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März

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01
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:40
Cäcilia Wolkenburg »Offenbach«
02
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 21:45
Karneval noch einmal klassisch
03
StaatenHaus Saal 1 / 16:00 - 19:10
Cäcilia Wolkenburg »Offenbach«
04 05
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:40
Cäcilia Wolkenburg »Offenbach«
06 07 08 09 10
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Rusalka
StaatenHaus Saal 2 / 18:00 - 21:20
Rusalka
11 12 13
StaatenHaus Saal 3 / 18:45 - 19:10
Rusalka
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 22:50
Rusalka
14 15 16
StaatenHaus Saal 3 / 18:45 - 19:10
Rusalka
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 22:50
Rusalka
17
StaatenHaus Saal 1 / 18:00 - 20:40
Fidelio
18 19 20 21
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:10
Fidelio
22
StaatenHaus / 16:00 - 17:30
Opernführung im StaatenHaus
StaatenHaus Saal 3 / 18:45 - 19:10
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24
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StaatenHaus Saal 1 / 19:30 - 22:10
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Johannes Martin Kränzle im Gespräch
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Rusalka
29
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30
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Rusalka
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 - 22:50
Rusalka
31
StaatenHaus Saal 3 / 18:00 - 21:00
La scuola de' gelosi
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Dark Matter

ein Abend mit Choreografien von Marco Goecke

Fr /
Nov 18
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 – 21:30 / Vorstellung / 12 € - 61 €

Inhalt

BLACK SWAN
MUSIK Peter Tschaikowsky
TANZ Académie Princesse Grace Monte Carlo
 
NICHTS
MUSIK Keith Jarrett
TANZ Nationaltheater Mannheim Tanz
 
ÄFFI
MUSIK Johnny Cash
TANZ Tanz Luzerner Theater

SPECTRE DE LA ROSE
MUSIK Carl Maria von Weber
TANZ Ballett am Rhein

Inszenierung

»Es flattert, zappelt, zuckt und krampft. Wer zum ersten Mal ein Ballett von Marco Goecke sieht, muss unweigerlich staunen, denn der Choreograf überfällt den Zuschauer geradezu mit Bewegung – mit ungewohnter Bewegung, denn anders als im klassischen Spitzentanz oder im modernen Ballett sind es bei ihm vor allem der Oberkörper und seine Extremitäten, die sich in heller Aufruhr befinden. Es geht nicht mehr um die schönen Beine. Arme und Hände, die bis dahin zierlich gerundet oder cool hinausgestreckt wurden, sind hier plötzlich nicht mehr die formelhafte Ergänzung über der aktiveren unteren Körperhälfte, stattdessen entwickelt sich rings um Kopf und Brust ein völlig neues Universum an Bewegungen. Sehr bald tauchen in diesem nervösen Fluss Bedeutungsinseln auf, und was zunächst nur rastlos wirkte, verlangt plötzlich nach Erkennen und Verstehen, will eingeordnet werden.«

So beschreibt die Tanzkritikerin Angela Reinhard die Bewegungssprache dieses ungewöhnlichen Choreografen. Dem Kölner Publikum ist Marco Goeckes Arbeit wohlbekannt durch Gastspiele des Nederlands Dans Theaters und der São Paulo Companhia de Dança, die regelmäßig mit seinen Balletten bei uns zu Gast sind.

Im StaatenHaus werden nun einige Herzstücke aus Goeckes Werk mit dem Übertitel »Dark Matter« gezeigt:

»Äffi« aus dem Jahr 2005, für die internationale ARDT Dans Benefit Gala in Arnheim kreiert, ist fast schon ein Klassiker. Das Solostück zur Musik von drei Johnny Cash-Songs entwickelte sich über die Jahre zum Publikumsrenner. Marijn Rademaker wurde 2006 für seine tänzerische Interpretation mit dem Faust ›Bester Darsteller Tanz‹ ausgezeichnet.

»Nichts«, zur Musik von Keith Jarrett, ist das erste Stück, das er für das Nederlands Dans Theater 2008 kreiert hat. Es wird von den TänzerInnen des Nationaltheater Mannheim Tanz präsentiert.

»Spectre de la Rose« kam 2009 mit Les Ballets de Monte-Carlo zur Uraufführung und wird in Köln von den Tänzer*innen des Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg dargeboten. Die musikalische Grundlage dieses Balletts sind Carl Maria von Webers Kompositionen »Aufforderung zum Tanz« und »Der Beherrscher der Geister«.

Die jüngste hier gezeigte Arbeit Goeckes ist »Black Swan«, die 2015 für die ›Académie Princesse Grace Monte Carlo‹ entstand. Das Duett zwischen dem Schwarzen Schwan und dem Prinzen ist vielleicht einer der bekanntesten klassischen Pas de Deux. Bis heute lehnen sich klassische Inszenierungen des Ballettstücks an die 1895 am Mariinsky-Theater in St. Petersburg uraufgeführte Choreografie von Marius Petipa und Lew Ivanov an. Marco Goecke ist eine völlige Neuinterpretation gelungen.

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