© Karl & Monika Forster
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Georg Friedrich Händel

Giulio Cesare in Egitto

Oper in drei Akten
Libretto von Nicola Francesco Haym nach Giacomo Francesco Bussani
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Do /
Jul 25
Opernhaus / 19:00 – 22:30 / Vorstellung

Inhalt

Macht, Liebe und Intrigen walten im alten Ägypten, denn gleich drei Herrscherhäuser sind in die politischen Gefälle des Landes verstrickt: Nach der Niederlage gegen Giulio Cesare ist dessen Widersacher Pompeo mit seiner Frau Cornelia und seinem Sohn Sesto nach Ägypten geflohen. Doch König Tolomeo lässt Pompeo sogleich ermorden, um Cesare bei seiner Ankunft Pompeos Kopf auszuhändigen. Aber das
„Geschenk“ verfehlt seine Wirkung: Cesare ist bestürzt über so viel Arglist. Cornelia und Sesto schwören Tolomeo gegenüber Rache. Auch Cleopatra, die Schwester des Tolomeo, versucht Cesare für sich zu gewinnen. So droht Tolomeos Macht zu bröckeln und der Kampf um den Thron nimmt seinen Lauf …
Mit seiner melodiegeführten und emotionalen musikalischen Sprache war Georg Friedrich Händel seiner Zeit weit voraus. Der Facettenreichtum der Arien, mit denen der Komponist die unterschiedlichen Charakterzüge der Protagonist*innen zum Ausdruck bringt, ist in der barocken Oper nahezu einzigartig. So ist Giulio Cesare Liebhaber und Held gleichermaßen, während sich Cleopatra von der selbstbewussten jungen Frau hin zur reifen Herrscherin wandelt. Die Uraufführung der Oper im Londoner King’s Theatre am Haymarket am 20. Februar 1724 wurde zu einem der
größten Triumphe von Georg Friedrich Händel. Nach dem sensationellen Erfolg der Produktion aus der Spielzeit 2022/23 steht die Inszenierung von Vincent Boussard mit extravaganten Kostümen des Modeschöpfers
Christian Lacroix wieder auf dem Spielplan. Rubén Dubrovsky leitet als
ausgewiesener Barockspezialist das Gürzenich-Orchester.

Besetzung

Musikalische Leitung Rubén Dubrovsky / Inszenierung Vincent Boussard / Bühne Frank Philipp Schlößmann / Kostüme Christian Lacroix / Co-Kostümbildner Robert Schwaighofer / Video Nicolas Hurtevent / Licht Andreas Grüter / Dramaturgie Svenja Gottsmann /

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