John Brancy
Vita
John Brancy ist ein vielseitiger Bariton, dessen jüngster Erfolg in der Uraufführung von Sir George Benjamins „Picture a Day Like This“ beim Festival d’Aix-en-Provence allgemeines Lob und große Aufmerksamkeit erregte. Er ist gleichermaßen im klassischen wie im zeitgenössischen Repertoire zu Hause und verleiht mit vokaler Flexibilität einem breiten Spektrum an Werken dramatische Tiefe.
In der Spielzeit 25/26 kehrt er in der Titelrolle von Mozarts „Don Giovanni“ an die Opéra de Montréal zurück, gibt sein Hausdebüt an der Oper Köln sowie am Teatro di San Carlo in Neapel in Benjamins „Picture a Day Like This“ und sein Rollendebüt als Il Conte Almaviva in einer Neuproduktion von Mozarts „Le nozze di Figaro“ an der Opéra national du Rhin. Auf der Konzertbühne gibt Brancy sein Debüt beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks in „Carmina Burana“ unter der Leitung von Sir Simon Rattle und tritt mit den Sinfonieorchestern von San José und Albany in den Vereinigten Staaten auf. Zudem wird er in einer inszenierten Fassung von Brahms’ „Ein deutsches Requiem“ mit dem Insula Orchestra in der La Seine Musicale in Paris sowie in Aix-en-Provence zu sehen sein.
In der Saison 24/25 verkörperte John Brancy weiterhin die Rollen des Artisan / Collector in „Picture a Day Like This“ in Produktionen an der Opéra Comique, der Opéra national du Rhin und dem Théâtre de la Ville de Luxembourg. Er kehrte für Weinbergs selten gespielte Oper „Lady Magnesia“ an die Bayerische Staatsoper zurück und gab sein Rollendebüt als Marcello in Puccinis „La bohème“ an der Opéra de Montréal. Im Konzertbereich schloss er sich dem Cleveland Orchestra und der Austin Symphony für Aufführungen der „Carmina Burana“ an und gab Liederabende beim Birgit Nilsson Festival sowie in den gesamten USA.
Zu den Höhepunkten der vergangenen Spielzeiten zählen seine Rückkehr zum Festival d’Aix-en-Provence in der Titelrolle von Monteverdis „Il ritorno d’Ulisse in patria“ in einer Neuproduktion von Pierre Audi unter der Leitung von Leonardo García Alarcón. Brancy gab zudem ein von der Kritik gefeiertes Debüt am Royal Opera House, Covent Garden, in „Picture a Day Like This“. Er kehrte außerdem als Guglielmo in Mozarts „Così fan tutte“ und als Donald in Brittens „Billy Budd“ an die San Francisco Opera zurück und debütierte als Mercutio in Gounods „Roméo et Juliette“ beim Gulbenkian Orchestra in Lissabon. Weitere bemerkenswerte Debüts umfassen die Opéra de Montréal als Franz Wolff-Metternich in der Weltpremiere von Julien Bilodeaus „La beauté du monde“, das Cleveland Orchestra als Jack Wallace in Puccinis „La fanciulla del West“ unter Franz Welser-Möst sowie das Theater Erfurt in einem speziellen Orchesterarrangement von Schuberts „Winterreise“. Als gefragter Konzertsolist trat John Brancy mit renommierten Orchestern auf, darunter das San Francisco Symphony, das Boston Symphony, das Radio Filharmonisch Orkest, der Rundfunkchor Berlin sowie die Sinfonieorchester von Kansas City, Edmonton und Tucson.
John Brancy ist GRAMMY-Preisträger für seine Darbietung der Titelrolle in Tobias Pickers „Fantastic Mr. Fox“ mit dem Boston Modern Orchestra Project. John Brancy ist Absolvent der Juilliard School und der Music Academy of the West.
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Mai 2026
Premiere