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November

MO DI MI DO FR SA SO
01
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 - 21:00
Barkouf ou un chien au pouvoir (oder ein Hund an der Macht)
02 03
StaatenHaus Saal 3 / 15:15 - 15:35
Barkouf ou un chien au pouvoir (oder ein Hund an der Macht)
StaatenHaus Saal 2 / 16:00 - 19:00
Barkouf ou un chien au pouvoir (oder ein Hund an der Macht)
04 05 06
StaatenHaus Saal 3 / 19:30 - 21:00
Get-Together
07
StaatenHaus Saal 3 / 19:30 - 21:00
Get-Together
08
StaatenHaus Saal 3 / 19:30 - 21:00
Get-Together
09
StaatenHaus Saal 3 / 19:30 - 21:00
Get-Together
10
StaatenHaus Saal 1 / 18:00 - 21:00
Carmen
11 12 13 14
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:30
Carmen
15 16
Schädelstatt im StaatenHaus / 20:00 - 21:00
Das Ensemble präsentiert sich
17
StaatenHaus Saal 1 / 18:00 - 21:00
Carmen
18 19 20
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:30
Carmen
21 22 23
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:30
Carmen
24
StaatenHaus Saal 3 / 17:15 - 17:35
Hamlet
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 - 21:00
Hamlet
25 26 27
StaatenHaus Saal 3 / 18:45 - 19:05
Hamlet
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 22:30
Hamlet
28
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:30
Carmen
29
StaatenHaus / 16:00 - 17:30
Opernführung im StaatenHaus
StaatenHaus Saal 3 / 18:00 - 19:15
Siegfried für Kinder
30
StaatenHaus Saal 3 / 14:00 - 16:00
Advent in der Oper
StaatenHaus Saal 3 / 18:45 - 19:05
Hamlet
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 22:30
Hamlet
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Henry Purcell

Miranda

Semi-Opera nach William Shakespeares »The Tempest« und Henry Purcell
erstellt von Raphaël Pichon, Katie Mitchell und Cordelia Lynn
Libretto von Cordelia Lynn
Musikalische Arrangements von Raphaël Pichon und Miguel Henry
Musik nach Henry Purcell (1659? - 1696)
Koproduktion mit der Opéra Comique Paris

Sa /
Apr 20 Zu dieser Veranstaltung findet eine Begleitveranstaltung statt.
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 – 21:00 / Vorstellung / 15 € - 93 €
Ticket kaufen

Begleitveranstaltung

Mit Kurzeinführung in Saal 3 ab 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Inhalt

In Shakespeares »The Tempest« lässt Prospero, der entthronte Herzog von Mailand, seine Tochter Miranda lange über ihre wahre Herkunft und den Grund für ihr Dasein auf einer Insel im Unklaren. Nun ist der magiekundige Prospero Herrscher über die Insel und befiehlt Ariel, das Schiff mit seinen Feinden und dem Königssohn Ferdinand an Bord unweit der Küste kentern zu lassen. Ferdinand und Miranda verlieben sich ineinander. Prospero wird mit seinem früheren Leben konfrontiert – ein Verwirrspiel hebt an, an dessen Ende ein Resümee von abgeklärter Weltsicht steht.

Die 2009 zum Officer of the Order of the British Empire ernannte Regisseurin Katie Mitchell hat gemeinsam mit dem Dirigenten Raphaël Pichon und der Dramaturgin Cordelia Lynn Shakespeares »Der Sturm« als Personenvorlage genommen und Miranda in den Mittelpunkt ihrer Erzählung gestellt: Die Familie hat sich zum Totengottesdienst für die verstorbene Miranda versammelt. Mirandas Vater Prospero, ihr Ehemann Ferdinand und deren gemeinsamer Sohn Anthony sowie die junge, hochschwangere Anna sind untröstlich und gedenken der Verstorbenen. Eine verschleierte Braut (Miranda) sprengt die Trauerfeier und zwingt die Anwesenden, ihre wahre Geschichte zu hören:

I was exiled. - Ich wurde verbannt.
I was raped. - Ich wurde vergewaltigt.
I was a child bride. - Ich war Kindsbraut.
And I drowned. - Und ich ertrank.
And then I woke up. - Und dann erwachte ich.

Voller Hass und Verzweiflung macht Miranda ihrem Vater Prospero und ihrem Ehemann Ferdinand den Vorwurf, wissentlich ihre Traumata in Kindheit und Ehe verursacht zu haben. Prospero weist jede Schuld von sich. In seiner Erinnerung war die Zeit von Mirandas Kindheit glücklich und unbeschwert. Ferdinand hingegen bittet Miranda um Vergebung und will mit ihr eine Liebe finden, die nicht verletzt. Anna erinnert Prospero an ihr gemeinsames Ungeborenes, doch Prospero scheint dem Todesgedanken näher als der Zukunft.

Inszenierung

Regisseurin Katie Mitchell, bekannt für ihre auf sublime Weise tief schürfenden Interpretationen, zeigt mit ihrer Inszenierung am Beispiel der »Sturm«-Geschichte die Sicht von Familienmitgliedern auf eine gemeinsame Vergangenheit – und wie weit die jeweiligen Erinnerungen oftmals auseinander liegen. Henry Purcell, der ›Orpheus Britannicus‹ des 17. Jahrhunderts, komponierte Kirchenmusik, Instrumentalmusik, Opern und Schauspielmusik. In »Miranda« verschmilzt die Zeitlosigkeit Purcells Musik mit existentiellen Erfahrungen der heutigen Welt.

»Why should you quarrel?«
Pastor »Miranda«

Besetzung

Musikalische Leitung George Petrou / Inszenierung Katie Mitchell / Bühne Chloé Lamford / Kostüme Sussie Juhlin-Wallen / Licht James Farncombe / Choreografie Joseph Alford /

Weitere Termine