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März

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Cäcilia Wolkenburg »Offenbach«
02
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Karneval noch einmal klassisch
03
StaatenHaus Saal 1 / 16:00 - 19:10
Cäcilia Wolkenburg »Offenbach«
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Cäcilia Wolkenburg »Offenbach«
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Rusalka
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Rusalka
14 15 16
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Rusalka
17
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Fidelio
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Opernführung im StaatenHaus
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Johannes Martin Kränzle im Gespräch
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31
StaatenHaus Saal 3 / 18:00 - 21:00
La scuola de' gelosi
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»Je suis Jacques«

Eine Jubiläums-Offenbachiade von Christian von Götz
Uraufführung anlässlich des 200. Geburtstags
von Jacques Offenbach
Musik von Jacques Offenbach (1819 - 1880)

Sa /
Jun 19
Baustelle Opernhaus / 20:00 – 21:15 / Premiere / € 41,-

Inhalt

Jacques Offenbach gibt sich die Ehre: Anlässlich seines 200. Geburtstags soupiert der Komponist von Weltrang, der am 20. Juni 1819 am Kölner Griechenmarkt geboren wurde und in Paris als Bühnen-Revolutionär deutsch-jüdischer Provenienz ein neues Musiktheater-Genre begründete, sehr lebendig mit seinen lebendigsten Figuren …
So jedenfalls wurde es auf den Einladungskarten in Aussicht gestellt, mit denen hier einige der wichtigsten Figuren aus Offenbachs Werken – die bezaubernde Puppe Olympia, die skandalumwitterte Schöne Helena, der mittelalterliche Frauentöter Ritter Blaubart und der ehrenamtliche Stimmungstöter Stadtrat Lindorf – zu Ehren des Jubilars an einen geheimnisvollen, aber symbolträchtigen Ort bestellt worden sind. Was sich im Verlaufe dieses mysteriös eingefädelten Treffens zu Ehren des deutsch-französischen Musik-Weltentdeckers dann tatsächlich ereignet, präsentiert sich als eine Mischung aus kriminalistisch-absurdem Theater, geheimbündischer Séance, frech-witziger Revue und pseudo-philosophischer Erkenntnissuche im Geiste der ›Bouffes-Parisiens‹. Im Mittelpunkt aber steht Offenbachs Musik, die bei dieser Hommage mit einer Vielzahl von Gesangsnummern – aus den bekannten Werken und aus solchen, die als Geheimtipp gelten dürfen – den eigentlichen Gang der Dinge bestimmt.
Die sich zu Anfang existentiell aufdrängenden Fragen, wer bei diesem nächtlichen Spiel à la ›En attendant Jacques‹ bzw. ›Warten auf Jacques Offenbach‹ tatsächlich die Strippen zieht, wer warum – und vielleicht ohne es zu merken – an eben diesen zappelt, ob dem vor Ort anwesenden ominösen Kellner tatsächlich zu trauen ist und welche Rolle das Publikum spielt, dem es gelungen ist, sich in dieses nicht nur ernst gemeinte Offenbach-Kult-Spektakel hineinzureklamieren, sollten sich – so viel sei versprochen – wie so vieles auf der ›Bühne des Lebens‹ irgendwann im allgemeinen Wohlgefallen auflösen, auf dass jeder, der dabei war, am Ende die frisch gewonnene Erkenntnis aussprechen kann: »Je suis Jacques«, oder auch »Jacques: c’est moi«.

Inszenierung

Christian von Götz ist Opernregisseur, gilt aber auch als Spezialist für unkonventionelles Musical und Operette. Er inszenierte u. a. an der Komischen Oper Berlin, der Oper Leipzig, der Hamburgischen Staatsoper, dem Gärtnerplatztheater München, der Oper Köln, der Royal Opera Kopenhagen, den Opernhäusern in Lissabon und Odessa sowie beim Edinburgh International Festival. Dieter Richter entwarf zuletzt an der Oper Köln die Bühnenbilder zu Händels »Rinaldo«, Richard Wagners »Der fliegende Holländer«, zu Frederick Loewes Musical »My Fair Lady«, zu Puccinis »Il trittico«, Tschaikowskijs »Eugen Onegin« und Verdis »Falstaff«. Gerrit Prießnitz zeichnet für die Musikalische Leitung verantwortlich. 

Besetzung

Musikalische Leitung Gerrit Prießnitz / Inszenierung Christian von Götz / Bühne Dieter Richter / Kostüme Sarah Mittenbühler / Licht Andreas Grüter / Dramaturgie Georg Kehren /

Mezzosopran
Bariton
Bassbariton