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Der Zwerg / Petruschka
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Der Gesang der Zauberinsel
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Adriana Bastidas-Gamboa © Sandra Then
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Miranda © Sandra Then
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Henry Purcell

Miranda

Semi-Opera nach William Shakespeares »The Tempest«
von Raphaël Pichon, Katie Mitchell, Cordelia Lynn
Musik nach Henry Purcell, arrangiert von Raphaël Pichon und Miguel Henry
Libretto von Cordelia Lynn
Koproduktion mit der Opéra Comique Paris, dem Théâtre de Caen und der Opéra National de Bordeaux
Deutsche Erstaufführung

So /
Okt 22
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 – 19:40 / Deutsche Erstaufführung / 16 € - 125 €

Inhalt

In Shakespeares „Der Sturm“ lässt Prospero, der entthronte Herzog von Mailand, seine Tochter Miranda lange über ihre wahre Herkunft und den Grund für ihr Dasein auf einer Insel im Unklaren. Nun ist der magiekundige Prospero Herrscher über die Insel und befiehlt Ariel, das Schiff mit seinen Feinden und dem Königssohn Ferdinand an Bord unweit der Küste kentern zu lassen. Es kommt, wie es kommen muss: Ferdinand und Miranda verlieben sich ineinander. Aber schon bald wird Ferdinand mit seinem früheren Leben konfrontiert – ein Verwirrspiel hebt an, an dessen Ende ein Resümee von abgeklärter Weltsicht steht.

Regisseurin Katie Mitchell hat gemeinsam mit dem Dirigenten Raphaël Pichon und der Dramaturgin Cordelia Lynn Shakespeares „Sturm“ als Personenvorlage genommen und Miranda in den Mittelpunkt ihrer Erzählung gestellt: Die Familie hat sich zum Totengottesdienst für die verstorbene Miranda versammelt. Mirandas Vater Prospero, ihr Ehemann Ferdinand und deren gemeinsamer Sohn Anthony sowie die junge, hochschwangere Anna sind untröstlich und gedenken der Verstorbenen. Bis eine verschleierte Braut die Trauerfeier sprengt und die Anwesenden zwingt, ihre wahre Geschichte anzuhören …

Regisseurin Katie Mitchell, bekannt für ihre auf sublime Weise tiefschürfenden Interpretationen,
zeigt mit ihrer Inszenierung am Beispiel der „Sturm“-Geschichte die Sicht von Familienmit­gliedern auf eine gemeinsame Vergangenheit und wie weit die jeweiligen Erinnerungen oftmals auseinanderliegen. Henry Purcell, der „Orpheus Britannicus“ des 17. Jahrhunderts, komponierte Kirchenmusik, Instrumental­musik, Opern und Schauspielmusiken. In „Miranda“ verschmilzt die Zeitlosigkeit von Purcells Musik mit existentiellen Erfahrungen der heutigen Welt.

Besetzung

Musikalische Leitung George Petrou / Inszenierung Katie Mitchell / Szenische Einstudierung Eloise Lally / Bühne Chloe Lamford / Kostüme Sussie Juhlin-Wallén / Licht James Farncombe / Choreografie Joseph Alford / Sounddesign Max von Pappenheim / Einstudierung Chor Bang-In Jung, Rustam Samedov / Dramaturgie Svenja Gottsmann /