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Engelbert Humperdinck

Hänsel und Gretel

Märchenoper in drei Akten
Libretto von Adelheid Wette nach
»Hänsel und Gretel« der Gebrüder Grimm
Musik von Engelbert Humperdinck (1854 – 1921)
› in deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

Do /
Dez 21
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 – 21:45 / Vorstellung / 12 € - 81 €

Inhalt

Mit der Märchenoper »Hänsel und Gretel« gelang Engelbert Humperdinck ein Bühnenerfolg, der sich bis in die Gegenwart erhalten hat. Die Geschichte der Geschwister und der im Lebkuchenhaus residierenden, kinderraubenden Hexe erweiterte der Komponist um die Auftritte von Taumännchen und Sandmännchen und schuf dazu eine so farbenreiche wie klangprächtige und melodienreiche Musik. Kaum ein Werk genießt eine solche Beliebtheit und erfreut sich so zahlreicher Aufführungen wie dieses musikalische Märchen, das von dem Wagner-Verehrer Humperdinck nicht ganz ernsthaft als »Kinderstuben-Weihfestspiel« geführt wurde.

In dieser Bezeichnung liegt freilich bereits ein Grund für den nachhaltigen Erfolg dieses Stückes, in dem die Innovationen des Musiktheaters von Richard Wagner auf tief eingängige, dem Volkslied entstammende oder verwandte Klänge treffen. Der Reiz aus dieser Zusammenkunft scheinbar heterogener Elemente bildet ein wichtiges Element der Märchenoper, deren Erfolg für Humperdinck mit »Hänsel und Gretel« begann und sich mit »Königskinder« und »Dornröschen« fortsetzte.

An den Volkston gemahnende Melodien sollten sein Schaffen dabei stetig begleiten und nicht selten wurden diese in dem spätromantischen Gewand der Partituren Humperdincks nachgerade populär; man denke nur an ›Brüderchen, komm tanz mit mir‹ und ›Suse, liebe Suse, was raschelt im Stroh?‹.

Die Abteilung Theater und Schule bietet auf Wunsch umfangreiche Materialien für Pädagog*innen, Kinder und Familien zur Vor- und Nachbereitung des Opernbesuchs an. Weitere Informationen zum Angebot auf Anfrage unter theaterpeadagogik@buehnen.koeln und hier.


Einführungsmaterial für Familien finden Sie / findet Ihr hier:
https://padlet.com/theater_und_schule/HAENSEL_UND_GRETEL

Passwort: HUG_21.22

Inszenierung

Die Entstehung der Oper verdankt sich einer innerfamiliären Zusammenarbeit: Adelheid Wette, die Schwester des Komponisten, bat ihn darum, einige Lieder zu vertonen, die sie anlässlich eines Märchenspiels erdacht hatte. Er ließ ihr alsbald einige kleine Stücke zukommen und das Märchen, eine von den Kindern aufgeführte Geburtstagsgabe für ihren Ehemann, stieß bei den Verwandten auf große Begeisterung. Sie überzeugten Humperdinck von der Idee einer Singspielfassung, auf die nur wenig später auch die Oper folgte. Schon früh interessierten sich die namhaftesten Dirigenten der Zeit für die Komposition, so zum Beispiel Hermann Levi und Ludwig Rottenberg; die umjubelte Uraufführung sollte schließlich unter der Leitung von Richard Strauss in Weimar erfolgen.

Die Regisseurin Béatrice Lachaussée, die an der Oper Köln bereits u.a. mit Wolfgang Rihms »Jakob Lenz« und dem Ravel-Doppelabend »L’heure espagnole« / »L’enfant et les sortilèges« hervorgetreten ist, kehrt für die Neuproduktion der wohl bekanntesten Oper Engelbert Humperdincks in die Domstadt zurück.
Die »zauberhafte« Inszenierung wird von Animationen des in Frankreich gefeierten Illustrators Grégoire Pont und Dominique Wiesbauers Bühnenbild und Kostümen unterstrichen. Am Pult des Gürzenich Orchesters steht Generalmusikdirektor Maestro François-Xavier Roth.

»KNUSPER, KNUSPER KNÄUSCHEN, WER KNUSPERT MIR AM HÄUSCHEN?«

Besetzung

Inszenierung Béatrice Lachaussée / Bühne & Kostüme Dominique Wiesbauer / Licht Andreas Grüter / Video Grégoire Pont / Co-Videodesign Xavier Boyer / Choreografie Annika Wiessner / Dramaturgie Georg Kehren /