Kalender

November

MO DI MI DO FR SA SO
01
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 - 21:00
Barkouf ou un chien au pouvoir (oder ein Hund an der Macht)
02 03
StaatenHaus Saal 3 / 15:15 - 15:35
Barkouf ou un chien au pouvoir (oder ein Hund an der Macht)
StaatenHaus Saal 2 / 16:00 - 19:00
Barkouf ou un chien au pouvoir (oder ein Hund an der Macht)
04 05 06
StaatenHaus Saal 3 / 19:30 - 21:00
Get-Together
07
StaatenHaus Saal 3 / 19:30 - 21:00
Get-Together
08
StaatenHaus Saal 3 / 19:30 - 21:00
Get-Together
09
StaatenHaus Saal 3 / 19:30 - 21:00
Get-Together
10
StaatenHaus Saal 1 / 18:00 - 21:00
Carmen
11 12 13 14
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:30
Carmen
15 16
Schädelstatt im StaatenHaus / 20:00 - 21:00
Das Ensemble präsentiert sich
17
StaatenHaus Saal 1 / 18:00 - 21:00
Carmen
18 19 20
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:30
Carmen
21 22 23
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:30
Carmen
24
StaatenHaus Saal 3 / 17:15 - 17:35
Hamlet
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 - 21:00
Hamlet
25 26 27
StaatenHaus Saal 3 / 18:45 - 19:05
Hamlet
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 22:30
Hamlet
28
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:30
Carmen
29
StaatenHaus / 16:00 - 17:30
Opernführung im StaatenHaus
StaatenHaus Saal 3 / 18:00 - 19:15
Siegfried für Kinder
30
StaatenHaus Saal 3 / 14:00 - 16:00
Advent in der Oper
StaatenHaus Saal 3 / 18:45 - 19:05
Hamlet
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 22:30
Hamlet
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Richard Wagner

Tristan und Isolde

Handlung in drei Aufzügen
Text und Musik von Richard Wagner (1813 - 1883)

Fr /
Okt 19 Zu dieser Veranstaltung findet eine Begleitveranstaltung statt.
StaatenHaus Saal 1 / 18:00 – 23:00 / Vorstellung / 15 € - 93 €

Begleitveranstaltung

Mit Kurzeinführung in Saal 3 ab 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Inhalt

Geht so Liebe? Tristan, der Held aus Cornwall, tötete den Iren Morold, Isoldes Verlobten. Anschließend übersandte er der Braut den abgeschlagenen Kopf ihres Liebsten – anstelle eines von Irland eingeforderten Zinses, gewissermaßen als unmissverständliches Zeichen der Provokation und Verachtung. Dennoch brachte es Isolde aus ihr selbst unerklärlichen Gründen nicht über sich, diesen ihr verhassten Tristan zu töten, als sich ihr bald darauf die Gelegenheit dazu bot. Während Tristan Isolde seinem König und Oheim Marke als bräutliche Beute zuführt, nimmt die skandalöse, alle Gebote und moralischen Kategorien der ›Tag-Welt‹ hinter sich lassende ›nächtliche‹ Beziehung zwischen Tristan und Isolde ihren Anfang. Als bliebe ihnen gar keine andere Wahl, stellen sich beide damit außerhalb jener Welt, in der sie bisher gelebt haben.

Richard Wagners 1865 uraufgeführtes musikalisches Gipfelwerk, basierend auf dem mittelalterlichen Epos des Gottfried von Straßburg, erzählt die verstörende Geschichte zweier von der Leidenschaft füreinander getriebener, voneinander förmlich besessener Individuen, die in der realen Welt kein Miteinander erleben können. Dabei wiegt das Phänomen des ›Einander-Verfallenseins‹ umso schwerer, als es – gemessen an den psychologischen Voraussetzungen und den äußeren Umständen – nichts zu geben scheint, das für eine Verbindung dieser beiden spricht.

»Da ich nun aber im Leben nie das eigentliche Glück der Liebe genossen habe, so will ich diesem schönsten aller Träume noch ein Denkmal setzen, in dem vom Anfang bis zum Ende diese Liebe sich so recht sättigen soll«, hatte Wagner Ende 1854 an seinen späteren Schwiegervater Franz Liszt geschrieben. Einen biografischen Schlüssel zur Entstehung dieses Werks bildet Wagners Affäre mit Mathilde, der Ehefrau seines Mäzens Otto Wesendonck.

Was die Handlung betrifft, ist aus ihr in diesem ›musikalischen Denkmal einer nie erlebten Liebe‹ nach Wagners eigener Auskunft »eine ganz innere, seelische geworden, sie ist ganz nach innen verlegt; was in dem inneren Menschen vorgeht, wird hier der wichtigste Teil der Handlung«.

Inszenierung

Nach seinem »Tannhäuser«-Dirigat an der Oper Köln vor zwei Jahren darf man mit Spannung der weiteren Beschäftigung von Generalmusikdirektor François-Xavier Roth mit dem Werk Richard Wagners entgegensehen. Patrick Kinmonth, dessen Name durch seine »Tannhäuser«-Inszenierung und durch den von ihm mit verantworteten »Ring des Nibelungen« an der Oper Köln fest mit dem Werk dieses Komponisten verbunden ist, übernimmt die Regie.

»Ertrinken, versinken – unbewusst – höchste Lust!«
Isolde, 3. Aufzug

Besetzung

Musikalische Leitung François-Xavier Roth / Inszenierung Patrick Kinmonth / Bühne Darko Petrovic / Kostüme Annina von Pfuel / Licht Andreas Grüter / Chorleitung Rustam Samedov / Dramaturgie Georg Kehren /

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