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Cäcilia Wolkenburg „Fastelovend zesamme!“
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Cäcilia Wolkenburg „Fastelovend zesamme!“
© Glyndebourne Productions Ltd. Photo: Richard Hubert Smith
© Glyndebourne Productions Ltd. Photo: Richard Hubert Smith
© Glyndebourne Productions Ltd. Photo: Richard Hubert Smith
© Glyndebourne Productions Ltd. Photo: Richard Hubert Smith

Giuseppe Verdi

Luisa Miller

Melodramma tragico in drei Akten
Musik von Giuseppe Verdi
Libretto von Salvadore Cammarano
LUISA MILLER ist eine Glyndebourne Produktion

Sa /
Mär 23
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 – 22:15 / Premiere / 16 € - 125 €
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Inhalt

Luisa liebt Rodolfo, doch dieser Liebe steht entsetzlich viel im Wege. Da wäre zuerst Rodolfos adliger Stand, aus dem heraus er unmöglich ein Bürgermädchen wie Luisa heiraten kann. Sein Vater, der Graf von Walter, hat bereits eine geeignete Braut für ihn ausgesucht und will alles dafür tun, die wahre Liebe seines Sohnes zu verhindern. Da kommt der intrigante Schlossverwalter Wurm gerade recht, der, von Luisa abgewiesen, beide Väter gegeneinander aufstachelt, bis Vater Miller im Gefängnis landet. Um ihn zu retten, wird Luisa zu einem Brief gezwungen, in dem sie ihre angebliche Liebe zu Wurm gesteht. Dieser Brief wird Rodolfo zugespielt. Am Ende sind die beiden Liebenden tot, und die Väter stehen vor einem Scherbenhaufen.

„Kabale und Liebe“ nannte Friedrich Schiller sein bürgerliches Trauerspiel von 1783 so knapp und treffend, in dem die unbescholtene Luise Millerin von menschlicher und gesellschaftlicher Niedertracht zugrunde gerichtet wird. Dank der 1827 erschienenen italienischen Schiller-Übersetzungen von Andrea Maffei war Verdi das Theaterstück bekannt. Immer wieder griff er in seiner langen Karriere auf Stoffe von Friedrich Schiller zurück und entdeckte darin die große Oper. Jeder andere Komponist hätte aus diesem Stoff vielleicht ein Rührstück gemacht, nicht so Verdi, der das dramatische Potential der Figuren und der Handlung erkannte und musikalisch voll ausschöpfte. Mit „Luisa Miller“ schlug Verdi 1849 zwischen „Macbeth“ und „Rigoletto“ ein neues Kapitel seines Schaffens auf, in dem er seine ganze Gestaltungskunst in unverwechselbare, auf psychologische Ausnahmesituationen
zugeschnittene Arien und Szenen legte, in welchen die Charaktere über sich und die unmittelbare Welt hinauswachsen.

Christof Loy, seit langer Zeit einer der stilbildenden deutschen Opernregisseure, inszenierte im Sommer 2020 „Luisa Miller“ beim Glyndebourne Festival. Die in berückender Weise auf die Charaktere fokussierte Inszenierung wurde von Presse und Publikum hochgeschätzt und kommt nun an die Oper Köln. Mit Roberto Rizzi Brignoli steht ein ausgewiesener Fachmann für Italienische Oper am Pult.

www.glyndebourne.com

Besetzung

Musikalische Leitung Roberto Rizzi Brignoli / Inszenierung Christof Loy, Georg Zlabinger / Bühne Johannes Leiacker / Kostüme Ursula Renzenbrink / Licht Olaf Winter / Chorleitung Rustam Samedov / Dramaturgie Stephan Steinmetz /

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