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November

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StaatenHaus Saal 2 / 18:00 - 21:00
Barkouf ou un chien au pouvoir (oder ein Hund an der Macht)
02 03
StaatenHaus Saal 3 / 15:15 - 15:35
Barkouf ou un chien au pouvoir (oder ein Hund an der Macht)
StaatenHaus Saal 2 / 16:00 - 19:00
Barkouf ou un chien au pouvoir (oder ein Hund an der Macht)
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StaatenHaus Saal 3 / 19:30 - 21:00
Get-Together
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Carmen
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Carmen
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Schädelstatt im StaatenHaus / 20:00 - 21:00
Das Ensemble präsentiert sich
17
StaatenHaus Saal 1 / 18:00 - 21:00
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Hamlet
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Hamlet
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Siegfried für Kinder
30
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Advent in der Oper
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Hamlet
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 22:30
Hamlet
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Ralph Benatzky

Im weissen Rössl

Singspiel in drei Akten
frei nach dem Lustspiel von Blumenthal und Kadelburg
Buch von Hans Müller und Erik Charell
Gesangstexte von Robert Gilbert
Musik von Ralph Benatzky (1884 - 1957)

So /
Jan 19
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 – 20:30 / Vorstellung / 12 € - 81 €

Inhalt

Das digitale Programmheft, das Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit der Abteilung Theater und Schule erstellt haben, können Sie hier ansehen.

Im weißen Rössl am Wolfgangsee – da liegt Musik in der Luft und allen geht das Herz auf!

Dem Komponisten Ralph Benatzky, geboren 1884, Musikstudium in Prag und Wien, gelang es, für das »Weiße Rössl« Elemente der klassischen Operette mit Jodeln, dem Volkslied, Folklore, jazzigen Klängen, einem Tango und mitreißenden Tanzeinlagen zu verbinden. Herzschmerz, Sentimentalität und Kitsch sind gewünscht, werden aber durchaus ironisch gebrochen.

War die klassische Operette in ihrer Blütezeit noch ein Spiegel der Gesellschaft, in dem das Publikum seine kulturelle Identität wiederfinden konnte, zerfiel dieser Lebensnerv der Operette nach dem Untergang der Habsburger-Monarchie, dem Ersten Weltkrieg und mit dem Aufkommen des Radios und des Films. Das Genre änderte sich in den 1920er und 1930er Jahren durch die Einbeziehung von Elementen aus anderen Bereichen der Unterhaltungsmusik und näherte sich damit an die amerikanischen Formen des Musicals und der Revue an.

Das ausstattungs- und personalintensive Singspiel »Im weißen Rössl« kam in ›schweren Zeiten‹ ans Licht der Welt: Die Weltwirtschaftskrise erreichte ihren Zenit, die Arbeitslosigkeit war hoch, viele Theater gingen Pleite. Dennoch stand vom Tag der Premiere am 8. November 1930 im Großen Schauspielhaus Berlin bis anderthalb Jahre später »Im weißen Rössl« vierhundertsechzehn Mal das ›Glück vor der Tür‹ und das Publikum durfte eintreten und seine Sorgen vergessen.

Die Zuschauer erfreuten sich ebenso an der (klischeebesetzten) heilen Welt Österreichs mit unberührter Natur, beeindruckender Berglandschaft und Dampfschifffahrt wie an den eingängigen Melodien »Es muss was Wunderbares sein …«, »Die ganze Welt ist himmelblau …«, »Zuschau’n kann i net« oder dem Schnadahüpfl-Duett »Im Salzkammergut, da kann man gut lustig sein«.

Inszenierung

Mit dem musikalischen Leiter Uwe Theimer konnte für diese Neuproduktion ein ausgewiesener Operettenspezialist aus Wien gewonnen werden. Eike Ecker, die an der Oper Köln zuletzt mit großem Erfolg »Der Kaiser von Atlantis« inszenierte, zeichnet für die Regie verantwortlich. Der Bühnenbildner Darko Petrovic zaubert ein Stück Österreich auf die Bühne.

»Die ganze Welt ist himmelblau, wenn ich in deine Augen schau!«
(Dr. Siedler, I. Akt)

Besetzung

Musikalische Leitung Arne Willimczik / Inszenierung Eike Ecker / Bühne Darko Petrovic / Kostüme Ulrich Schulz / Choreografie Giorgio Madia / Licht Nicol Hungsberg / Chorleitung Rustam Samedov / Dramaturgie Tanja Fasching /

Josepha Vogelhuber, Wirtin zum "Weißen Rössl"
Leopold Brandmeyer, Zahlkellner
Wilhelm Giesecke, Fabrikant
Ottilie, seine Tochter
Dr. Erich Siedler, Rechtsanwalt
Sigismund Sülzheimer
Prof. Dr. Hinzelmann
Klärchen, seine Tochter
Die Oberförsterin
Der Reiseführer
Kathi, Briefträgerin
Tanzensemble
Janina Clark /  /
Greta Giorgi /  /
Simone Maier /  /
Helena Sturm /  /
Emmy Thomsen /  /