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PREMIERE TANZ

LA CONSAGRACIÓN DE LA PRIMAVERA

ISRAEL GALVÁN — SYLVIE COURVOISIER —CORY SMYTHE

Sa /
Feb 21
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 – 22:30 / Vorstellung
Ticketreservierung Vorverkauf/Verbindliche Reservierung nehmen wir für Vorstellungen bis Ende 2020 gerne entgegen. Weitere Informationen

Inhalt

»Le Sacre du Printemps« übt seit der skandalumwitterten Uraufführung von Nijinsky im Jahre 1913 in Paris eine große Anziehung auf die unterschiedlichsten Choreograf*innen aus.
Die musikalische Basis dieser Interpretation ist Strawinskys technisch wie musikalisch anspruchsvolle Fassung für zwei Klaviere, die er wenige Tage vor der legendären Uraufführung der Orchesterfassung zusammen mit Debussy in privatem Kreis vorstellt. Es ist eine große Herausforderung für Sylvie Courvoisier, die Komposition mit dem Pianisten Cory Smythe zu interpretieren und dabei den rhythmischen Puls von Israel Galván mit aufzunehmen. Dabei wird die enge Struktur jeder Zeile zum Rahmen einer Interpretation, die, obwohl frei, sich immer am Original orientiert. Die Herausforderung geht über das Notenblatt hinaus. Galván übernimmt sozusagen den perkussiven Teil. Im Dialog mit dem Klavier schlägt er den Takt der orchestralen Komposition mit seinen Füßen. Hier ist der Tänzer auch Musiker, ein Schöpfender mit seinem eigenen Instrument.

La Consagración de la Primavera
Israel Galván / Sylvie Courvoisier / Cory Smythe

Regie und Choreografie / Israel Galván
Musikalische Leitung / Sylvie Courvoisier
Musik / Conspiracion Sylvie Courvoisier Cory Smythe
Le Sacre de Printemps Igor Strawinsky
Spectro Sylvie Courvoisier

Tänzer / Israel Galván
Pianisten / Sylvie Courvoisier Cory Smythe
Licht Design / Rubén Canacho
Sound Design / Pedro León
Bühne / Pablo Pujol
Kostümberatung / Reyes Muriel del Pozo

19. & 20. Februar 2021, 19:30 Uhr im Staatenhaus

Inszenierung

Israel Galván de los Reyes, 1973 als Sohn zweier Tänzer in Sevilla geboren, entscheidet sich erst 1990 für eine Tanzausbildung. 1994 wird er Mitglied der »Compania Andaluza de Danza« und gewinnt als Tänzer alle erdenklichen Preise in Spanien. Mit »Mira! / Los Zapatos Rojos« bringt Galván 1998 sein erstes eigenständiges Werk auf die Bühne. Seitdem folgen diverse Choreografien. Er ist Associate Artist des »Theatre de la Ville de Paris« und des »Mercat de les Flors« in Barcelona. Galván gilt als Erneuerer des Flamencos. Er stellt traditionelle Techniken Einflüssen aus anderen Tanzstilen gegenüber und führt den Flamenco so auf eine andere Ebene. Galvan versucht die essenzielle Kraft des Flamencos herauszuschälen und ihn vom Klischee der eigenen Tradition zu befreien. 2012 wird er mit dem New Yorker »Bessie-Award« ausgezeichnet. 2016 erhält Galván den britischen »Critic’s circle National Dance Award«.

Die Pianistin und Komponistin Sylvie Courvoisier, 1968 in der Schweiz geboren, studiert Jazz und Klassik an den Konservatorien in Montreux und Lausanne. Seit 1998 lebt und arbeitet sie in Brooklyn. Sie leitet verschiedene Bands und Musikprojekte und nimmt acht Alben auf. Neben dem Trio, das sie mit Kenny Wollesen und Drew Gress gründet, ist sie Co-Leiterin des »Miller’s Tale Quartetts« mit Evan Parker, Ikue Mori und Mark Feldman, Mitglied des »Cast-a-net Quintett« mit Israel Galván und der Gruppe »Mephista«. Seit 1997 tritt sie regelmäßig solo oder im Duett mit dem Geiger Mark Feldmann auf. Sie komponiert Musik für Konzerte, Radio, Ballett und Theater und erhält Kompositionsaufträge vom Vidy Theater Lausanne, Pro Helvetia und den Donaueschinger Musiktagen. Sylvie Courvoisier wird mit dem Schweizer Musikpreis ausgezeichnet und mit einem Stipendium der Stiftung für Zeitgenössische Musik / Klang und Chamber Music America’s New Jazz Works, USA.

Der Pianist Cory Smythe, 1977 in den USA geboren, studiert an der Indiana University und an der University of Southern California. Er spielt Klassische und Neue Musik, Jazz und Improvisation. Dabei arbeitet er mit innovativen und avantgardistischen Künstlern wie Steve Lehmann, Hilary Hahn oder Anthony Braxton zusammen. Mit seiner Musik löst er die Grenze zwischen Komposition und Improvisation auf. Smythe tritt u.a. beim Newport Jazz, Wien Modern, Nordic Music Days und im Lincoln Center auf. Für die Einspielung »In 27 Pieces: The Hilary Hahn Encores« wird er mit einem Grammy Award ausgezeichnet.

Besetzung

Regie & Choreografie

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