Kalender

November

MO DI MI DO FR SA SO
01
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 - 21:00
Barkouf ou un chien au pouvoir (oder ein Hund an der Macht)
02 03
StaatenHaus Saal 3 / 15:15 - 15:35
Barkouf ou un chien au pouvoir (oder ein Hund an der Macht)
StaatenHaus Saal 2 / 16:00 - 19:00
Barkouf ou un chien au pouvoir (oder ein Hund an der Macht)
04 05 06
StaatenHaus Saal 3 / 19:30 - 21:00
Get-Together
07
StaatenHaus Saal 3 / 19:30 - 21:00
Get-Together
08
StaatenHaus Saal 3 / 19:30 - 21:00
Get-Together
09
StaatenHaus Saal 3 / 19:30 - 21:00
Get-Together
10
StaatenHaus Saal 1 / 18:00 - 21:00
Carmen
11 12 13 14
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:30
Carmen
15 16
Schädelstatt im StaatenHaus / 20:00 - 21:00
Das Ensemble präsentiert sich
17
StaatenHaus Saal 1 / 18:00 - 21:00
Carmen
18 19 20
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:30
Carmen
21 22 23
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:30
Carmen
24
StaatenHaus Saal 3 / 17:15 - 17:35
Hamlet
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 - 21:00
Hamlet
25 26 27
StaatenHaus Saal 3 / 18:45 - 19:05
Hamlet
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 22:30
Hamlet
28
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:30
Carmen
29
StaatenHaus / 16:00 - 17:30
Opernführung im StaatenHaus
StaatenHaus Saal 3 / 18:00 - 19:15
Siegfried für Kinder
30
StaatenHaus Saal 3 / 14:00 - 16:00
Advent in der Oper
StaatenHaus Saal 3 / 18:45 - 19:05
Hamlet
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 22:30
Hamlet
Expand image

Udo Zimmermann

Weisse Rose

Szenen für 2 Sänger und 15 Instrumentalisten
nach Texten von Wolfgang Willaschek
Musik von Udo Zimmermann (*1943)

Di /
Nov 16
StaatenHaus Saal 3 / 11:30 – 12:45 / Vorstellung / € 30,-

Inhalt

Eine Oper auf Grundlage geschichtlicher Fakten: Am 22. Februar 1943 wurden die Geschwister Hans und Sophie Scholl, 24 und 21 Jahre alt, aufgrund ihrer Aktivitäten im Rahmen der Widerstandsgruppe »Weiße Rose« in München mit dem Fallbeil hingerichtet. Sie hatten in der Uni München Flugblätter antifaschistischen Inhalts verteilt und waren von Zeugen bei der Gestapo angezeigt worden.

In Udo Zimmermanns Szenen für zwei Sänger und 15 Instrumentalisten erlebt man Bruder und Schwester in der Stunde vor ihrer Hinrichtung. Sie vergegenwärtigen sich die Geschehnisse und die Gründe ihres Handelns. Momente der Angst wechseln mit solchen des Sich-Wieder-Fassens, die Grenzen zwischen Realem und Visionärem verschwimmen. Über allem steht die zeitlos brennende Frage: »Wann beginnt Faschismus?« Nicht erst bei der aktiven Teilnahme, sondern bereits beim Wegschauen. Der Librettist Wolfgang Willaschek griff auf Briefe und Tagebuchaufzeichnungen, aber auch auf Bibelverse und eigene Texte zurück.

Inszenierung

Seit ihrer begeistert aufgenommenen Uraufführung, 1986 in Hamburg im Rahmen der »Opera stabile«, hat Udo Zimmermanns Oper weltweit zahlreiche Aufführungen erlebt. An der Oper Köln stellt sich mit Niki Ellinidou und ihrer Ausstatterin Nefeli Myrtidi ein junges Produktionsteam vor, das mit seinem Konzept für »Weiße Rose« den Europäischen Opernregiepreis 2015 gewann, zu dessen Juroren auch Intendantin Birgit Meyer zählte.

Mit dem Europäischen Opernregie-Preis (EOP) werden junge Regisseurinnen und Regisseure ausgezeichnet, die sich im Rahmen eines Wettbewerbs mit einer besonders überzeugenden Konzeption für eine Musiktheater-Inszenierung durchgesetzt haben. Damit einher geht die Vermittlung der Preisträger an international führende Opernhäuser, wo ihnen die Möglichkeit zur Realisierung ihrer Konzepte gegeben wird. Der EOP, ins Leben gerufen durch den Camerata Nuova e. V., wird im Zwei-Jahres-Rhythmus verliehen und genießt mittlerweile internationale Beachtung.

»Nicht abseits stehn, weil es abseits kein Glück gibt. Weil es ohne Wahrheit kein Glück gibt.«
(Hans, VIII. Szene)

Besetzung

Musikalische Leitung Arne Willimczik / Inszenierung Niki Ellinidou / Bühne & Kostüme Nefeli Myrtidi / Licht Nicol Hungsberg, Nefeli Myrtidi / Dramaturgie Tanja Fasching, Georg Kehren /