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Flut - Emanuele Soavi

Uraufführung
Flut
eine Kooperation der Oper Köln mit Emanuele Soavi incompany und den Duisburger Philharmonikern

So /
Sep 21
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 – 20:40 / Vorstellung / 12 € - 42 €
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Inhalt

MUSIK LUDWIG VAN BEETHOVEN SYMPHONIE NR. 7 OP. 92 / STREICHQUARTETT NR.8 OP. 59,2 | WOLFGANG VOIGT & STEFAN BOHNE (ELEKTRONISCHE KOMPOSITION) / ORCHESTER UND STREICHQUARTETT DER DUISBURGER PHILHARMONIKER / DIRIGENTIN CECILIA CASTAGNETO

Tänzer*innen:
Federico Casadei, Greta Cecconi, Alice Gaspari, Anna Harms, Taeyeon Kim, Mihyun Ko, Guilherme Leal, Lorenzo Molinaro, Josefine Patzelt, Robin Rohrmann, Joel Small, Ashley Wright

Zudem auf der Bühne: Stefan Bohne, Wolfgang Voigt, Anja Schröder

Ein Tanzprojekt zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)

Eine Koproduktion der Oper Köln mit Emanuele Soavi incompany und den Duisburger Philharmonikern

EIN PROJEKT IM RAHMEN VON BTHVN 2020, GEFÖRDERT DURCH die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, den Rhein-Sieg-Kreis und die Stadt Bonn

MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG DES Italienischen Kulturinstituts Köln EMANUELE SOAVI INCOMPANY erhält die Konzeptionsförderungen der Stadt Köln und des Landes NRW und wird unterstützt durch DIEHL+RITTER/TANZPAKT RECONNECT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR – Hilfsprogramm Tanz.

Ursprünglich für das Beethoven-Jubiläum 2020 konzipiert, setzen die Oper Köln, die Duisburger Philharmoniker unter der Leitung von Cecilia Castagneto und der Choreograf Emanuele Soavi mit seinem Ensemble incompany, bestehend aus 12 Tänzer*innen, sowie den Elektronikkomponisten Wolfgang Voigt und Stefan Bohne nun ein Jahr später mit dem Projekt FLUT ihre außergewöhnliche künstlerische Zusammenarbeit fort. Ausgehend von der 7. Symphonie des musikalischen Visionärs Ludwig van Beethoven über sein Streichquartett Nr. 8 hin zu einer elektronischen Neukomposition entsteht im Zusammenspiel mit Zeitgenössischem Tanz ein Spannungsfeld der Gegensätze zwischen Kollektiv und Individualität, Instinkt und Funktionalität, Utopie und Realität.

Inszenierung

Beethovens steter Drang zu künstlerischer Erneuerung und sein sezierender, visionärer Blick auf die sozialen und politischen Bewegungen seiner Epoche verleihen seinem Werk eine unerschöpflich scheinende Energie. Gleich einer fortwährenden Flut unterschiedlichster emotionaler und intellektueller Zustände überträgt sie sich auf die Hörenden, beeinflusst das Sein und Erleben, wie die Flut in der Natur Landschaft und Lebensbedingungen verändert.

Dieser Idee des stetigen Wandels folgend, nehmen in FLUT sowohl die musikalischen Formationen als auch der von Darko Petrovic entworfene Bühnenraum jeweils neue Gestalt und Größe an. Das internationale Tanzensemble variiert Formensprache und Bewegungsqualität, die Choreografie entwirft zeitgenössische, dynamische Bilder einer im Auf- und Umbruch befindlichen Gesellschaft.

Als Triptychon konzipiert, stellt FLUT zwei Schlüsselwerke Beethovens einer Uraufführung gegenüber, die Fragmente beider Werke aufgreift und diese in elektronische Sounds und Klangspuren überführt. Inspiriert von Beethovens Persönlichkeit und Lebensweg zeichnet Emanuele Soavi auf dieser musikalischen Folie ein Universum des ICH, das existenzielle Fragen aufwirft, sich der Angst vor dem Unbekannten stellen und mit seiner Identität immer wieder neu verorten muss: Das ICH als gesellschaftliches Wesen, kreatives Individuum und Träger*in ungeahnter Innenwelten.

Emanuele Soavi incompany arbeitet in Kooperation mit (inter)nationalen Künstler*innen seit 2012 in unterschiedlichen Formaten an spartenübergreifender, struktureller und künstlerischer Vernetzung, kommunal, regional, bundesweit, international und geht neue Wege als »Brückenbauer« zwischen Institution und freier Szene, Erbe und Gegenwart, Labor und Großprojekt, Forschung und Praxis, Künstler*innen und Publikum. www.emanuelesoavi.de

Besetzung

Konzept Emanuele Soavi / Musikalische Leitung Cecilia Castagneto / Ausstattung Darko Petrovic / Co-Choreografin Nora Sitges-Sardà / Sound / Komposition Stefan Bohne, Wolfgang Voigt / Choreographie Emanuele Soavi / Licht Andreas Grüter /

Weitere Termine