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Juni

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StaatenHaus Saal 3 / 18:00 - 21:00
Die Entführung aus dem Serail
02 03 04 05 06
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07
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Béatrice et Bénédict
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Béatrice et Bénédict
08
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Die Entführung aus dem Serail
09 10 11
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Fest der schönen Stimmen
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Die Entführung aus dem Serail
13
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Béatrice et Bénédict
14
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R(h)einhören!
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Die Soldaten
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Die Soldaten
15 16 17
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Die Soldaten
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Die Soldaten
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Béatrice et Bénédict
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Béatrice et Bénédict
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Das Ensemble präsentiert sich
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Die Soldaten
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Die Soldaten
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Die Soldaten
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Béatrice et Bénédict
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Béatrice et Bénédict
29 30
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Giacomo Puccini

Turandot

Dramma lirico in drei Akten
Libretto von G. Adami und R. Simoni
nach dem gleichnamigen Theaterstück von Carlo Gozzi
Musik von Giacomo Puccini (1858 - 1924)
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Entfällt

Inhalt

Mit »Nessun dorma …« (»Keiner schlafe …« ), den ersten Worten der wohl berühmtesten Tenorarie Puccinis, greift Prinz Calaf den gleichlautenden kaiserlichen Erlass auf: Unter Androhung der Todesstrafe sind die Bewohner Pekings dazu angehalten, unter Verzicht auf Schlaf seinen Namen herauszufinden. Der Tatarenprinz hat vermocht, was keinem zuvor gelang: Er hat die drei Rätsel gelöst, die Prinzessin Turandot jedem ihrer Bewerber zu stellen pflegt. Damit hat er nicht nur unerwarteter Weise seinen Kopf gerettet, sondern auch das Recht erworben, die Prinzessin zu heiraten. Da sich diese, entgegen der Abmachung, dazu nicht wirklich bereitfindet, hat der Prinz ihr – freiwillig, unter erneutem Einsatz seines Lebens – das Ultimatum gestellt, innerhalb einer Nacht seinen Namen herauszufinden …

Mit allem hatte Prinzessin Turandot gerechnet, nicht jedoch damit, sich einmal tatsächlich einem Mann ergeben zu müssen. Unter Verweis auf eine sagenhafte Prinzessin, die sich vor Urzeiten nach einer Vergewaltigung das Leben genommen hat, hat sie sich jeglicher Annäherung der Männer bisher erfolgreich entzogen und sich aller Bewerber durch das tödliche Rätselraten entledigt. Nun – zu Beginn der zweiten Hälfte dieser Oper – besteht ihre einzige Chance, »unerkannt« bleiben zu dürfen, darin, den Namen des Prinzen in Erfahrung zu bringen.

Es sollte Puccinis letzte Oper bleiben, und in keinem seiner Werke stellt sich die Annäherung des zentralen »Liebespaares« aneinander gefahrvoller und rätselhafter dar als hier. Bis zum Ende geht es einzig darum, die Liebe der Frau zum Erwachen zu bringen.

Fragile emotionale Zustände kontrastieren in seiner exotischen, ostasiatisches Flair entfaltenden »Turandot« mit größtmöglicher Kraft- und Prachtentfaltung: Was die Anforderungen betrifft, die dieses Werk stellt – den großen Orchesterapparat, die gewaltigen Massenszenen, die exorbitant hochdramatische Titelpartie betreffend – hat Puccini sich hier so weit vorgewagt wie noch nie. 

Inszenierung

Mit dieser Inszenierung stellte sich die junge, viel beachtete Regisseurin Lydia Steier erstmals in Köln vor. Am Pult steht Christoph Gedschold, der sich in der Spielzeit 2018.19 an der Oper Köln im Rahmen der Kölner Erstaufführung von »Rusalka« erstmals vorstellte. Die international gefeierte Mezzosopranistin Anna Smirnova wird als Turandot ihr Hausdebüt an der Oper Köln feiern. Ihr zur Seite als Prinz Calaf steht Stefano La Colla, der in der Saison 2018.19 an der Oper Köln als Don Alvaro in Verdis »La forza del destino« debütierte.

»Du, von Eis umgürtet, wirst von Glut erfasst ihn lieben!«
(Liù, III. Akt)

Besetzung

Musikalische Leitung Christoph Gedschold / Inszenierung Lydia Steier / Bühne & Video Momme Hinrichs (fettFilm) / Kostüme Ursula Kudrna / Licht Andreas Grüter / Chorleitung Benjamin Huth / Dramaturgie Georg Kehren /

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