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Gioacchino Rossini

Il Barbiere di Siviglia

DER BARBIER VON SEVILLA
Komische Oper in zwei Akten
Libretto von Cesare Sterbini nach der Komödie »Le Barbier de Séville
ou la Précaution inutile« von Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais
Musik von Gioacchino Rossini (1792 – 1868)
Übernahme einer Produktion der Staatsoper Unter den Linden Berlin

So /
Mai 21
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 – 21:00 / Premiere
Ticketreservierung Vorverkauf & verbindliche Reservierungen sind derzeit nicht möglich.
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Inhalt

Unter dem Decknamen Lindoro hat der wohlhabende Graf Almaviva als vermeintlicher Student das Herz der schönen Rosina erobert. Doch gedenkt Doktor Bartolo, der eifersüchtige Vormund des Mädchens, sein Mündel selbst zu ehelichen, und versucht daher, alle Verehrer von ihr fernzuhalten. Zum Glück steht ›Lindoro‹ der gewiefte Barbier Figaro zur Seite, der – mehr oder weniger raffiniert – eine ganze Reihe von Verwicklungen und Maskeraden einfädelt.

Mit »Il barbiere di Siviglia« schuf der erst 23-jährige Gioacchino Rossini innerhalb von nur drei Wochen ein geistreiches, prickelnd-feuriges und pulsierendes Meisterwerk ganz im Sinne der italienischen Opera buffa, in dem wie so oft der genarrte Alte das Nachsehen hat. Als Vorlage dazu diente ihm das Schauspiel »La précaution inutile ou Le barbier de Séville« des französischen Dichters, Geheimagenten und Waffenschmugglers Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais aus dem Jahr 1772, das die Vorgeschichte zu Mozarts »Le nozze di Figaro« erzählt.

Rossinis humorvoll gezeichneten Charaktere, die brillanten Solopartien, mitreißenden Melodien und temporeichen Ensembles kommen in Ruth Berghaus’ zeitloser Inszenierung aus dem Jahr 1968 (mit dem genial-einfachen Bühnenbild des jungen Achim Freyer) voll zur Geltung: Sie strotzt nur so vor Lebendigkeit und Situationskomik und hat auch nach über 350 Berliner Aufführungen nichts an jugendlicher Frische und vitaler Fröhlichkeit eingebüßt.

An der Oper Köln im StaatenHaus ist diese immer noch wie funkel-nagelneu wirkende, dem Theaterstil der commedia dell’arte verpflichtete ›Kult-Inszenierung‹ nun erstmals in der Geschichte dieser Produktion außerhalb Berlins zu erleben.

Besetzung

Musikalische Leitung George Petrou / Inszenierung Ruth Berghaus / Bühne & Kostüme Achim Freyer / Licht Andreas Grüter / Chorleitung Rustam Samedov /

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