Direkt zum Inhalt

Richard
Glöckner

Kommende Produktionen

vita

Der Tenor Richard Glöckner ist seit der Spielzeit 21/22 festes Ensemblemitglied am Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz. Dort sang er u. a. Leonce in „Leonce und Lena“ von Erich Zeisel und Tamino in Mozarts „Die Zauberflöte“. Außerdem spielte er die Titelrollen in den Operetten „Der Vogelhändler“ von Carl Zeller, „Fürst von Pappenheim“ von Hugo Hirsch und „Der reichste Mann der Welt“ von Ralph Benatzky. Letztere erlebte in Annaberg ihre deutsche Erstaufführung, wurde mit dem Operettenfrosch des BR-Klassik ausgezeichnet und ist auf DVD erschienen. Zusammen mit der Regisseurin Jasmin Sarah Zamani entwickelte er einen szenischen Liederabend über den Volksdichter Anton Günther, den er allein mit einer Klappmaulpuppe bestreitet. Dafür wurde er beim Sächsischen Theatertreffen 2024 ausgezeichnet.

Neben seinen Auftritten in Annaberg war er an der Oper Köln für die Operette „Eine Frau von Format“ von Michael Krasznay-Krausz engagiert und übernahm an der Oper Chemnitz die Partie des Remendado in „Carmen“ von Georges Bizet.

Richard Glöckner stammt aus dem Erzgebirge und begann früh seine musikalische Ausbildung. Nach seinem Schulabschluss am Sächsischen Landesgymnasium für Musik in Dresden studierte er von 2015 bis 2022 Bachelor und Master „Gesang“ an der Universität Mozarteum Salzburg, zuletzt bei Elisabeth Wilke und Ildikó Raimondi.

2019 debütierte Richard Glöckner beim 23. Schönebecker Operettensommer mit der Rolle des Leonetto in Suppés „Boccaccio“. An der Universität Mozarteum war er zuletzt auf der Opernbühne in Brittens „Owen Wingrave“ und „A Midsummer Night’s Dream“ zu erleben. Bereits 2014 wurde ihm ein erster Bundespreis bei Jugend musiziert verliehen, und 2018 konnte er in New York den Lys Symonette Award beim Lotte-Lenya-Wettbewerb der Kurt Weill Foundation gewinnen.

Wichtige Impulse zur Liedgestaltung erhielt er bei Meisterkursen und im Unterricht mit Pauliina Tukiainen in Salzburg sowie Olaf Bär in Dresden. Im Oratorienfach wurde er von Andreas Schmidt und in Alter Musik von Andreas Scholl unterrichtet. Während seines Studiums konnte er „Paulus“ von Mendelssohn Bartholdy, „Die Schöpfung“ von Haydn und verschiedene Bachkantaten singen.

Er arbeitete mit Regisseur*innen wie Christian von Götz, Karoline Gruber, Alexander von Pfeil oder Dominik Wilgenbus und u. a. mit den Dirigenten Hansjörg Albrecht, Jens Georg Bachmann, Gerard Oskamp und Josef Wallnig zusammen.

Neben dem klassischen Repertoire widmet er sich regelmäßig der Operette, dem Musical und dem Chanson. Unterricht bei Noelle Turner prägt seinen Gesang in diesen Genres. 2017 wirkte er bei einem Reading zum Musical „Sherlock Holmes – Next Generation“ in Bad Hersfeld mit.

In unterschiedlichem Rahmen tritt er regelmäßig mit selbst entwickelten Programmen und eigenen Konzertabenden auf.

aktuelle Produktionen mit Richard Glöckner