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La scuola de' gelosi
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Comedian Harmonists

Ein A-cappella-Abend mit Klavier

Di /
Dez 18
StaatenHaus Saal 2 / 19:30 – 21:30 / Vorstellung

Inhalt

Sie kümmern sich liebevoll um die stachelige Botanik auf Ihrer Fensterbank und summen dabei »Mein kleiner, grüner Kaktus …«? – Dann haben Sie die ›Comedian Harmonists‹ im Ohr!

1927 / 1928 kamen sechs junge Herren zusammen, deren Ziel es war, nach dem amerikanischen Vorbild ›The Revelers‹ ein deutschsprachiges Pendant zu gründen.

Drei Tenöre, ein Bariton und ein Bass probten äußerst diszipliniert vorwiegend nächtens, unbezahlt und in einem winzigen Zimmer die Arrangements des sechsten Bandmitglieds, um nach monatelangem Ringen um eine ausgefeilte a-cappella-Darbietung mit Klavierbegleitung das erste Engagement zu erhalten: Der Berliner Varietékönig Erik Charell engagierte die Truppe als Intermezzi-Gesangsgruppe in der Pause der Operetten-Revue »Casanova« von Ralph Benatzky in seinem Großen Schauspielhaus. Charell war es auch, der den Männern jenen Namen verpasste, unter dem sie schnell berühmt werden sollten (und es noch heute sind): ›Comedian Harmonists‹.

Ab dem Frühjahr 1929 tourten die ›Comedian Harmonists‹ durch Deutschland. Der Durchbruch gelang dem Sextett in Leipzig – immer noch als eine Art Einlage in einem Revueprogramm. Grammophonplatten und Rundfunkauftritte förderten die Popularität des Ensembles dermaßen, dass es sich trotz des finanziellen Risikos entschloss, ein eigenes, abendfüllendes Programm auf die Beine zu stellen: Das ›Tempo-Varieté‹ feierte am 26. Januar 1930 in Leipzig Premiere – und damit begannen die erfolgreichsten Jahre der Vokalisten: Konzerte in ganz Deutschland, Auslandsgastspiele und die Mitwirkung bei Filmen bescherten den Sängern für die Verhältnisse der damaligen Zeit – Arbeitslosigkeit und die Weltwirtschaftskrise prägten die Jahre – enorme Einkünfte, die sie auch gerne wieder der Wirtschaft zuführten.

Der Machtantritt der Nazis 1933 beschäftigte die Künstler, drei von ihnen jüdischer Abstammung, zunächst nicht sonderlich. Sie waren nicht politisch und glaubten, aufgrund ihrer großen Popularität nichts befürchten zu müssen. Sie irrten.

Rund 85 Jahre später sind die unterhaltsamen, eingängigen, teils auch unsinnig-witzigen Songs wie »Ich hab für dich ’nen Blumentopf bestellt«, »Ein Freund, ein guter Freund« oder »Veronika, der Lenz ist da«, aber auch deren Interpretation von Stücken wie »Stille Nacht« oder »Muss i denn zum Städtele hinaus« bekannt.

Besetzung

Musikalische Leitung Rainer Mühlbach / Szenische Einrichtung Christian Raschke / Ausstattung Mara Lena Schönborn /

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