Jenny Daviet

Vita

Die französische Sopranistin studierte zunächst Klavier, bevor sie ihr Studium am Conservatoire Régional Influence de Paris mit Laurence Equilbey als Mentor fortsetzte. Als ehemaliges Ensemblemitglied der Opéra de Rouen erarbeitete sie sich ein abwechslungsreiches Repertoire, das unter anderem die Rollen der Blonde (»Die Entführung aus dem Serail«), Serpetta (»La finta giardiniera«), Pamina (»Die Zauberflöte«), Second Woman (»Dido and Aeneas«) und Micaëla (»Carmen«) umfasst. Einer ihrer bisherigen Karrierehöhepunkte war ihr Debüt in der weiblichen Titelrolle der Neuproduktion »Pelléas et Mélisande« an der Malmö Opera in der Regie von Benjamin Lazar und unter dem Dirigat von Maxim Pascal, die später von BelAir Classiques auf DVD veröffentlicht wurde.

In der Spielzeit 2018.19 setzte sie ihre enge Zusammenarbeit mit Les Siècles und Maestro FranÇois-Xavier Roth in zahlreichen Konzerten fort und sang unter dem Dirigat von Kent Nagano Messiaens »Poèmes pour Mi« mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Jenny Daviets Konzertauftritte umfassten unter anderem Schönbergs »Pierrot lunaire« an der Opéra de Rouen, Viviers »Bouchara« in der Kölner Philharmonie und Faurés »Requiem« beim International Rostropovich Festival in Moskau unter dem Dirigat von Kazuki Hamanda.

Im zeitgenössischen Repertoire hat Daviet unter anderem in Fernando Fiszbeins »El hombre que amaba a los perros« am Teatro Colón mitgewirkt und sang außerdem die Titelrolle in Roger Assar Johanssons »Berenice« mit der Camerata Nordica.

An der Oper Köln gibt Jenny Daviet in der Saison 2021.22 in der Partie der Héro zugleich ihr Haus- und Rollendebüt.

 

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