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Divertissementchen von Lajos Wenzel

Cäcilia Wolkenburg »Offenbach«

Di /
Mär 19
StaatenHaus Saal 1 / 19:30 – 22:40 / Vorstellung

Inhalt

»OFFENBACH«

Offenbach nicht ohne Köln und Köln nicht ohne Offenbach. Zum 200. Geburtstag des berühmten Komponisten widmet die ›Cäcilia Wolkenburg‹ ihr neues Divertissementchen aus der Feder des Cäcilia-Regisseurs Lajos Wenzel dem großen Sohn Kölns: Jacques Offenbach.

Seit 22 Jahren lebt der Kölner Jakob »Köbes« Eberst jetzt schon in Paris und nennt sich hier Jacques Offenbach. Doch trotz seiner Ideen und unfassbarem Arbeitseifer will der ganz große Durchbruch nicht gelingen. Zu unübersichtlich die Verstrickungen der Pariser Kulturpolitik, denen seine beißende Satire nicht passt. Wieder einmal steckt er in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Dann will auch noch seine Frau seinen exzessiven Lebensstil nicht länger mitmachen und fährt zur Kur nach Bad Ems. Drei Wochen vor der geplanten Premiere wird Offenbachs Theater stillgelegt. Nur wenn er einer Jury ein neues, wirklich geniales Stück vorlegt, soll er seine Konzession zurückbekommen. Offenbach flieht nach Köln. Kann ihn die kölsche Heimat inspirieren? Im Puppentheater ›Hänneschen‹ spielt man gerade ein Stück über den »Lachenden Olymp«. Die Idee zum »Orpheus in der Unterwelt« entsteht. Auf seiner Geige improvisiert Offenbach in einem kölschen Brauhaus den ›Can-Can‹. Kölsche Witwen, Freundinnen seiner Mutter, tanzen dazu zum ersten Mal die später berühmten Schrittfolgen mit den geworfenen Beinen. Aber können die Kölner dem berühmten Komponisten auch gegen die Intrigen in Paris helfen? Und welchen Anteil hat der Kölsche Klüngel am Welterfolg von Offenbachs »Orpheus in der Unterwelt«? Antworten auf solche Fragen finden sich nicht in den Geschichtsbüchern, sondern nur auf der Bühne des Divertissementchens.

Inszenierung

Mit dem typisch kölschen Divertissementchen (›Zwischenspiel‹) bietet Cäcilia Wolkenburg jedes Jahr eine ›Welturaufführung‹ in der Oper Köln. Mit schmissiger Musik aus allen Genres, eigens arrangierten Chorstücken, neuen Ballett-Choreografien und vollem Elan der rund einhundert Mitspieler verspricht jede Produktion, unterstützt von einem Symphonieorchester und einer Band, beste Unterhaltung. Sämtliche Rollen, auch die der Frauen, werden seit Gründung der Cäcilia Wolkenburg vor 144 Jahren von Männern dargestellt und sämtliche Texte in rheinischer Mundart vorgetragen.

Besetzung

Musikalische Leitung Christopher Brauckmann, Steffen Müller-Gabriel, Bernhard Steiner / Regie & Libretto Lajos Wenzel / Mundartbearbeitung & Liedtexte Johannes Fromm, Manfred Schreier / Musikalische Arrangements Thomas Guthoff / Choreografie Katrin Bachmann, Jens Hermes-Cédileau / Bühne Thomas Pfau / Kostüme Judith Peter / Licht Hans Toelstede /

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