Oslo Philharmonic, dem Konzerthausorchester Berlin, Orquesta de Valencia, Gulbenkian Orchestra Lissabon und beim Taiwan Philharmonic.

 

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