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Ludwig van Beethoven

Fidelio

Oper in zwei Aufzügen
Libretto von Joseph Sonnleithner und Friedrich Treitschke
nach Jean-Nicolas Bouilly
Musik von Ludwig van Beethoven (1770 - 1827)

So /
Mär 19
StaatenHaus Saal 1 / 18:00 – 20:40 / Wiederaufnahme / 15 € - 93 €
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Inhalt

Florestan, der sich im Kampf für Recht und Freiheit den Gouverneur Don Pizarro zum Feind gemacht hat, ist auf dessen Betreiben hin widerrechtlich in den Kellern eines Staatsgefängnisses verschwunden. Leonore, seine Frau, schreitet zur Selbsthilfe, indem sie sich – als Mann verkleidet – eine Stellung als Gehilfe des Kerkermeisters Rocco verschafft. Dabei gelingt es ihr tatsächlich, die geplante Liquidation ihres Ehemannes zu verhindern. Nachdem die unrechtmäßigen Machenschaften Pizarros ans Licht gekommen sind und ein rechtsstaatlich gesinnter Minister in Florestan seinen tot geglaubten Freund erkannt hat, bildet ein Hohelied auf Freiheit und Gattenliebe das krönende Finale.

Ludwig van Beethovens in verschiedenen Fassungen zwischen 1805 und 1814 entstandene einzige Oper ist in musikalischer wie textlicher Hinsicht sehr idealistisch auf Weltverbrüderung und Humanität angelegt. Dabei wirft sie – in dem Nebeneinander von Musik und gesprochenen Dialogen, von ungebrochenem Pathos und unserem Wissen um die zu allen Zeiten schlimme Realität – immer wieder Fragen auf. Letztendlich lässt sich die Überlegung anstellen, ob Beethoven hier nun tatsächlich eine Oper geschaffen hat, oder – dem Camouflage-Einsatz der verkleideten Leonore in den Kerkern des Regimes vergleichbar – nicht eher eine als Oper getarnte große Freiheitssymphonie, an der sich auf ewig die Geister scheiden werden. 

Inszenierung

Das digitale Programmheft zu »Fidelio« gibt es hier.

Nach »La Bohème« ist Ludwig van Beethovens »Fidelio« die zweite Neuinszenierung des ehemaligen Kölner Intendanten Prof. Michael Hampe im StaatenHaus. Die musikalische Leitung übernimmt Stefan Soltesz.

»Liebend ist es mir gelungen, dich aus Ketten zu befrei'n!« (Leonore, 2. Aufzug)

Besetzung

Musikalische Leitung Stefan Soltesz / Inszenierung Michael Hampe / Bühne, nach dem Konzept von John Gunter Darko Petrovic / Kostüme Darko Petrovic / Licht Andreas Grüter / Chorleitung Rustam Samedov /

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