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Henry Purcell

Der Sturm

DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG
Ein Opernpasticcio von Jean Renshaw und Dieter Senft nach Shakespeares »The Tempest«
und John Drydens und William Davenants »The Tempest or The Enchanted Island«
Musik von Henry Purcell (1659 – 1695)
Instrumentierung von Panos Iliopoulos
Koproduktion mit dem Theater an der Wien in der Kammeroper

So /
Feb 21
StaatenHaus Saal 3 / 18:00 – 21:00 / Premiere
Ticketreservierung Vorverkauf/Verbindliche Reservierung nehmen wir für Vorstellungen bis Ende 2020 gerne entgegen. Weitere Informationen

Inhalt

Mit dem heiter melancholischen Henry-Purcell-Pasticcio »Der Sturm«, einer Koproduktion mit dem Theater an der Wien, frei nach William Shakespeares gleichnamigem Theaterstück, geht die Reise auf eine Zauberinsel des musikalischen Barock. 

Die originale Handlung von Shakespeares »The Tempest« wird dabei in ihren Grundzügen beibehalten, jedoch um einige Figuren und Szenen ergänzt. Im Zentrum der Handlung steht Prospero, der exilierte Herzog von Mailand, der von seinem Bruder Alonso um den Thron gebracht und auf dem Meer ausgesetzt wurde. Prospero konnte sich mit seinen Töchtern Miranda und Dorinda auf eine Insel retten. Hier machte er sich das ›Ungeheuer‹ Caliban ebenso untertan wie den Luftgeist Ariel, den er bei seiner Ankunft aus einem Baum befreien konnte, und der seitdem zu seinen Diensten abgestellt ist. Durch Einsatz von Magie ist Prospero auf diesem Eiland auch zum Beherrscher der Natur geworden. Eines Tages, als sich ihm die Möglichkeit bietet, seine Feinde durch Zaubergewalt Schiffbruch erleiden zu lassen, scheint die Zeit der Rache gekommen. Doch alles entwickelt sich nach anderen Gesetzen, da sich seine Töchter in die Söhne der ans Land geworfenen Widersacher verlieben.

Henry Purcell war nicht der erste, der Shakespeares »The Tempest« in Musik setzte. Das mag nicht verwundern, zumal das musikalische Moment diesem Stück geradezu ›eingeschrieben‹ scheint: »Sei nicht in Angst! Die Insel ist voll Lärm, voll Tön’ und süßer Lieder, die ergötzen und niemand Schaden tun.« Mit diesen Worten schildert Caliban den angeschwemmten Schiffbrüchigen in Schlegels Übersetzung die Zauberinsel in Shakespeares Stück. So lässt sich leicht nachvollziehen, dass Shakespeares letztes Drama von all seinen Theaterstücken seither am häufigsten vertont wurde. Gerade in den letzten Jahrzehnten sind auffallend viele Opern entstanden, die dieses Shakespeare-Stück zur Grundlage haben und damit die Aktualität der in ihm behandelten philosophischen Fragen hinsichtlich Zivilisation, Natur und menschlicher Hybris unter Beweis stellen.

Die ersten »Sturm«-Vertonungen entstanden bereits in den 1670er Jahren, als Thomas Shadwell basierend auf John Drydens und William Davenants Bearbeitung Shakespeares »The Tempest« unter dem Titel »The Tempest or The Enchanted Island« zu einem überaus erfolgreichen, spektakulären Stück umarbeitete. Die dabei gebotene Mischung aus Schauspiel und Tanz, unterbrochen von Chören, Arien, Ensembles und instrumentalen Zwischenspielen, angereichert mit spektakulären Ausstattungen und Verwandlungen, erfreute sich im 17. Jahrhundert speziell in Großbritannien großer Beliebtheit. Die Musik der jeweiligen Bühnenspiele stammte zumeist von verschiedenen Komponisten, im Falle von »The Enchanted Island« waren das unter anderem John Locke und Pelham Humfrey.

In der von Regisseurin Jean Renshaw neu entwickelten »Sturm«-Fassung wechseln sich Soloarien und Ensembles, Tanz und Instrumentalstücke miteinander ab. Die dabei entstehende Aufführung im Stile einer Semi-opera ist – nach Gassmanns »Gli uccellatori« und Salieris »La scuola de’ gelosi« – bereits die dritte Produktion, die von der englischen Theatermacherin gemeinsam mit ihrem Ausstatter Christof Cremer im Saal 3 des StaatenHauses realisiert wird.

Besetzung

Inszenierung Jean Renshaw / Bühne & Kostüme Christof Cremer / Licht Nicol Hungsberg / Orchester Gürzenich-Orchester Köln /

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