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Christopher
Moulds

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Porträt des Dirigenten Christopher Moulds. Er sitzt in einem dunklen Jackett und einem gestreiften Hemd an einem Fenster und blickt zur Seite.

vita

Christopher Moulds ist ein renommierter Dirigent, dessen Expertise und Vielseitigkeit ihn international zu einem gefragten Künstler gemacht haben. Er pflegt enge Verbindungen zu führenden Opernhäusern, darunter die Bayerische Staatsoper München und die Opéra national du Rhin, und beherrscht ein Repertoire, das von Monteverdi, Händel und Mozart bis zu Humperdinck, Britten und Birtwistle reicht.

In der Spielzeit 26/27 gibt Moulds zwei Debüts in Polen: Er dirigiert Händels „Messiah“ mit der Krakauer Philharmonie und Vivaldis „Juditha Triumphans“ mit der Warschauer Kammeroper. Für Aufführungen von Purcells „Dido and Aeneas“ kehrt er an die Staatsoper Berlin und die Oper Köln zurück, für Mozarts „Idomeneo“ und Glucks „Orpheus“ an die Bayerische Staatsoper.

Zu seinen jüngsten Engagements in Europa zählen Purcells „Dido and Aeneas“ an der Staatsoper Berlin, Mozarts „Die Zauberflöte“ und „Così fan tutte“ an der Bayerischen Staatsoper, Händels „Orlando“ an der Opéra de Lausanne und der Longborough Festival Opera, Händels „Ariodante“ an der Opéra national du Rhin sowie Rameaus „Castor et Pollux“ am Staatstheater Meiningen. Darüber hinaus dirigierte er „Così fan tutte“ am Opernhaus Zürich sowie „Le nozze di Figaro“, „Iphigénie en Tauride“ und „Alcina“ an der Staatsoper Stuttgart.

Moulds wird insbesondere für seine Interpretationen des Barockrepertoires geschätzt. Er dirigierte Monteverdis „L’Orfeo“ in einer von der Kritik gefeierten Koproduktion des Royal Opera House und des Roundhouse, Händels „Semele“ bei den Händel-Festspielen Karlsruhe, „Tamerlano“ und „Orlando“ an der Bayerischen Staatsoper sowie „Saul“ am Theater an der Wien mit dem Freiburger Barockorchester. Außerdem trat er bei bedeutenden Festivals in Salzburg, Bregenz und Glyndebourne sowie bei den Händel-Festspielen Halle auf.

Außerhalb Europas dirigierte Moulds an der San Francisco Opera, am Bolschoi-Theater, am Teatro Real Madrid, beim Sydney Festival, am Teatro Colón und am Teatro dell’Opera di Roma. Für sein Dirigat von „Dido and Aeneas“ am Bolschoi-Theater erhielt er 2021 die Goldene Maske als bester Dirigent. Seine Karriere begann er an der English National Opera. Von 1994 bis 1998 war er Chordirektor in Glyndebourne.

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