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September

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StaatenHaus / 12:00 - 17:00
Familienfest
Tanzbrunnen / 18:00 - 21:00
Opern-Air-Konzert am Tanzbrunnen
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StaatenHaus Saal 3 / 16:15 - 16:35
Tristan und Isolde
StaatenHaus Saal 1 / 17:00 - 22:00
Tristan und Isolde
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Schädelstatt im StaatenHaus / 20:00 - 21:00
Das Ensemble präsentiert sich
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StaatenHaus Saal 3 / 16:15 - 16:35
Tristan und Isolde
StaatenHaus Saal 1 / 17:00 - 22:00
Tristan und Isolde
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StaatenHaus Saal 3 / 16:00 - 16:45
Die Nachtigall
30
StaatenHaus Saal 3 / 19:30 - 21:15
Künstlergespräch mit KS Peter Seiffert
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Kreatur

So /
Jun 19 Zu dieser Veranstaltung findet eine Begleitveranstaltung statt.
StaatenHaus Saal 1 / 18:00 – 19:35 / Vorstellung / 12 € - 61 €

Begleitveranstaltung

Mit Kurzeinführung in Saal 3 ab 40 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Inhalt

Im Januar 2018 war Sasha Waltz mit dem Tanztheaterklassiker »Allee der Kosmonauten« aus dem Jahre 1996 im Depot 1 zu Gast. Im Juni 2019 kommt sie mit dem 2017 in Berlin uraufgeführten »Kreatur« ins StaatenHaus.

Für ihr neues Stück arbeitete Sasha Waltz erstmals mit der Modedesignerin Iris van Herpen, dem Lichtdesigner Urs Schönebaum sowie dem Musik- und Performance-Trio Soundwalk Collective zusammen. Alle Partner entwickeln ihre Werke interdisziplinär und suchen den Austausch mit anderen künstlerischen Feldern.

Die Niederländerin Iris van Herpen verbindet traditionelles Handwerk mit innovativer digitaler Technologie zur Herstellung ihrer visionären Kunst. Organisch und technoid zugleich scheinen sich ihre skulpturalen Kreationen mal mit dem Körper zu verbinden wie eine zweite Haut, mal wie ein Panzer als Hülle um den Körper zu legen. Urs Schönebaum gestaltet mit seinen Lichtkonzepten Räume für Theaterund Operninszenierungen, Ausstellungen, Performances und Installationen weltweit, u. a. für Marina Abramović, Robert Wilson und Michael Haneke. Das Soundwalk Collective (Berlin / New York) lässt in ihre genreübergreifenden Klangkompositionen Methoden der Anthropologie, Ethnographie und Psychogeographie einfließen.

Inszenierung

Sasha Waltz knüpft an ihre frühe Phase an, lässt dabei ihrer künstlerischen Freiheit wieder mehr Spielraum, stellt ihr Geschöpf an den Anfang des Menschseins. Sie untersucht in »Kreatur« mit 14 Tänzer*innen Phänomene dieses Seins vor dem aktuellen Hintergrund einer zerrissenen Gesellschaft: Macht und Ohnmacht, Dominanz und Schwäche, Freiheit und Kontrolle, Gemeinschaft und Isolation.

»(…) Visuelle Kühnheit paart sich hier mit einem starken künstlerischen Statement. Sasha Waltz packt die Zuschauer bei ihren kollektiven Ängsten. Sie zeichnet das Bild einer Gesellschaft, die auseinanderzufallen droht, deren Bindekräfte erschöpft scheinen. ›Kreatur‹ ist ein Stück, das unter die Haut geht (…).« (Sandra Luzina, Tagesspiegel)

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